Statue von Martin Luther mit Kirchentagsschal

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Meldungen vom 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart

FSJ beim Kirchentag

FSJ-ler aus Dresden simulieren ein GQ-Motiv.

Bei jedem Kirchentag sind sie fester Bestandteil der Geschäftsstellen-Besatzung. Sie sind unerlässliche Verstärkung des Teams und bringen jugendlichen Schwung in jede Abteilung. Einige von ihnen bleiben dabei und kehren später als hauptamtliche Mitarbeiter zurück. Die Regel ist von den Absolventinnen und Absolventen eines Freiwilligen Sozialen Jahres, die seit Jahren den Kirchentag begleiten.

Auch für Stuttgart sucht die Geschäftsstelle des Kirchentages wieder rund zehn junge Männer und Frauen für diese einmalige Erfahrung, die Einblick bekommen wollen in die Organisation eines Großereignisses. Gemeinsam wohnen, gemeinsam arbeiten und miterleben, wie im Team etwas Besonderes entsteht.

Das sagen ehemalige FSJ-ler des Kirchentages:

"Mein FSJ beim Kirchentag in Hamburg habe ich in der Abteilung Hausdienste gemacht. Meine Hauptaufgaben waren dort hauptsächlich die Verwaltung des Büromaterials und der Posteingang und -ausgang. Dazu kamen zum Beispiel Dinge wie kleinere und größere Hausmeister- und Reparaturarbeiten, das Einrichten von Büroräumen oder logistische Hilfe für andere Abteilungen. Mein FSJ hat mir sehr viel Spaß bereitet. Das lag zum einen an den Kollegen in der Abteilung und der ganzen Geschäftsstelle und der Arbeitsatmosphäre. Zum anderen daran, dass wir - fast alle - FSJ-ler gemeinsam in einer WG gewohnt und zusammen auf den Kirchentag hingearbeitet und -gelebt haben."
- Markus, FSJ in Hamburg 2013

"Mein FSJ beim Kirchentag habe ich in der Presseabteilung verbracht und war hauptsächlich zuständig für Grafik und Layout von Flyern, Plakaten und sonstigen Publikationen. Ich habe vor allem gelernt, selbstständig zu arbeiten und auch wie ein großer Betrieb wie der Kirchentag funktioniert, wie die Organisation abläuft und man ein Event vorbereitet. Auch, dass es für viele Probleme, die während der Arbeit auftauchen, oft Lösungen gibt und das Kommunikation ein entscheidendes Mittel zu Produktivität ist. Ich habe das Jahr trotz des teilweise recht hohen Arbeitsaufwandes sehr genossen, da der Kirchentag wie eine kleine Familie ist, alle sich gegenseitig unterstützen und man viele verschiedene und interessante Menschen kennen lernt. Manche Freundschaften aus dieser Zeit halten bis heute."
- Johannes, FSJ in Dresden 2011

"Mein FSJ beim Kirchentag in Bremen, war eine der besten Erfahrungen meines Lebens. Ich hatte mich vorher schon für Veranstaltungen insbesondere Messen interessiert, mein FSJ bot mir die Chance nicht nur einen Einblick in die Organisation einer Großveranstaltung zu bekommen, sondern auch aktiv daran mitzuwirken, dass 100.000 Menschen vier schöne erfüllte Tage zusammen hatten. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl die Menschenmassen beim Schlussgottesdienst zu sehen und zu wissen, dass man dies mitermöglicht hat. Ich habe zum einen viel über Veranstaltungsorganisation gelernt, zum anderen aber auch Verantwortung zu übernehmen und mir große Aufgaben zuzutrauen. 

Das wohl Wesentlichste war jedoch, dass ich Teil der großen herzlichen Kirchentagsfamilie wurde und unvergessliche Momente in der FSJ-ler-WG hatte.  Aber Achtung: Wenn man einmal anfängt, kann man nicht mehr aufhören. Ich habe Messe-, Kongress- und Eventmanagement studiert und bin direkt danach wieder hauptamtlich beim Kirchentag eingestiegen. Der beste Beweis dafür, dass sich mein FSJ beim Kirchentag mehr als gelohnt hat, ist ein Blick in meinen Freundeskreis."
- Dane, FSJ in Bremen 2009

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