Personalwechsel

Eine gemeinsame Reise und neue Wege –

zur Verabschiedung von Carsten Kranz

Vom Ehrenamtlichen zum geschäftsführenden Vorstand und zurück - die Kirchentagesreise des dienstältesten Mitarbeitenden in der Geschäftsstelle und nun scheidendem Vorstandsmitglied Carsten Kranz, beginnt als Bläser auf dem Kirchentag in Hamburg 1995. Nach weiteren Kirchentagen als Dauerteilnehmender und mit dem CVJM-Projekt “TEN SING” ging 2001 alles ganz schnell: Eine Woche nach der Bewerbung war Carsten Kranz als Projektmitarbeiter für die Veranstaltungstechnik beim Kirchentag in Frankfurt eingestellt.

In seinen 18 Jahren als hauptamtlicher Mitarbeiter in den verschiedenen Geschäftsstellen (Frankfurt, 2x Berlin, Hannover, Köln, Bremen, München, Dresden, Hamburg, Stuttgart, Dortmund), hat er verschiedenste Aufgaben übernommen: Controlling, Kulturprogramm, Abteilungsleitung Bautechnik und die Organisation von Großkonzerten und -gottesdiensten. So schwärmt er heute noch von der Atmosphäre, nachts um vier mit einem Rest Helfer*innen den letzten Abendmahlstisch auf der Gottesdienstwiese am Rhein aufzustellen. 2014 wurde Carsten Kranz stellvertretender Geschäftsführer des Kirchentages in Stuttgart, danach Geschäftsführer und Vorstand in Berlin und Dortmund. Und nun ist leider Schluss. „Es wird Zeit, nicht mehr alle zwei Jahre die Koffer zu packen,“ begründet er seine Entscheidung. Ab dem kommenden Jahr wird Carsten Kranz in Berlin eine verantwortliche Rolle bei einem großen gemeinnützigen Projekt übernehmen.

Mit Carsten Kranz geht ein großer Erfahrungsträger. Während seiner Zeit beim Kirchentag erlebte er starke Veränderungen. Der Charakter der Organisation entwickelte sich von dem eines „oft unbedarftem, sehr großen Gemeindefestes“, zu dem einer immer professionelleren Eventorganisation. Eine Entwicklung, die natürlich stark mit gestiegenen Anforderungen und Erwartungen der Behörden aber auch Teilnehmenden zusammenhängt. Trotz dieser notwendigen Veränderungen wünscht er sich für den Kirchentag, dass dieser „jung und aktuell“ bleibt und eine gute Balance zwischen „überdimensionalem Gemeindefest“ und „professionellem Festival“ erhalten bleibt.

Fragt man ihn nach seinem Lieblingserlebnis in all den Jahren, so möchte er keinen konkreten Moment hervorheben: „Es gibt nicht die eine Geschichte, es gibt ganz viele Gänsehautmomente. Bei jedem Kirchentag kommt immer der Moment, in dem man sich bewusst wird, was hier großartiges passiert.“

Sein Abschied vom Kirchentag ist aber nur ein Halber. Die Regel, dass ehemalige Geschäftsführende erst nach einmaliger Pause als ehrenamtliche Unterstützung zurückkehren, würde er gerne außer Kraft setzen und vom 12. bis 16. Mai in Frankfurt wieder mit dabei sein. Aber wer könnte das einem solchen Vollblut-Engagierten schon verwehren? Lieber Carsten, wir sehen uns 2021 in Frankfurt – so Gott will, und wir leben.

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