Statue von Martin Luther mit Kirchentagsschal

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Meldungen vom 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart

Landesausschuss Hessen probt für den Kirchentag

Mit einem prominent besetzten Workshop hat sich der Landesausschuss für Hessen und Nassau des Kirchentages auf das Ereignis in Stuttgart nächstes Jahr vorbereitet. Eingeladen hatte der Landesausschuss in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Frankfurt. Trotz Bahnstreiks fanden sich am 8. November 2014 rund 50 Teilnehmende den Weg an den Main. Das Programm versprach mit Bibelarbeiten, Diskussionen und kulturellen Beiträgen einen Kirchentag im Kleinen.

Nach einer Andacht des Kirchentagspräsidenten Andreas Barner vermittelte Wolfgang Kruse, der Beuftragte der Württembergischen Landeskirche erste Impressionen aus Stuttgart und Umgebung. Das anschließende Podium „Wirtschaft verantwortet Gesellschaft“ verdeutlichte, dass eine sich globalisierende Weltwirtschaft ein ebenso globales Regelwerk der sozialen Marktwirtschaft benötigt. Diskutiert wurde unter anderem die Frage, ob die digitale Welt und die damit verbundene Sammlung von digitalen Daten eine Art Kartellamt benötigen, angesiedelt bei einer weltweit agierenden Organisation. Alle Beteiligten stimmten darin überein, dass nicht alles, was in diesem Bereich legal ist, auch legitim sein sollte. Die Moral wirtschaftlichen Handelns spiele eine wesentliche Rolle, war der Tenor.

Zu den Bibelarbeiten am Nachmittag waren Kulturschaffende wie Willy Praml, Matthias Pees und die Videokünstlerin Eva Weingärtner eingeladen und sorgten für eine neue Perspektive auf die Bibeltexte des Stuttgarter Kirchentag. Ab 15 Uhr sorgten Kollegiumsmitglied Jakob Haller, Geschäftsführer Constantin Knall und Astrid Stephan vom Landesausschuss dann für einen konkreten Ausblick auf die thematischen und logistischen Planungen. Bei vielen Teilnehmenden war die Vorfreude auf Stuttgart am Ende auf jeden Fall geweckt.

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