Losung
Event & Bewegung
Die Losung ist der Leitgedanke eines Kirchentages.
Sie entstammt in der Regel einem Bibelzitat und ist gleichzeitig Zeitansage – bildet eine Brücke zu den aktuellen Themen und Fragen von heute. Die Losung spannt den inhaltlichen roten Faden durch die Programmpunkte und ist impulsgebend für die Veranstaltungen des Kirchentages.
Über die Losung entscheidet das Präsidium unter Beteiligung der Präsidialversammlung. Mit dem Beschluss der Losung beginnen die inhaltlichen Planungen für das Programm des Kirchentages.
Zugleich finden sich Theolog:innen zusammen, deren Fachgebiet die Auslegung biblischer Texte ist. Sie erarbeiten eine Sammlung von acht Bibeltexten, die die Losung interpretieren, welche anschließend neu übersetzt werden. Dabei gilt es, der hebräischen oder griechischen Originalfassung gerecht zu werden, Männer wie Frauen gleichermaßen sichtbar zu machen, den jüdisch-christlichen Dialog zu respektieren sowie verständlich und eingängig zu formulieren.
Der Kirchentag ist bestrebt, möglichst inklusiv zu sein. Dazu gehört auch, Leichte Sprache hörbar und sichtbar zu machen.
Diese Übertragungen werden abschließend von Menschen mit Lernschwierigkeiten geprüft.
Bibeltexte
Bibeltexte in Alltagssprache
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Bibeltexte in Leichter Sprache
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Exegetische Skizzen Hannover 2025
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Exegetische Skizzen Nürnberg 2023
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Bibeltexte
für den Kirchentag 2027 in Düsseldorf
Eröffnungsgottesdienst: Jesaja 43,4-7
1 Jetzt spricht die EINE,
die dich, Jakob, geschaffen und dich, Israel, geformt hat:
„Fürchte dich nicht! Ich habe dich freigekauft.
Deinen Namen habe ich gerufen – du bist mein!
2 Wenn du durch Wasser gehen musst – ich bin mit dir.
Flüsse überfluten dich nicht.
Wenn du durch Feuer gehen musst, verglühst du nicht.
Die Flamme verbrennt dich nicht.
3 Ja, ich bin die EINE, deine Gottheit,
die Heilige Israels, deine Hilfe.
Ägypten habe ich im Austausch für dich gegeben,
Kusch und Saba an deiner Stelle.
4 Du bist kostbar in meinen Augen,
du bist wertvoll, und ich liebe dich.
Ich gebe Menschen an deiner Stelle,
und Länder im Austausch für dein Leben.
5 Fürchte dich nicht!
Ich bin mit dir.
Aus dem Osten bringe ich deine Nachkommen,
aus dem Westen werde ich dich holen.
6 Zum Norden sage ich: Gib sie raus!
Zum Süden: Halt sie nicht fest!
Bring meine Söhne aus der Ferne,
meine Töchter vom Ende der Erde.
7 Alle, die in meinen Namen hineingerufen sind:
zu meiner Ehre habe ich sie geschaffen,
geformt habe ich sie,
ja, ich habe sie gemacht.“
Ökumenischer Gottesdienst: Markus 14,3-9
3 Jesus war in Bethanien in Simons Haus, den alle mieden, weil er eine Hautkrankheit hatte. Trotzdem legte er sich bei ihm zu Tisch. Eine Frau trat heran, die einen Flacon mit echtem, kostbarem Salböl bei sich hatte. Sie brach den Verschluss auf und goss das Öl über Jesu Kopf. 4 Einige reagierten empört: „Was soll das, dieses Öl so zu verschwenden? 5 So ein Öl hätten wir für mehr als 300 Denare verkaufen und das Geld den Armen geben können.“ Sie fuhren die Frau heftig an. 6 Jesus sagte: „Lasst sie! Warum macht ihr sie fertig? Sie hat etwas Gutes für mich getan. 7 Arme habt ihr immer bei euch. Wann immer ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun. Mich dagegen habt ihr nicht immer bei euch. 8 Alles, was ihr möglich war, hat sie getan. Noch vor meiner Bestattung hat sie meinen Körper gesalbt. 9 Amen, so ist es richtig, so soll es sein. Überall, in der ganzen Welt, wo die gute Nachricht verkündet wird, da wird auch davon erzählt, was sie getan. Damit wird an sie erinnert.
Bibelarbeit am Freitag: Hohelied 8,6-7
6 Drück mich wie ein Siegel auf dein Herz,
wie ein Siegel auf deinen Arm,
denn mächtig wie der Tod ist die Liebe,
unerbittlich wie das Schattenreich ist die Eifersucht.
Ihre Blitze sind Feuerblitze – göttliche Flammen.
7 Wassermassen können die Liebe nicht löschen,
Fluten sie nicht fortschwemmen.
Wer allen Reichtum für die Liebe ausgibt,
macht sich lächerlich, einfach nur lächerlich.
Feierabendmahle: Kohelet 9,7-10
7 Komm, iss mit Freude dein Brot
und trinke mit fröhlichem Herzen deinen Wein.
Ja, Gott gefällt schon lange, was du tust.
8 Zu jeder Zeit sollen deine Kleider strahlen,
an Salböl für deinen Kopf soll es dir nie fehlen.
9 Genieß das Leben mit dem Menschen, den du liebst,
an allen Tagen deines vergehenden Lebens,
das Gott dir schenkt, unter der Sonne,
an allen Tagen deines vergehenden Lebens.
Das ist deins in deinem harten Leben,
in dem du dich abmühst unter der Sonne.
10 Alles, was deine Hände tun können,
das tu, so gut du kannst.
Denn im Totenreich, in das du gehst,
gibt es kein Tun und keine Einsicht,
kein Erkennen und keine Weisheit.
Schlussgottesdienst: Matthäus 19,13-15
13 Dann wurden Straßenkinder zu Jesus gebracht, damit er ihnen die Hände auflegt und sie segnet. Die von ihm Lernenden wiesen sie barsch ab. 14 Jesus widersprach: Lasst die Kinder! Haltet sie nicht davon ab, zu mir zu kommen! Ihnen gehört doch Gottes gerechte Welt. 15 Und er legte ihnen die Hände auf. Da ging er weiter.
Bibelarbeit am Donnerstag: Matthäus 6,25-34
25 Sorgt euch nicht um euer Leben. Lasst euch nicht von den Sorgen um Essen und Trinken bestimmen. Sorgt euch nicht um euren Körper. Lasst euch nicht von den Sorgen um Kleidung bestimmen. Ist das Leben nicht wichtiger als Essen und Trinken? Ist der Körper nicht wichtiger als Kleidung? 26 Achtet auf die Vögel des Himmels und nehmt wahr: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in Scheunen. Und die schöpfende Kraft, euer Gott, ernährt sie! Seid ihr nicht kostbarer als sie? 27 Egal wie gut ihr sorgt und plant, könnt ihr damit euer Leben auch nur ein bisschen verlängern? 28 Und eure Kleidung: Was sorgt ihr euch? An den Feldblumen nehmt euch ein Beispiel. Wie sie wachsen: Sie schuften nicht, sie spinnen keinen Faden. 29 Ich sage euch: Nicht mal Salomo war so prächtig gekleidet wie eine von diesen. 30 Wenn Gott die Gräser des Feldes so kleidet, obwohl sie heute dastehen und morgen in den Ofen geworfen werden, warum habt ihr dann so wenig Vertrauen, dass Gott für euch sorgt? 31 Sorgt euch also nicht, fragt nicht: „Was sollen wir essen?“ „Was sollen wir trinken?“ „Was sollen wir anziehen?“ 32 Davon lassen sich Leute bestimmen, die Gott nicht vertrauen. Denn die schöpfende Kraft, euer Gott, weiß, was ihr alles braucht. 33 Sucht vor allem nach Gottes Gegenwart und Gerechtigkeit. Alles andere wird euch gegeben. 34 Sorgt euch nicht um morgen. Morgen wird für sich selbst sorgen. Heute ist es schwer genug.
Bibelarbeit am Samstag: 1. Petrus 2,4-7
4 Stellt euch an die Seite des Messias, des lebendigen Steins, von Menschen verworfen, vor Gott jedoch ausgesucht kostbar. 5 Werdet selbst lebendige Steine. Lasst euch aufbauen als ein Haus, erfüllt von Geistkraft, zu einer heiligen Priesterschaft, die geisterfüllte Gaben darbringt. Gott nimmt diese Gaben wertschätzend an, weil sie aus dem Vertrauen auf den Messias Jesus kommen. 6 Deshalb steht in der Schrift: „Schaut hin, ich setze einen Stein in Zion, der alles trägt, ausgewählt und kostbar, und wer auf ihn vertraut, wird nicht erniedrigt.“ 7 Ihr vertraut auf Gott, für euch hat er hohen Wert. Denen dieses Vertrauen fehlt, ist gesagt: „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Grundstein geworden.“
Kirchentagspsalm und Tagzeitengebete: Psalm 104,1-15
1 Segne die EINE, du mein Atem,
Du EINE, meine Gottheit, wie groß du bist!
Prächtig und feierlich kleidest du dich.
2 Hüllst dich in Licht wie in einen Mantel,
spannst den Himmel aus wie ein Zelt!
3 Die hoch im Wasser ihre Wohnung zimmert,
dunkle Wolken zu ihrem Wagen macht,
auf den Flügeln des Windes wandert.
4 Winde macht sie zu ihren Botinnen,
Feuerflammen sich zu Diensten.
5 Eingelassen hat sie die Erde in ihr Fundament,
so dass sie nicht wankt – nie und nimmer.
6 Urflut bedeckte sie wie ein Kleid,
über den Bergen stehen die Wasser.
7 Vor deinem Brüllen ergreifen sie die Flucht,
vor deinem Donnerhall jagen sie davon.
8 Die Berge hinauf steigen sie,
fließen hinab in die Täler –
an den Ort, den du für sie bestimmt hast.
9 Eine Grenze hast du ihnen gezogen,
die können sie nicht überqueren.
Sie kehren nicht zurück,
um die Erde zu bedecken.
10 Quellen schickt sie in die Täler,
zwischen den Bergen laufen sie dahin,
11 tränken alle Tiere in der Wüste.
Wildesel löschen ihren Durst.
12 Über ihnen wohnen die Vögel des Himmels,
sie lassen ihr Zwitschern hören aus den Zweigen.
13 Die Berge tränkt sie aus ihrer hohen Wohnung,
von der Frucht deines Tuns wird die Erde satt.
14 Gras lässt sie wachsen für das Vieh
und Pflanzen zur Bearbeitung durch die Menschen,
damit sie Brot aus der Erde hervorbringen
15 und Wein, der das menschliche Herz erfreut,
Gesichter glänzen lässt wie von Öl,
und Brot, das die menschliche Kraft erhält.
Bibeltexte in Leichter Sprache
für den Kirchentag 2027 in Düsseldorf
Gottes-Dienst am Anfang vom Kirchen-Tag: Jesaja 43,4-7
Vertraue: Du bist kostbar für Gott.
Gott spricht zu dem Mann Jesaja.
Der schreibt die Worte von Gott auf.
Die Worte trösten Menschen:
Die sich fremd fühlen.
Die zurück in ihre Heimat wollen.
Gott sagt zum Volk Israel:
Du bist mein Volk.
Ich habe dich erschaffen.
Deshalb: Hab Vertrauen.
Fürchte dich nicht!
Ich gab dir Freiheit.
Ich habe dich gerufen:
Du gehörst zu mir!
Wenn Wasser für dich eine Gefahr ist.
Oder wenn Feuer dich bedroht:
Dann bin ich bei dir.
Du bist sicher.
Ich rette dich.
Ich bin Gott:
Heilig für Israel.
Ich rette dich.
Und Gott sagt zum Volk Israel:
Deine Freiheit habe ich erkauft.
Du bist kostbar.
Du bist wertvoll und wichtig für mich.
Ich liebe dich.
Damit du bei mir bist:
Dafür trenne ich mich
von anderen Menschen.
Und von anderen Ländern.
Denn du sollst bei mir sein.
Du sollst leben.
Und Gott sagt zum Volk Israel:
Sei mutig: Ich bin bei dir.
Die Kinder von meinem Volk:
Die sollen in ihrer Heimat leben.
Ich hole die Söhne aus der Fremde.
Denn es sind meine Söhne.
Ich hole die Töchter aus der Fremde.
Denn es sind meine Töchter.
Du mein Volk kommst nach Hause.
Ich höre dein Lob.
Denn ich gab dir Leben.
Gottes-Dienst am Ende vom Kirchen-Tag: Matthäus 19,13-15
Jesus segnet kleine Kinder.
Die Menschen bringen Kinder zu Jesus.
Es sind kleine Kinder.
Einige von den Kindern haben kein Zuhause.
Sie leben hungrig auf der Straße.
Die Menschen bringen Jesus diese Kinder.
Damit er gut zu ihnen ist.
Damit er ihnen seine Hände auf den Kopf legt.
Und damit er sie segnet.
Die Schüler von Jesus ärgert das.
Diese Männer und Frauen sagen den Menschen:
Nehmt diese Kinder weg von hier!
Die Schüler von Jesus müssen noch lernen.
Denn Jesus sagt:
Lasst die Kinder zu mir kommen!
Ihnen gehört die gerechte Welt von Gott.
Die Kinder sind dann bei Jesus.
Jesus legt seine Hände auf die Köpfe der Kinder.
Und er segnet sie.
Dann geht Jesus weiter.
Ökumenischer Gottes-Dienst: Markus 14,3-9
Eine Frau zeigt: Für mich ist Jesus kostbar.
Jesus ist in einem kleinen Ort.
Der Ort heißt Bethanien.
Dort ist Jesus im Haus von Simon.
Die Haut von Simon ist sehr krank.
Deshalb bekommt er wenig Besuch.
Aber Jesus ist da.
Auch eine Frau geht in das Haus von Simon.
Sie hat eine kleine Flasche dabei.
In der Flasche ist Öl.
Das Öl ist sehr wertvoll.
Das Öl ist besonders.
Man kann das Öl auf den Kopf
von einem Menschen gießen.
Mit diesem Tun zeigt man:
Dieser Mensch ist wertvoll.
Gott ist nah bei diesem Menschen.
Und Gott hilft.
Die Frau geht zu Jesus.
Sie gießt das Öl auf den Kopf von Jesus.
Manche Leute zeigen ihre Wut.
Sie schimpfen mit der Frau.
Die Leute sagen:
Warum hast du das gemacht?
Man hätte das Öl verkaufen sollen.
Man hätte viel Geld bekommen.
Das Geld hätte armen Menschen geholfen.
Jesus verteidigt die Frau.
Jesus sagt:
Lasst die Frau in Ruhe!
Sie tat Gutes für mich!
Armen Menschen könnt ihr immer helfen.
Meine Zeit bei euch ist begrenzt.
Darum tat die Frau das Gute.
Schon vor meinem Tod zeigte sie:
Gott ist nah bei mir.
Amen! So ist es richtig!
Und Jesus sagt:
Auf der ganzen Welt wird es so sein:
Menschen sagen sich die gute Nachricht.
Sie sprechen über Jesus.
Und sie sprechen über diese Frau.
Denkt immer an diese Frau!
Bibel-Arbeiten am Donnerstag: Matthäus 6,25-34
Vertraue: Gott sorgt gut für dich.
Jesus sagt:
Lebt!
Macht euch keine Sorgen.
Habt keine Angst vor der Zukunft.
Oft müsst ihr denken:
Habe ich genug zu essen und zu trinken?
Habe ich genug Kleidung?
Vertraut auf Gott.
Ich, Jesus, sage euch:
Seht euch die Vögel am Himmel an.
Achtet auf sie.
Die Vögel leben ohne Arbeit.
Und ohne Sorgen.
Und doch: Gott gibt ihnen Nahrung.
Ihr Menschen seid für Gott
mehr wert als Vögel.
Vielleicht denkt ihr:
Es ist gut, sich Sorgen zu machen.
Aber:
Sorgen machen euer Leben nicht länger.
Nicht eine einzige Stunde.
Ich, Jesus, sage euch:
Ihr denkt mit Sorgen an eure Kleidung.
Aber: Seht euch Blumen an.
Sie wachsen ohne Arbeit.
Und ohne Sorgen.
Blumen blühen nur ein paar Tage.
Und dann ist jede Blume schön:
Schöner als teure Kleidung von Königen.
Die Blumen sind schön.
Doch ihr Menschen seid für Gott wertvoller.
Und viel schöner.
Lebt mit Vertrauen auf Gott:
Wenn es um das Essen geht.
Oder um die Kleidung.
Wenn es um euer ganzes Leben geht.
Vertraut:
Denn Gott weiß, was ihr braucht.
Das ist wichtig:
Sucht nach Gott.
Und lebt gerecht mit anderen Menschen.
Alles andere kommt schon dazu.
Jeder Tag ist schon schwer genug.
Vertraut Gott: Das reicht.
Bibel-Arbeiten am Samstag: 1. Petrus 2,4-7
Baut euren Glauben auf Jesus auf.
Entscheidet euch für Jesus.
Die Menschen haben Jesus abgelehnt:
Sie haben ihn getötet.
Gott sagt:
Jesus lebt.
Er ist kostbar und wertvoll.
Gott gibt euch Kraft und Mut.
Sucht die Nähe von Gott.
Darüber freut sich Gott.
Für euch ist Jesus wichtig:
Baut euer Leben auf Jesus auf.
Schon vor langer Zeit ließ Gott euch sagen:
Ich gebe euch einen kostbaren Stein.
Der Stein ist groß. Und fest.
Auf ihn kann man eine ganze Stadt bauen.
Glaubt daran und lebt.
Ihr vertraut Jesus.
Manchen Menschen fehlt dieses Vertrauen.
Sagt diesen Menschen:
Für uns ist Jesus sehr wichtig.
Jesus ist für uns wie ein kostbarer Stein:
So groß! Und so fest!
Auf Jesus bauen wir unsren Glauben auf.
Feier-Abend-Mahl: Prediger 9,7-10
Was du machst, gefällt Gott seit langer Zeit.
Komm:
Iss dein Brot mit Freude.
Trink den Wein mit gutem Mut.
Denn was du tust:
Das gefällt Gott schon seit langer Zeit!
Das wünscht dir Gott:
Du kannst immer beste Kleidung tragen.
Und dir mit Gutem das Leben schön machen.
Dein Leben ist kurz.
Gott gibt dir Zeit unter der Sonne.
Da hast du gute Zeiten:
Du hast einen Menschen lieb.
Freue dich am guten Leben mit ihm.
Denn: Dein Leben ist kurz.
Und du erlebst Zeiten voller Mühe.
Was zu tun ist:
Das tue auch.
Mache deine Arbeit mit ganzer Kraft.
Wenn Du tot bist:
Dann kannst du nichts mehr tun.
Dann endet dein ganzes Wissen.
Psalm für den Kirchen-Tag: Psalm 104,1-15
Mein Lob: Gott hat alles gut erschaffen.
Du, Gott, ich lobe dich:
Mit meinen Worten.
Mit meinem ganzen Leben.
Du, Gott, bist groß.
Und sehr schön.
Du zeigst dich im Licht.
Der Himmel ist wie dein Zelt.
Du wohnst in den Wolken.
Und du fliegst mit dem Wind.
Was du willst: Das tut der Wind.
Was du willst: Das tut auch das Feuer.
Du, Gott, hast die Erde geschaffen.
Der Boden ist fest und sicher.
Du gibst dem Wasser seinen Platz.
Du bestimmst: Da soll ein Fluss sein.
Du setzt dem Wasser Grenzen.
Nie wieder kommt eine große Flut.
Nie wieder ist die ganze Welt unter Wasser.
Du, Gott, gibst den Tieren Wasser zu trinken:
Esel, Ziegen und anderen Tieren.
Vögel sind am Wasser.
Und sie singen in den Zweigen ihr Lied.
Du lässt Gras wachsen.
Die Tiere haben etwas zu essen.
Für uns Menschen wächst Getreide.
Damit machen wir Brot.
Brot gibt uns Kraft.
Für uns Menschen wachsen Trauben.
Aus Trauben machen wir Wein und Saft.
Der schmeckt uns gut.
Wer hat die Bibel-Texte übertragen?
Die Bibel-Texte sind von der Arbeits-Gruppe Leichte Sprache:
Michael Hofmann, Peter Köster, Christian Möring, Ulrike Nachtwey
Ideen zu den Texten kamen von der Lese-Gruppe:
PD Dr. Detlef Dieckmann, WM Dr. Sarah Döbler, Prof. Dr. Kristina
Dronsch, Dr. Judith Filitz, Prof. Dr. Michaela Geiger, Prof. Dr. Claudia
Janssen, Prof. Dr. Carsten Jochum-Bortfeld, Dr. Aliyah El Mansy, PD
Dr. Johannes Taschner
Die Prüf-Gruppe hat auf die Verständlichkeit der Texte geachtet:
Benjamin Glodczey, Anna-Lena Knop, Ina Krüger, Heike Langhorst,
Martina Markgraf, Volker Nickel, Johannes Röder, Klaus Schwerdtner
und eine nicht genannte Prüferin
Bei der Organisation haben geholfen:
Kathrin Berger, Kerstin Göhner, Dr. Kristin Jahn, Anke Marholt,
Philipp Sommerlath, Max Weber
Von wem ist dieses Heft?
Dieses Heft kommt vom Kirchen-Tag in Düsseldorf.
40. Deutscher Evangelischer Kirchentag Düsseldorf 2027 e.V.
Magdeburger Str. 59
36037 Fulda
Der Kirchen-Tag dankt der Diakonischen Stiftung Wittekindshof für die
Hilfe.
Düsseldorf 2027
(v.l.n.r.): Kirchentagspräsident Torsten Zugehör und Generalsekretärin Kristin Jahn.
Hannover 2025
(v.l.n.r.): Generalsekretärin Kristin Jahn, Landesbischof Ralf Meister, Kirchentagspräsidentin Anja Siegesmund und Oberbürgermeister Belit Onay.
Nürnberg 2023
Präsident Thomas de Maizière (2v.r.) mit Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern (Mitte), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (2 v.l.), Oberbürgermeister Marcus König (links) und Bettina Limperg(rechts).
Dortmund 2019
Präsident Hans Leyendecker und Generalsekretärin Julia Helmke präsentieren die Losung des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages.
Berlin Wittenberg 2017
Präsidentin Christina Aus der Au (Mitte) mit der Generalsekretärin Ellen Ueberschär (rechts) und dem Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz Markus Droege (links)
Stuttgart 2015
Präsident Andreas Barner (Mitte) mit der Generalsekretärin Ellen Ueberschär (rechts) und dem Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg Frank Otfried July (links)
Hamburg 2013
Präsident Gerhard Robbers (Mitte) mit Bischöfin Kirsten Fehrs (links) und Generalsekretärin Ellen Ueberschär (rechts)
Dresden 2011
Präsidentin Katrin Göring-Eckardt (links), Jochen Bohl, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, und Generalsekretärin Ellen Ueberschär (rechts)