Gottesdienstrekord am KirchentagsSonntag

Pressemeldung

Aufrufe zu mehr Ehrlichkeit, Klarheit und Gesprächsbereitschaft. Fulda, 9. Februar 2026. Über 150 Gottesdienste wurden am vergangenen Sonntag, dem 8. März, in ganz Deutschland anlässlich des KirchentagsSonntags gefeiert. In einem sogenannten Zwischenjahr, also ohne direkt bevorstehenden Kirchentag, war dies die bislang größte Anzahl von Veranstaltungen.

Entsprechend zufrieden zeigte sich Kirchentagspräsident Torsten Zugehör, der die große Nachfrage als Suche nach Orientierung durch mehr Miteinander wertete. Er selbst gestaltete einen Jugendgottesdienst im Bonner Gemeindeforum Auerberg mit. In seiner Predigt sprach Zugehör insbesondere den vielen anwesenden jungen Menschen Zuversicht zu. Er motivierte, sich angesichts herausfordernder Zeiten und vieler Veränderungen von Glaubenserfahrungen stärken zu lassen, aus denen eine „Trotzdem-Hoffnung“ erwachsen kann. „Sie bringen Hoffnung in Dich hinein, egal wie die Umstände ringsum sind. Ehrlich, wahr und klar zu sich selbst; dann kannst Du dem Klagen, Ach und Weh anders begegnen.“ 

In der Düsseldorfer Johanneskirche nahm auch die Generalsekretärin des Kirchentages Kristin Jahn gesellschaftliche Anspannung und Polarisierungen in den Blick. Sie forderte allseitig mehr ehrliche Gesprächsbereitschaft ein: "Wenn sich etwas verändern soll unter uns, dann setzt das ein Gespräch voraus. Und in Zeiten, in denen Menschen nur noch übereinander reden und urteilen, anstatt sich miteinander ein Sachurteil zu bilden, ist das Gespräch umso wichtiger geworden. Und ich finde, es ist auch das beste Mittel, um dem Populismus den Wind aus den Segeln zu nehmen." 

Der nächste KirchentagsSonntag wird am 14. Februar 2027 gefeiert. Direkt vor dem dann anstehenden Kirchentag in Düsseldorf ist dann erneut mit einem deutlichen Zuwachs der Veranstaltungszahlen zu rechnen. 

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