Was ist Kirchentag?

Die Bewegung.

Kirchentag ist mehr als fünf Tage Großveranstaltung. Er ist eine Bewegung, die Menschen vereint, die sich gesellschaftlich engagieren, Verantwortung übernehmen und den christlichen Glauben leben wollen. So wirkt Kirchentag weit über diese fünf Tage hinaus, in Themen, die gesetzt und Diskussionen, die geführt werden.

Der 4. Kirchentag fand 1952 in Stuttgart statt.

Geschichte

„Der Deutsche Evangelische Kirchentag will Menschen zusammenführen, die nach dem christlichen Glauben fragen. Er will evangelische Christinnen und Christen sammeln und im Glauben stärken. Er will zur Verantwortung in der Kirche ermutigen, zu Zeugnis und Dienst in der Welt befähigen und zur Gemeinschaft der weltweiten Christenheit beitragen.“

(Aus der Präambel zur Ordnung des Deutschen Evangelischen Kirchentages.)

Der Deutsche Evangelische Kirchentag ist so alt wie die Bundesrepublik Deutschland. Reinold von Thadden-Trieglaff gründete 1949 mit einigen Freunden eine evangelische Laienbewegung. Sie war ein Gegenüber zur Amtskirche und schon damals ein großes Forum für die politischen Themen und geistlichen Herausforderungen der Zeit.

Kirchentag in Ost und West

Zwischen 1961 und 1989 war die Kirchentagsbewegung geteilt. Wenige Wochen vor dem Mauerbau fand in der geteilten Stadt Berlin der letzte gemeinsame Kirchentag statt. Große Kirchentage durften in der DDR nicht stattfinden. Deshalb gab es viele regionale Kirchentage, vorbereitet von mutigen Christinnen und Christen, die ihren Glauben öffentlich zeigen wollten. In der Zeit der Teilung schlugen Kirchentage Brücken zwischen Ost und West. Seit 1993 ist die Kirchentagsbewegung wieder vereint.

Teilnehmende vom Kirchentag in Dresden am Abend der Begegnung.
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