Mein Kirchentag
Pressemitteilung

Abschied von Carola Wolf

Familie, Freunde und Kollegen von Carola Wolf haben am Freitag in Potsdam Abschied von der ver-storbenen Publizistin genommen. Bei einem Gottesdienst in der Kaiser-Friedrich-Kirche gedachten die Trauergäste der langjährigen Pressesprecherin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, die am 26. Oktober im Alter von 84 Jahren gestorben war.

Ellen Ueberschär, Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, würdigte Wolf in ihrer Predigt: „Mehr als 30 Jahre war sie Sprecherin des Kirchentages – und mehr als das: Sie sprach für den Kirchentag, mit Kompetenz und Intelligenz, mit unerschöpflichem Ideenreichtum, mit diplomatischem Geschick. Im Westen war sie die Frau des Ostens, im Osten war sie Vertrauensperson, verlässliche Partnerin, Freundin und für alle war sie unermüdliche Brückenbauerin Die Landesausschüsse im Os-ten, die regionalen Kirchentage – das waren keine Pflichtübungen, sondern Herzensangelegenheiten. Sie hielt zusammen, was nicht auseinanderbrechen sollte – die Kirchentagsbewegung in Ost und West“.

Carola Wolf wurde im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Potsdam-Golm beigesetzt. Bei der anschließenden Gedenkfeier hob der ehemalige Ministerpräsident von Brandenburg und frühere Bun-desminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Manfred Stolpe, das besondere Engagement von Carola Wolf für die Beziehungen zum Evangelischen Kirchentag in der DDR während der deutschen Teilung hervor: „Carola Wolf ermutigte zur Durchführung von Kirchentagen in der DDR, auf denen auch gesellschaftliche Probleme angesprochen wurden und der gemeinsame aufrechte Gang gegen staatliche Bevormundung geübt wurde.“

Die gebürtige Berlinerin war von 1962 bis 1996 Pressesprecherin des Kirchentages und Mitglied des Kollegiums. Sie prägte die publizistische Arbeit der Laienbewegung nachhaltig.

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