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Der Kirchentag kommt in Stuttgart an: Eröffnung der Geschäftsstelle in Stuttgart mit mehr als 150 Gästen

Stuttgart, 16. Oktober 2013. Thematisches, Geistliches und Kulturelles Programm entwickeln, Veranstaltungsorte planen, die Infrastruktur für so ein Großereignis aufbauen und für die Gäste des Kirchentages eine Unterkunft finden. Der 35. Deutsche Evangelische Kirchentag hat seine Arbeit in Stuttgart aufgenommen, um das große Christentreffen vom 3. bis 7. Juni 2015 in Stuttgart vorzubereiten. Im Beisein von mehr als 150 Gästen wurde die Geschäftsstelle in der Breitscheidstraße 48 eingeweiht.

"Über 100.000 Dauerteilnehmende, zehntausende Tagesteilnehmende aus der Region, mehrere hunderttausend Menschen beim Abend der Begegnung - dem großen Straßenfest zur Eröffnung, 40.000 Mitwirkende, mehr als 2.000 Veranstaltungen, viele Orte, viele Betten, die wir brauchen", rechnet Constantin Knall, Geschäftsführer des 35. Deutschen Evangelischen Kirchentages, vor. Diese organisatorische und logistische Leistung wird nicht von den Mitarbeitenden allein erbracht, obwohl in der Geschäftsstelle im Herbst nächsten Jahres rund 100 Hauptamtliche, Praktikantinnen und Praktikanten und Jugendliche im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) arbeiten werden. Ohne tausende ehrenamtlich Engagierte kann kein Kirchentag stattfinden. "Stuttgart ist eine Stadt, die das kennt und die das kann", so Knall weiter, "nach 1952, 1969 und 1999 wird der Kirchentag 2015 bereits das vierte Mal in Stuttgart zu Gast sein". Er freue sich auf die gemeinsame Planungsarbeit mit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.

Gastgeberin des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Stuttgart ist die Evangelische Landeskirche in Württemberg. "Wir freuen uns sehr den Kirchentag zum vierten Mal hier zu Gast zu haben. In der württembergischen Landeskirche ist eine Vielzahl an geistlichen Strömungen vereint, die einen großen Reichtum für Glaube und Leben bedeuten. Außerdem sind alleine in Stuttgart über fünfzig verschiedene Migrationsgemeinden zuhause", sagte Prälat Ulrich Mack. In Stuttgart sei das Miteinander der Kulturen und Religionen hautnah zu erleben. Die Baden-Württembergische Landeshauptstadt werde sich beim Kirchentag auch als Stadt der Bibel präsentieren sowie als Ort neuer Aufbrüche in der Kirche.

Bürgermeister Martin Schairer hieß die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle herzlich willkommen. Für ihn ist der Kirchentag eine weitere Chance für Stuttgart, "sich als gastfreundliche Stadt zu erweisen und zu zeigen, welch eine innovative und überraschende Metropole Stuttgart ist. Der Kirchentag steht für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung und Nachhaltigkeit", so Schairer, "also für die Frage, in welchem Umfeld wir eigentlich leben möchten. Diese Fragen stellen wir uns auch für unsere Stadt."

"Der Geist des Kirchentages wird Tausende nach Stuttgart locken und begeistern", sagte Ellen Ueberschär, Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, in ihrer Andacht:
"Dieser Geist weckt Talente und macht Mut, mit ihnen zu wuchern – zum Beispiel das Talent, Salz in der Suppe zu sein, mit Kraft und Vertrauen in die Zukunft zu denken und Gottes gerechte Welt unter uns sichtbar werden zu lassen."

Über den Kirchentag
Der Deutsche Evangelische Kirchentag besteht seit 1949 und findet alle zwei Jahre in einer anderen deutschen Stadt statt. Der 35. Deutsche Evangelische Kirchentag ist vom 3. bis 7. Juni 2015 in Stuttgart.

Bildnachweis: DEKT/Jens Schulze
Bild: obere Reihe v. links: Landeskirchlicher Beauftragter Wolfgang Kruse, Vorstandsvorsitzende Gabriele Bartsch, Vorstand des Landesausschusses Württemberg Ursula Ripp-Hilt, Generalsekretärin  Dr. Ellen Ueberschär, Bürgermeister Dr. Martin Schairer, Prälat Ulrich Mack, Landtagsvizepräsidentin Brigitte Lösch, Oberkirchenrat Prof. Dr. Ulrich Heckel, Kirchentagspastor Joachim Lenz
untere Reihe v.links: Geschäftsführerin Lena Schneider, Geschäftsführer Constantin Knall, Geschäftsführerin Sirkka Jendis, Leiter Finanzen und Organisation Dr. Jörg Kopecz

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