Zentrum Wandel

Werkeln, pflanzen, diskutieren

Wandel und Nachhaltigkeit im Zentrum Wandel erfahren

Zwei Tonnen schwer, fünf Meter lang und bald auch bepflanzt: Die Arche 2.0 wird der Hingucker im Innenhof des Union Gewerbehof, in dem beim Kirchentag das Zentrum Wandel sein wird. In diesem Zentrum der gastgebenden Landeskirche von Westfalen, wird es neben der Arche - bei deren Fertigstellung während des Kirchentages selber Hand anlegt werden kann – viel zu entdecken geben: Auf dem Werksgelände des ehemaligen Hoesch-Stahlwerkes ist neben einer Podienreihe und Gesprächen unter anderem eine 3D-Druck Werkstatt, die WandelBar und eine Fotoausstellung geplant.

Diese Fotoausstellung „Am Ende bleibt es Arbeit“ von Sabrina Richmann verbindet den Kirchentag mit der Stadt und mit dem Viertel. Ihre Porträts zeigen die Menschen aus dem Unionsviertel und bieten so den Kirchentagsgästen eine besondere Perspektive auf Dortmund. Hervorzuheben sind dabei die Bilder der ehemaligen Arbeiter im Hoesch-Stahlwerk, welche sie kurz vor der endgültigen Schließung des Standortes aufnehmen konnte.

Das Gelände des Union Gewerbehof wird heute genossenschaftlich betrieben und beheimatet außerhalb des Kirchentages viele kleine sozial und ökologisch orientierte Unternehmen. Eines davon sind „die Urbanisten“, welche den Bau der Arche, ihre Werkstatt sowie eine Aquaponic (ein Kreislaufsystem aus Hydro- und Aquakultur) zum Kennenlernen anbieten. Damit sind sie auch gleich Teil eines weiteren Kirchentagprojektes: Wege zur Nachhaltigkeit.

Die Arche wird nach dem Kirchentag als schmuckvolles Hochbeet an den Verbund der sozial-kulturellen Migrantenvereine in Dortmund übergeben. Wer das Zentrum während des Kirchentages erkunden möchte, findet den Union Gewerbehof in der Rheinischen Str. 143.

 

Bild: (v.l.n.r.) Svenja Noltemeyer, Sabrina RIchmann, Katja Breyer, Carsten Elkmann, Florian Artmann

Foto: Christian Egermann

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