Neun erfolgreiche Resolutionen auf dem Nürnberger Kirchentag

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Seit 50 Jahren sind Resolutionen ein wichtiges partizipatorisches Element des Kirchentages.

Einzelne Teilnehmer:innen oder Verbände können in thematischen Veranstaltungen und auf dem Markt der Möglichkeiten um Unterstützung für ihre Anliegen werben. Das stärkt den gesellschaftlichen Dialog, den der Kirchentag führen will.

Insgesamt 16 Resolutionen wurden beim 38. Kirchentag in Nürnberg eingereicht, die eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe geprüft hat. Über zwölf davon konnten in thematischen Podiumsveranstaltungen abgestimmt werden, drei gingen auf dem Markt der Möglichkeiten auf Stimmenfang und lediglich eine wurde nicht zugelassen.

Eine Besonderheit beim Nürnberger Kirchentag: Gleich zwei Resolutionen hatten auf dem Markt der Möglichkeiten Erfolg mit mehr als 1.500 gesammelten Unterschriften für die Verabschiedung der Resolutionen „Wertewandel in der Prostitutionsgesetzgebung“ und „Die EKD darf die Einschränkung der zivilen Seenotrettung nicht stillschweigend hinnehmen“.

Weitere neun Resolutionen wurden im thematischen Programm erfolgreich verabschiedet. Darunter richtet sich eine Resolution direkt an das Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages, das gebeten wird, „(…) dem Bündnis United4Rescue beizutreten, welches aus der Mitte des Kirchentages heraus initiiert wurde“.

Sechs erfolglose Resolutionen erreichten in ihren Veranstaltungen nicht das notwendige Quorum von 500 Menschen, die für eine Abstimmung notwendig sind oder scheiterten an den erforderlichen 1.500 Unterschriften auf dem Markt der Möglichkeiten.

Einen Überblick über alle erfolgreich verabschiedeten Resolutionen finden Sie hier.

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