„Es ist ein Privileg, Kirche zu bauen“

Pressemeldung

Für Kristin Jahn beginnt ihr letztes Jahr als Generalsekretärin des Kirchentages. Seit 2022 ist sie Generalsekretärin und Vorstandsvorsitzende der Vereine des Deutschen Evangelischen Kirchentages und verlässt turnusgemäß zum 28. Februar 2027 den Kirchentag. Somit steht sie für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung.

„Mein letztes Jahr bricht an beim Kirchentag, denn ich habe entschieden: Ich stehe für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung. Ich möchte nach dem Ende meiner Amtszeit wieder als Theologin und Pastorin arbeiten und freue mich sehr darauf“, verkündete Kristin Jahn in der Sitzung des Präsidiums am 27. Februar 2026 in Frankfurt.  

Präsident Torsten Zugehör blickt auf die gemeinsame Wegstrecke und den anstehenden Abschied: „Das noch verbleibende Jahr werden wir nutzen, um gemeinsam den Kirchentag in Düsseldorf gut vorzubereiten, so wie das auch der Fall in Nürnberg und Hannover gewesen ist. Ich bedaure und respektiere die Entscheidung von Kristin Jahn. Wir verlieren mit ihr eine Generalsekretärin, der der offene Diskurs der unterschiedlichsten Geister immer eine Herzensangelegenheit gewesen ist und die diesen Kirchentag nach vorn gedacht hat. Der Zuwachs an Besuchenden beim Kirchentag in Hannover hat gezeigt, dass dies gelungen ist.“

Kristin Jahn dankt allen Ehrenamtlichen, die jeden Kirchentag erst möglich machen: „Es ist immer ein Privileg Kirche zu bauen, gerade in dieser von Differenzen geprägten Zeit. Kirchentag als Diskursplattform, als Ort, an dem wir uns respektvoll im Streit um die bessere Lösung begegnen und unter einem Himmel das Verbindende feiern – das zu begleiten war mir ein Herzensanliegen. Ich danke allen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben, für die gute Zusammenarbeit und wünsche dem haupt- und ehrenamtlichen Team für Düsseldorf 2027 und darüber hinaus viel Glück, frischen Wind und Segen.“

Die Stelle als Generalsekretär:in wird neu ausgeschrieben. Mehr dazu demnächst unter kirchentag.de/jobs.

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