Statue von Martin Luther mit Kirchentagsschal

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Meldungen vom 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart

Das 3.333. Bett steht in Kaltental

Das erste Drittel ist geschafft. Schon über 3.333 der geplanten 10.000 Schlafplätze haben die Menschen aus Stuttgart und der Region beim Kirchentag als Privatquartiere gemeldet, in denen vom 3. bis 7. Juni Kirchentagsgäste übernachten werden.

Die Betten mit der Nummer 3.332 und 3.333 stehen in der Wohnung von Manfred und Christl Munz in Kaltental. Das Rentnerehepaar hatten bereits 1999, beim letzten Kirchentag in Stuttgart, ein Ehepaar aus Crimmitschau in Sachsen zu Gast. Deshalb stand für sie auch dieses Jahr schnell fest, dass sie ein Privatquartier geben würden. Manfred Munz hatte bis vor einigen Jahren eine eigene Firma mit Büro im gleichen Haus. Heute ist daraus eine Einliegerwohnung geworden - die Gäste der Munzens werden also sogar ihr eigenes Reich haben. Und Christl Munz machtFrühstück. "Das gehört dazu", sagt sie.

Als ihre Freunde fragten, ob sie denn keine Angst hätten, fremde Menschen in ihre vier Wände zu lassen, antwortete Frau Munz: "Beim Kirchentag gehen wir davon aus, das alles in Ordnung ist." Dieses Vertrauen ehrte der Kirchentag in der fünften Woche der Privatquartier-Suche. Geschäftsführer Constantin Knall und Sonja Marie Gayde vom Team Unterkunft im Teilnehmendenservice besuchten das Ehepaar Munz in Kaltental und überreichten einen Präsentkorb des Kampagnenpartners dm.

Grundvoraussetzung für die Aufnahme von Kirchentagsgästen ist übrigens keine Einliegerwohnung, nicht einmal ein Gästezimmer. Ein Schlafsofa oder eine Liege im Wohnzimmer reichen völlig aus. Privatquartiere können unter der Schlummernummer 0711 69949-200 oder online gemeldet werden.

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