Finanzierung

Fördern

Als öffentliches und überregionales Ereignis finanziert sich der Kirchentag zu einem großen Teil aus öffentlichen Geldern. Nicht nur deshalb gilt: Wir handeln transparent und wirtschaftlich.

Der Kirchentag wird durch einen gemeinnützigen Verein organisiert, der keine Gewinne erwirtschaftet. Einnahmen und Ausgaben halten sich am Ende die Waage.

Die Einnahmen setzen sich aus drei Säulen zusammen. Öffentliche Gelder von Stadt, Land und Bund bilden die Grundlage der Finanzierung. Hinzu kommen die Mittel der einladenden Landeskirche. Weitere Mittel erwirtschaftet der Kirchentag selbst. Dazu gehören Einnahmen aus Ticketverkäufen, Sponsoring, KirchentagsShop sowie Spenden und sonstige Fördermittel.

Was kostet ein Kirchentag?

Die Kosten für einen Kirchentag hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab. Der Kirchentag in Dortmund hat etwas mehr als 19 Millionen Euro gekostet.

Warum fördern öffentliche Zuwendungsgeber den Kirchentag regelmäßig?

Möglichst viele Menschen sollen an Kirchentagen teilnehmen können. Durch die Förderung von Stadt, Land und Bund erreichen wir, dass Menschen ungeachtet ihres Einkommens oder ihrer finanziellen Möglichkeiten teilnehmen können. Viele der über 100.000 Teilnehmenden, wie zum Beispiel Familien, Studierende, Schüler*innen, Senioren und Grundsicherungsempfänger*innen sowie Menschen, die sich aktiv am Programm beteiligen (Mitwirkende), zahlen einen ermäßigten Preis für ihre Eintrittskarten.

Wichtige Teile des Kirchentagsprogramms — vom Abend der Begegnung über Gottesdienste bis hin zu vielen Konzerten — sind zudem frei zugänglich. Sie finden zentral, umsonst und draußen statt. Somit ist jeder Kirchentag auch ein Ereignis für die Einwohner*innen der gastgebenden Region. Städte und Bundesländer, die den Kirchentag einladen und finanziell unterstützen, freuen sich außerdem auf den Zustrom von Besucher*innen, die zum ersten Mal in die Stadt kommen.

Das wirklich Beeindruckendste war die Art, wie die Menschen einander begegneten: offen, freundlich, tolerant, hilfsbereit, geduldig, aufmerksam, aufeinander zugehend. Wäre schön, wenn das immer und überall so wäre. Im Vorfeld wurde angeprangert, dass Millionen Steuergelder – auch von der Stadt – in diese Veranstaltung geflossen sind. Jetzt muss man sagen: Er war jeden Cent wert, der Kirchentag.
Halterner Zeitung, 23.06.2019 („Der Kirchentag war jeden Cent wert“)

 

Aus Umfragen wissen wir: Viele Teilnehmende entdecken die Region als (zukünftiges) Urlaubsziel für sich. Über 100.000 Teilnehmende, die fünf Tage in eine Stadt kommen - und wiederkommen - das belebt das Stadtbild, den Handel und die Gastronomie. Insgesamt geben die Teilnehmenden eines Kirchentages vor Ort circa 20 Millionen Euro aus. Die Stadt Berlin bezifferte den Wert eines Kirchentages für sich mit 63 Millionen Euro. Geld, das an die Steuerzahler*innen zurückfließt.

Doch nicht nur über die Teilnehmenden fließt das öffentliche Geld zurück in die Region. Wie die Ausgabenseite in den Grafiken zeigt, gibt der Kirchentag einen großen Teil des Geldes für Veranstaltungsorte, Technik und Ausstattung aus. Dabei greift der Kirchentag so oft es geht auf Dienstleistungen aus der Region zurück. Einen beträchtlichen Teil des Betrages zahlt der Kirchentag außerdem für Mieten.

Finanzchef im Interview

Stephan Menzel über Aufgaben, Veränderungen und Herausforderungen in der Finanzierung von Deutschen Evangelischen Kirchentagen

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