Häufig gestellte Fragen

Organisation des Kirchentages

Wer steckt hinter den Deutschen Evangelischen Kirchentagen?

Kirchentage werden durch den "Verein zur Förderung des Deutschen Evangelischen Kirchentages e.V." organisiert. Der privat getragene, gemeinnützige Verein hat seinen Sitz in Fulda und ist kein Organ der verfassten Kirche. Wie der Kirchentag strukturiert ist, können Sie im Bereich Über uns nachlesen.

Wie kommt der Kirchentag in eine Stadt?

Kirchentage finden auf Einladung der jeweiligen Landeskirche, einer Stadt und des Bundeslandes statt.

Was geschieht auf Kirchentagen?

Kirchentage sind Großereignisse der Gesellschaft: Sie bieten Information und Orientierung zu den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen der Zeit mit einem breiten Meinungsspektrum.

Kirchentage sind Kulturfestivals: Angefangen von großen Konzerten im Bereich Rock, Pop und Klassik über Kleinkunst und Kabarett bis hin zu Ausstellungen.

Kirchentage sind spirituelle Ereignisse: Sie führen Menschen zusammen, die gemeinsam singen, beten, feiern und sich gegenseitig zum Engagement in der Gesellschaft ermutigen wollen.

Wer gestaltet das Programm der Kirchentage?

Der Kirchentag ist eine Laienbewegung. Deshalb gestalten 40.000 Ehrenamtliche die Kirchentage mit. Sie entwickeln in thematischen Projektgruppen das Programm zu den jeweiligen Themen oder bringen sich in den Mitwirkungsbereichen mit kulturellen oder geistlichen Beiträgen ein.

Wer nimmt an Kirchentagen teil?

Grundsätzlich sind alle eingeladen, unabhängig von Religionszugehörigkeit, Weltanschauung, Herkunft und Alter.

Was bringen Kirchentage voran?

Kirchentage stärken durch das hohe ehrenamtliche Engagement und die Breite der Themen den Zusammenhalt und die Solidarität in unserer Gesellschaft. Sie zeigen nachweislich und positiv, wie Menschen unterschiedlichster sozialer und geographischer Herkunft rücksichtsvoll und respektvoll miteinander leben können.

Kirchentage sind international und ökumenisch: etwa 5.000 Gäste aus aller Welt, aus über 100 Ländern der Erde bereichern den Kirchentag und knüpfen Kontakte in die Stadt und die Region.

Kirchentage sind das größte regelmäßig stattfindende barrierefreie Großereignis der Welt.

Der Kirchentag wird als erste Großveranstaltung seit 2007 mit der EMAS Zertifizierung ausgezeichnet. Seitdem hält der Kirchentag das anspruchsvolle Zertifikat und hat so Vorbildfunktion für viele andere Großereignisse.

Wie finanziert sich ein Kirchentag?

Kirchentage stehen finanziell im Wesentlichen auf drei Säulen: öffentliche Zuwendungsgeber (Stadt, Land und Bund) und die gastgebende Landeskirche finanzieren zusammen rund zwei Drittel der Gesamtkosten. Der Rest wird durch die dritte Säule, Eintrittsgelder, Spenden und Sponsorenmittel erbracht. Eine genaue Übersicht der Finanzierung der vergangenen Kirchentage finden Sie hier.

Wie profitieren die Städte von einem Kirchentag?

Kirchentage verstärken alle Initiativen in den Städten, die das Zusammenleben der Menschen intensivieren und bürgerschaftliches Engagement stärken. Kirchentage machen darüber hinaus das umfangreiche gesellschaftliche Engagement der Gemeinden und einzelner Christinnen und Christen in der Kommune sichtbar.

Zudem trägt der Kirchentag zur positiven Außenwahrnehmung des Austragungsortes bei. Während des Kirchentages erscheinen über 15.000 Printbeiträge in überregionalen Zeitungen und dazu kommt die Präsenz in allen großen Nachrichtensendungen im Hörfunk und Fernsehen. Außerdem wird die gastgebende Stadt im Logo und damit in der gesamten Außenkommunikation des Kirchentages genannt.

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