Viele unterschätzen Nürnberg

Interview

Auf einen Kaffee mit dem Nürnberger Oberbürgermeister Marcus König.

Bei einer Tasse Kaffee im grünen Herzen der Nürnberger Altstadt hat Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König seine Geheimtipps für die Stadt verraten - und worauf er sich beim Kirchentag am meisten freut. Direkt zum Video.

Kristin Jahn, Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, traf den gebürtigen Nürnberger im Café Strandgut am Wöhrder See. Als „unseren Central Park“ bezeichnet Marcus König den Stausee mit der angrenzenden Wöhrder Wiese, einer öffentlichen Grünfläche. Das innerstädtische Erholungsgebiet liegt nur 15 Minuten Fußweg vom Bahnhof entfernt.

In vielen Köpfen vieler Menschen hänge beim Stichwort “Nürnberg” noch das Bild von Lebkuchen, Bratwürsten und alten Fachwerkhäusern, erklärte König. Doch Nürnberg ist vielfältig! Seien es die zahlreichen Kulturzentren oder die vielen Aussichtspunkte über den Dächern der Altstadt, es gibt viel zu entdecken. „Kommen. Staunen. Bleiben.“ so lautet der Slogan der Metropolregion rund um Nürnberg. Seine Lieblingsecke in der Stadt verriet der Oberbürgermeister auch direkt: Der Philosophenweg am Rechenberg – dort hat er seiner Frau den Heiratsantrag gemacht.

Nürnberg zeichnet sich außerdem durch ein starkes zivilgesellschaftliches Engagement aus. Marcus König ist sich sicher, dass viele Menschen sich am Kirchentag beteiligen und mitwirken werden. Selbstverständlich bedeute dies auch die herzliche Aufnahme der Kirchentagsgästen, beispielsweise zu Hause auf der Couch oder mit einem warmen Frühstück im Gemeinschaftsquartier. “Wir sind gerne Gastgeber”, sagte der Oberbürgermeister.

Auf das Engagement der Nürnberger:innen, die vielen Begegnungen und Diskussionen freut sich das Stadtoberhaupt schon jetzt. Für ihn ist der Kirchentag 2023, der unter der Losung “Jetzt ist die Zeit” (Mk 1,15) stattfinden wird, ein großer Impuls und ein fröhliches, gemeinschaftliches Fest in der eigenen Stadt. Für Marcus König ganz klar: „Jetzt ist die Zeit zum Dialog und zur Hoffnung.“

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