Mein Kirchentag
Umwelt

Umwelterklärung des Kirchentages veröffentlicht

Der 35. Deutsche Evangelische Kirchentag in Stuttgart 2015 war umweltfreundlicher und ressourcenschonender als alle seine Vorgänger. Das zeigt die Umwelterklärung des Kirchentages für das Jahr 2015.

Die in der Erklärung enthaltenen Kennzahlen verdeutlichen den Erfolg langjähriger Maßnahmen in den Bereichen Verpflegung und Mobilität, Verbrauch und Abfall, Energie und Emissionen sowie Umweltmanagement und Umweltkommunikation. Die Umwelterklärung ist Teil des Engagements für das EU-Umweltmanagement-Programm EMAS, mit dem der Deutsche Evangelische Kirchentag als Verein seit 2004 und die Großveranstaltung seit 2007 zertifiziert ist.

Beim Kirchentag in Stuttgart konnte im Bereich Verpflegung der Anteil von Lebensmitteln aus biologischem Anbau von 36,1 Prozent (Hamburg 2013) auf 51,3 Prozent erhöht werden. Erstmals wurde bei Open-Air-Veranstaltungen knapp 40.000 kWh Ökostrom genutzt. Darüber hinaus probierte der Kirchentag neue Ansätze aus: Das Projekt "Humusbildung" ersetzte einen Teil der für Großveranstaltungen typischen Chemietoiletten durch Komposttoiletten. Mit dem Projekt "Emissionsfrei mobil für Menschen mit Behinderung" entstand ein Angebot, das allen Menschen erlaubte, eine Fahrt auf dem Fahrrad zu erleben. Lastenfahrräder erledigten so weit möglich den Transport von Gütern. Auch der Kirchentags-Klassiker, das "Gläserne Restaurant", verdeutlichte einmal mehr, wie gut eine "ökofaire", saisonale und regional ausgerichtete Küche schmeckt.

Für den 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin und Wittenberg 2017 setzt das Umweltmanagement neue Ziele. Dazu zählt beispielsweise der Ausbau der "Upcycling" genannten Weiterverwertung von Abfallprodukten. Schon jetzt können im KirchentagsShop Rucksäcke bestellt werden, die aus Fahnen und Bannern vom Stuttgarter und Hamburger Kirchentag hergestellt wurden. Auf dem Berliner Kirchentag sollen die Besucherinnen und Besucher verstärkt "ökofair" verpflegt werden: mit Lebensmitteln aus regionaler, kleinbäuerlicher, saisonaler, biologischer oder fairer Landwirtschaft. Auch eine "nachhaltige" Kooperation mit der Messe Berlin und anderen Akteuren vor Ort wird angestrebt.

Mehr Informationen zum Umweltengagement des Kirchentages sowie die aktuelle Umwelterklärung finden Sie unter kirchentag.de/umwelt

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