Zuhören statt Zuschütten
Pressemeldung
Kirchentagspräsident Torsten Zugehör setzt sich für neue Gesprächsformate beim Kirchentag 2027 ein. Gleichzeitig steigt das Interesse an aktiver Mitwirkung deutlich.
Kirchentagspräsident Torsten Zugehör möchte beim Kirchentag 2027 in Düsseldorf neue Gesprächsangebote stärken. Menschen sollen einander zuhören, persönliche Erfahrungen teilen und unterschiedliche Sichtweisen aushalten können.
Ein Impuls dafür entstand nach der Veranstaltung „Sachsen-Anhalt – Wie lassen sich Gräben vor der Landtagswahl überwinden?“ am 9. Juni 2026 in Magdeburg. Zugehör berichtete dort vom Format „Gespräch am Gartenzaun“. Dabei lassen Menschen einander jeweils eine Minute lang ausreden – ohne Unterbrechung.
„Ziel ist es, Orte zu schaffen, an denen Menschen sich gegenseitig Gehör schenken können, statt nur übereinander zu reden“, sagt Zugehör.
„Klar bleibt dabei auch, dass wir Personen mit menschenverachtenden, demokratiefeindlichen oder antisemitischen Positionen auf dem Kirchentag keine Bühne bieten werden. Wir suchen das Miteinander auf der Basis von Respekt und Menschenwürde“, ergänzt der Kirchentagspräsident.
Auch das Interesse an aktiver Mitwirkung wächst deutlich. Generalsekretärin Kristin Jahn sagt: „Wir verzeichnen in allen Mitwirkungsbereichen deutlich mehr Bewerbungen als zum Vergleichszeitpunkt bei vergangenen Kirchentagen.“