Mein Kirchentag
Privatquartiere

Kirchentag sucht 15.000 Schlafplätze in Berlin und der Region

Unter dem augenzwinkernden Motto "Ham’ Se noch wat frei?" sucht der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag ab heute 15.000 private Unterkünfte in Berlin und der Region für Teilnehmende der Großveranstaltung.

Schirmherr ist der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller. Zusammen mit Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au, Bischof Markus Dröge von der gastgebenden Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und der Generalsekretärin des Kirchentages Ellen Ueberschär präsentierte Müller heute im Roten Rathaus Plakat und Kampagnenbett. Mit der Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten für in- und ausländische Kirchentagsgäste in Berliner Haushalten wirbt der Kirchentag um Gastfreundschaft.

„Wer einen Kirchentagsgast aufnehmen möchte, braucht kein Gästezimmer. Ein Bett, ein Sofa oder eine Liege und ein kleines Frühstück am Morgen reichen völlig aus. Bringen Sie Ihre Gäste einfach so unter wie Sie Freunde oder Familie unterbringen würden. Kirchentag bedeutet auch, sich auf neue Menschen einzulassen und bereichernde Begegnungen zurückzubekommen“, sagt Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au.

Ein positives Signal für die Welt

Der Regierende Bürgermeister betont: „Berlin ist eine freie, weltoffene und solidarische Stadt. Schon beim Ökumenischen Kirchentag 2003 haben das die Menschen hier eindrucksvoll bewiesen. Als gebürtiger Tempelhofer bin ich mir sicher, dass die Berlinerinnen und Berliner wieder ihre Herzen und Türen öffnen und einen oder mehrere der vielen Gäste aufnehmen werden. Vom Berliner Kirchentag wird ein positives Signal in die Welt hinausgehen. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass sich die erwarteten 140.000 Besucherinnen und Besucher des Kirchentages in der Stadt gut aufgenommen fühlen.“

Die Mehrheit der Teilnehmenden übernachtet in der Zeit vom 24. Mai bis 28. Mai 2017 in Klassenräumen von Berliner Schulen oder in Hotels und Jugendherbergen. In Privatquartieren bringt der Kirchentag Familien, ältere Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Menschen mit Behinderung und internationale Gäste unter.

Für Bischof Markus Dröge steht fest: „Menschen aus der ganzen Welt werden zum Kirchentag in Berlin, Potsdam und Wittenberg kommen und freuen sich auf die Begegnung mit den Berlinerinnen und Berlinern. 180 Ehrenamtliche aus unseren Kirchengemeinden setzen sich als sogenannte Privatquartierbeauftragte mit ihren Teams für die Kampagne ein. Sie sorgen voller Tatendrang und Kreativität dafür, dass unsere Gäste auch gut untergebracht sind. Und wie ich die Menschen hier kenne, reicht die Gastfreundschaft weit darüber hinaus.“

Wer Besucherinnen und Besucher des Kirchentages aufnehmen möchte, kann telefonisch unter der Schlummernummer 030 400339-200 oder unter kirchentag.de/privatquartier seinen Schlafplatz anmelden.

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