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Düsseldorf ist mehr als Karneval

Kirchentag 2027

Düsseldorf ist eine Stadt der Begegnung, denn die Landeshauptstadt liegt in einem Einzugsgebiet, das innerhalb von einer Stunde über 10 Millionen Menschen erreichen können. Das führt auch dazu, dass viele Menschen aus unterschiedlichen Generationen, Herkunftsgeschichten und Lebensentwürfen in der Stadt am Rhein zusammenkommen. 

Die Stadt ist geprägt von Kunst, Musik und internationalem Leben. Bekannte Orte wie das Rheinufer, die Altstadt, die Kunstakademie und viele kulturelle Einrichtungen zeigen: Düsseldorf verbindet Tradition mit neuen Ideen.

Auch deshalb ist Düsseldorf ein guter Ort für den Kirchentag 2027. Hier kann gefeiert, getanzt, gelacht und debattiert werden.

Rheinische Projekte

Das Programm auf dem Kirchentag ist so vielseitig wie die Teilnehmenden und bietet daher unterschiedliche Schwerpunkte je nach Gastgeberstadt:

Düsseldorf ist himmlisch bunt und wird auch eine wunderbare Kirchentagsstadt sein“, ist Präses Thorsten Latzel überzeugt. „Beherzt feiern – das können wir im Rheinland! Aber eben auch mutig in die Zukunft denken, Menschen offen zusammenbringen und gemeinsam Gott feiern.“ Das sieht auch Torsten Zugehör so, Oberbürgermeister der Lutherstadt Wittenberg und Präsident des 40. Deutschen Evangelischen Kirchentags 2027 in Düsseldorf: „Der Kirchentag freut sich auf Düsseldorf. Seid zu Gast in einer pulsierenden, weltoffenen und fröhlichen Stadt.

Das Eröffnungsfest zum Auftakt des Kirchentags mit 150.000 Gästen

Ein Abend, der alle Menschen einlädt, aus allen Richtungen zusammenbringt und willkommen heißt. Jede:r kann sich an diesem Abend mit einem Stand beteiligen, um den Besucher:innen die Besonderheiten aus der Region und der Landeskirche vorzustellen. Menschen, die keinen Stand anbieten, sind dazu eingeladen, das Straßenfest einfach als Besucher:innen zu genießen und sich von den unterschiedlichsten Menschen, Aktionen, Essen und noch vielem mehr begeistern und in Düsseldorf willkommen heißen zu lassen.

Bewerbungsverfahren

In Düsseldorf begegnet man sich mit Leichtigkeit, Selbstironie und einem offenen Herzen.

Mit dem Vorurteil, dass Protestant:innen zum Lachen in den Keller gehen, will die rheinische Kirche mit „Rheinischem Konfetti“ in Form von „himmlisch bunten“ Programmpunkten aufräumen. Diese Elemente finden sich während der Veranstaltungstage im ganzen Programm wieder. Mitwirken ist erwünscht – auch von Menschen außerhalb des Rheinlands –, zum Beispiel mit einer Idee für einen Kabarettgottesdienst, Bibelslam, Clownerie oder andere humoristische Formate.

Bewerbungsverfahren

Das Projekt beleuchtet exemplarisch das Spannungsfeld von Armut und Reichtum am Thema „Wohnen und Lebensraum“. Es zielt darauf ab, verdeckte und offene Armut sichtbar zu machen. Konkret soll es dazu beitragen, Dialoge zwischen verschiedenen sozialen Milieus zu fördern, Privilegien und Klassismus zu reflektieren sowie positive Narrative von Solidarität und effektivem Altruismus ohne Schuldzuweisung zu stärken.

Düsseldorf verkörpert extreme Kontraste – von Luxusvierteln bis zu Brennpunkten wie dem Worringer Platz. Damit ist das Projekt lokal gut verankert. Es schafft Brücken zwischen Milieus, öffnet Diskurs- und Handlungsspielräume und wirkt durch das Vor- und Nachprogramm über den Kirchentag 2027 hinaus nachhaltig – in Kooperation mit lokalen Akteur:innen.

 

In einem Bereich im Zentrum Junge Menschen soll mit Bühnenprogramm, Workshops, Diskussionen, Mitmachangeboten oder in Gottesdiensten ein Ort der Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Feierns über (Staats-)Grenzen hinweg entstehen. Hier kann gelebter Glaube gemeinsam in seiner Vielfalt erfahren werden.

Ziel des Projektes ist auch eine gemeinsame Auseinandersetzung mit globalen Aufgaben wie dem Erreichen der Klimaziele, der Stärkung der Demokratie, dem Vermeiden und Beenden von (Ressourcen-)Kriegen sowie dem Aufstehen gegen Rassismus und weitere Diskriminierungen. Das Programm öffnet einen Raum, in dem junge Menschen sich gegenseitig fördern und unterstützen sowie zu Multiplikator:innen der Zukunft werden können.

Bewerbungsverfahren

Mitwirken.

Sie möchten den Kirchentag in Düsseldorf mitgestalten? Ob bei rheinischen Projekten, im Helfendendienst, bei der Quartierbegleitung oder mit einem eigenen Programmbeitrag: Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.

Weitere Informationen zu Mitwirkungsmöglichkeiten und Unterkünften finden Sie auf den entsprechenden Seiten.

 

Kontakt

Die Koordination zwischen dem Kirchentag und der Landeskirche übernehmen die Beauftragten der jeweiligen gastgebenden Landeskirche. Für Düsseldorf sind Susanne Hermanns und Max Weber mit ihrem Team die direkten Ansprechpartner, rund um die rheinischen Projekte, für Gemeinden und Ehrenamtliche.

E-Mail: kirchentag2027@ekir.de

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