Interreligiöses Stipendium

Kirchentag fördert den interreligiösen Dialog

Der Kirchentag lädt Menschen muslimischen oder jüdischen Glaubens über ein Stipendium zur Teilnahme am Deutschen Evangelischen Kirchentag ein.

Beim Kirchentag in Dortmund wird es erstmals ein interreligiöses Stipendienprogramm geben! Menschen muslimischen oder jüdischen Glaubens, die sich für diese Themenbereiche interessieren, können sich jetzt für ein interreligiöses Stipendium bewerben - und damit den kompletten Kirchentag erleben. Bewerbungsschluss ist der 15. März 2019. Die An- und Abreise, die Unterkunft und eine Verpflegungspauschale sind Teil des Stipendiums. Neben einer Podienreihe unter dem Titel "Trialog: jüdisch, christlich, islamisch" wird ein vielfältiges Programm in den Zentren "Juden und Christen" und "Muslime und Christen" sowie ein Netzwerktreffen alle Stipendiaten und Stipendiatinnen zum Austausch einladen.

Stefanie Rentsch ist als Studienleiterin für die gesellschaftspolitischen Fragen und Themen des Kirchentages verantwortlich. Sie sieht in den interreligiösen Stipendien einen besonderen Zugewinn für die ganze Kirchentagsbewegung: „Wir ermöglichen mit den Stipendien mehr Menschen die Teilnahme am Kirchentag und freuen uns, wenn er damit noch bunter und vielfältiger wird. Herzlich Einladung zur Bewerbung!“

Der Kirchentag hat langjährige Erfahrung im Dialog zwischen Gläubigen verschiedener Religionen und ermöglicht eine hohe Sichtbarkeit für den interreligiösen Dialog. Mit dem Stipendium soll nun eine noch breitere Fläche für den Austausch unter Angehörigen verschiedener Religionen geschaffen werden. In Dortmund erwartet der Kirchentag vom 19. bis 23. Juni 100.000 Teilnehmer*innen und plant rund 2.000 Veranstaltungen im geistlichen, politisch-gesellschaftlichen und kulturellen Bereich. Interessierte können sich auf der Seite des Kirchentages genauer zu den Bewerbungsbedingungen informieren. Die Interreligiösen Stipendien für den Kirchentag werden von der Stiftung Mercator gefördert.

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