Statue von Martin Luther mit Kirchentagsschal

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Meldungen vom 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart

Ein Suchfeld lädt zum Kirchentag ein

Mittlerweile ist es schon eine Tradition: Zur feierlichen Enthüllung des offiziellen Kirchentagsplakats werden die Kleisterbesen rausgeholt. Dieses Mal waren Kirchentagspräsident Andreas Barner, Landesbischof Frank Otfried July und Generalsekretärin Ellen Ueberschär zur Stelle, um das knallrote Plakat auf dem Stuttgarter Schlossplatz der Öffentlichkeit vorzustellen.

Das Plakat, entworfen und gestaltet von der Stuttgarter Werbeagentur Leonhardt & Kern, zeigt ein interaktives Suchfeld, wie es viele Menschen täglich nutzen, um Informationen zu recherchieren, sich zu vernetzen und gemeinsam klug zu werden. Das leere Suchfeld beinhaltet ein bereits eingegebenes Jerusalemkreuz als Symbol für den Kirchentag und ein Cursorzeichen. Rechts vom Suchfeld ist eine Lupe zu sehen. Wie bei modernen Suchmaschinen geht das Feld nach unten hin auf, um als Empfehlung die Losung "damit wir klug werden" (Psalm 90,12) zu präsentieren.

Nachhaltige und kluge Antworten

Andreas Barner erkennt einen Blickfang, der zum Weiterdenken einlädt. "Das Bild einer Suchmaschine passt in unsere Zeit, in der das Internet als soziales Medium Menschen und Wissen zusammenbringt. Die Lupe lädt den Betrachter dazu ein, sich selbst einen Suchbegriff zu überlegen. Nachhaltige und kluge Antworten gemeinsam zu finden, dafür steht der Kirchentag."

Bischof Frank Otfried July gefällt an der Plakatkampagne "wie das Bild vom Suchfeld das Lebensgefühl unserer technologiegeprägten Zeit aufnimmt. Das kleine Kreuz darin zeigt, dass wir nicht im luftleeren Raum suchen, sondern im Kontext der christlichen Botschaft. Es geht nicht um Suchtechnologie, sondern um erfülltes Leben, darauf weist der Psalm hin."

Suche nach dem Sinn

Ellen Ueberschär erläutert: "Wir sehen das Plakat, wir hören die Losung und haben sofort eine Assoziation." Im Suchfeld erkennt die Generalsekretärin "ein Symbol der Suche nach dem Sinn. In Stuttgart kommen Menschen nicht nur digital, sondern ganz real zusammen, aus ganz Deutschland und der Welt. Sie tauschen sich aus, vernetzen sich und finden gemeinsam die Wege in die Zukunft."

Auch die Agentur Leonhardt & Kern, die sich mit ihrer Suchfeld-Idee gegen vier Mitbewerber durchsetzte, findet das Aufeinandertreffen der Symbole spannend. "Das Suchfeld ist ein allgegenwärtiges zentrales Element unserer heutigen digitalen Lebensart. Dieses Element in Einklang mit dem Kirchentag und somit mit dem Glauben zu bringen ist sehr spannend. Virtualität trifft Realität trifft Glauben."

Weiträumig plakatiert wird das Plakat erst ab 2015. Aber in unserem Download-Bereich können Sie es jetzt schon herunterladen und zum Beispiel in ihrem Gemeindebrief verwenden. Banner für Internetseiten und Werbematerialien folgen in den nächsten Tagen.

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