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Gemeindebrief – Newsletter – Website

Der Countdown für den Kirchentag in Dortmund 2019 hat begonnen. Damit Sie und Ihre Leserschaft informiert bleiben, gibt es hier ab sofort Texte und Anregungen. Passende Fotos und Bilder finden Sie in der Rubrik "Bilder" im Downloadbereich.

Klicken Sie auf eine Überschrift, um den dazugehörigen Text anzuzeigen. Wir bieten ihn als Lang- und als Kurzversion. Kopieren Sie die Materialien von dieser Seite oder laden Sie diese vollständig als RTF-Datei herunter.

Gerne können Sie auch andere - nicht namentlich gekennzeichnete - Texte auf unserer Webseite für Ihre Publikation nutzen.
Wünsche und Anregungen bitte an Christa A. Thiel in unserer Pressestelle.
Die Auswahl an Texten auf dieser Seite wird kontinuierlich erweitert.

Vorschau

August 2018 Dortmund - überraschend anders!
August 2018 Budenzauber in Westfalen und anderswo
August2018 In der Gruppe besonders schön!
August2018 Das Kochbuch zum Kirchentag: Welch ein Genuss!
August 2018 Der Kirchentag für zwischendurch
September 2018 Anmelden und teilnehmen
November 2018 Kirchentagssonntag 2019

Clownin Marlis möchte predigen

Wer den Kirchentag vom 19.-23. Juni 2019 in Dortmund aktiv mitgestalten möchte, hat den Sommer über Zeit, sich darüber Gedanken zu machen und – bei Bedarf - Verbündete zu finden. Die Ausschreibungen zur Mitwirkung haben begonnen. Manche Fristen enden im September andere erst im Januar 2019. Und so könnte eine Mitwirkung aussehen:

Nehmen wir die Familie Heinz Mustermann: Heinz, 62 Jahre alt, möchte mit seinem Posaunenchor Dortmund zum Klingen bringen. Er liebt es, unter freiem Himmel zu spielen. Doch dieses Mal hätte er gerne auch einen Auftritt im Alten-und Pflegeheim. Sein kleines Geschenk an Menschen, die nicht aktiv am Kirchentagsprogramm teilnehmen können.

Seine Frau Marlis ist seit einiger Zeit mit einer Gruppe von Clowninnen unterwegs. Sie versucht ihren Pfarrer zu überzeugen, sich mit einem Gottesdienst zu bewerben. Die Clowninnen würden dabei dann gerne die schwierigen Stellen der Predigt übernehmen. Sie weiß zwar noch nicht, wie genau das funktionieren soll, aber ihre Frauen sind von der Idee begeistert. Währenddessen arbeitet Tochter Jana weiter an ihrem interaktiven Vertrauensnetz aus Stein. Noch verrät sie niemandem, was es damit auf sich hat. Aber sie wird sich damit für das Kulturprogramm bewerben. Ihr Ehemann Ingo ist Lehrer. Einer, der gerne mit Kindern und Jugendlichen etwas machen möchte, das nicht im Lehrplan steht. Er liebäugelt mit dem Programm für Kinder und Jugend.

Bleiben noch die beiden Jüngsten in der Familie: Die 18jährige Kathi engagiert sich seit Kurzem in einer - noch recht unbekannten – Initiative für mehr Bildung in Sierra Leone. Da bietet sich der Markt der Möglichkeiten an. Ihre jüngere Schwester Kira kann den Kirchentag kaum erwarten: Endlich ist sie alt genug, um eine der 5000 Helfer*innen zu sein.

Sie finden Sie alle Mitwirkungsmöglichkeiten, die jeweiligen Ansprechpersonen und Bewerbungsfristen auf der Internetseite des Kirchentages.

Vertrauen fassen!

„Meiner Familie, mir und – ja, auch Gott!“ Bisher die häufigste Antwort auf die Frage: Wem vertrauen Sie? Gestellt wird sie bei einem kleinen Quiz zum Kirchentag. Gespielt wird es bei Veranstaltungen, die schon jetzt zum Kirchentag vom 19.-23. Juni 2019 in Dortmund einladen. Seine Losung: Was für ein Vertrauen (2.Könige, 18,19).

Im Kampagnen-Motiv ist das Vertrauen so stark, dass es einen Menschen trägt. Ein ganzer Strauß von Luftballons steht für Vertrauen in seinen verschiedenen Facetten wie Familie, Freunde oder Gott. Der Mensch greift beherzt zu und bringt selbst Vertrauen auf. Das richtet ihn auf und zieht ihn heraus aus dem, was ihn sonst herunterzieht im alltäglichen Leben.

So wird bereits der Weg zum Kirchentag ein Weg voller Vertrauen – dynamisch und fröhlich!

Tipp für die Redaktion

Laden Sie sich das Motiv der Kampagne in Druckqulität herunterladen.

Sammeln Sie Statements von Jugendlichen zur Frage: Wem möchtet Ihr gerne mehr vertrauen?

Kirchentagspräsident erwartet einen Kirchentag der klaren Worte - Langfassung

Digitalisierung, Arbeit, soziale Teilhabe und Europa. Das sind große thematische Schwerpunkte des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages, der vom 19. bis 23. Juni 2019 in Dortmund stattfindet.

Mitte März 2018 verabschiedeten Präsidialversammlung und Präsidium des Kirchentages rund 50 Projekte und Themen rund um die Losung „Was für ein Vertrauen“ (2. Könige 18,19). Ab Sommer 2018 werden ehrenamtliche Programmgremien die voraussichtlich etwa 2000 Veranstaltungen planen.

Die Themenfelder Migration, Integration und gesellschaftliche Partizipation werden sich wie ein roter Faden durch den Kirchentag und seine Vorbereitung ziehen. Die großen internationalen Herausforderungen der Friedens- und Entwicklungspolitik werden unter anderem in einem International Peace Centre behandelt – ein Mitwirkungsangebot gerade für nichteuropäische Gäste des Kirchentages.

Und in einer Stadt wie Dortmund natürlich auch das Thema Sport: Wie religiös ist Fankultur aufgeladen? Welche ethischen Herausforderungen ergeben sich aus dem Leistungsprinzip und finanziellen Aspekten rund um den Sport?

Zu den genannten Schwerpunkten kommen zahlreiche weitere Zentren, Programmtage und Themen, mit denen sich Kirchentage seit vielen Jahren auseinandersetzen. Dazu gehören Bibel und Gottesdienst, Barrierefreiheit und Geschlechterfragen, Stadt und Umwelt, sowie der interreligiöse Dialog. Eine wichtige Rolle – gerade auch im Hinblick auf den dritten ökumenischen Kirchentag in Frankfurt am Main 2021 – werden die Themen Ökumene und Abendmahl spielen.

Kirchentagspräsident Hans Leyendecker erwartet in Dortmund einen Kirchentag der klaren Worte, der „nicht in Harmonie ertrinkt“ und der auch dort hinsieht, wo „es weh tut“, um Ängste und Verunsicherungen zu hören und ernst zu nehmen: „ Dortmund ist eigentlich der ideale Ort, um wesentliche Inhalte gegen die manchmal schon modische und oft auch hysterische Untergangsstimmung zu setzen und es wird deshalb auch den Kirchentag der guten Nachrichten geben.“

Das gesamte Thementableau finden Sie unter kirchentag.de/programm/losung_und_themen/projekte_und_themen

Tipp für die Redaktionen:
Gibt es bei Ihnen Gemeindeglieder oder Gemeindegruppen, die schon einmal beim Programm eines Kirchentages mitgewirkt haben? (Markt der Möglichkeiten, Bläser- und Posaunenchor, Gottesdienste, Stand beim Abend der Begegnung, …) Befragen Sie sie nach ihren Erfahrungen!

Gesellschaftliche Partizipation ist ein roter Faden – Kurzfassung

Digitalisierung, Arbeit, soziale Teilhabe und Europa. Das sind große thematische Schwerpunkte des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages, der vom 19. bis 23. Juni 2019 in Dortmund stattfindet.

Mitte März 2018 verabschiedeten Präsidialversammlung und Präsidium des Kirchentages rund 50 Projekte und Themen rund um die Losung „Was für ein Vertrauen“ (2. Könige 18,19). Ab Sommer 2018 werden ehrenamtliche Programmgremien die voraussichtlich etwa 2000 Veranstaltungen planen.

Die Themenfelder Migration, Integration und gesellschaftliche Partizipation werden sich wie ein roter Faden durch den Kirchentag und seine Vorbereitung ziehen. Die großen internationalen Herausforderungen der Friedens- und Entwicklungspolitik werden unter anderem in einem International Peace Centre behandelt – ein Mitwirkungsangebot gerade für nichteuropäische Gäste des Kirchentages.

Zu den genannten Schwerpunkten kommen zahlreiche weitere Zentren, Programmtage und Themen, mit denen sich Kirchentage seit vielen Jahren auseinandersetzen. Eine wichtige Rolle – gerade auch im Hinblick auf den dritten ökumenischen Kirchentag in Frankfurt am Main 2021 – werden die Themen Ökumene und Abendmahl spielen.

Das gesamte Thementableau finden Sie unter www.kirchentag.de/programm/losung_und_themen/projekte_und_themen

Tipp für die Redaktionen:
Gibt es bei Ihnen Gemeindeglieder oder Gemeindegruppen, die schon mal beim Programm eines Kirchentages mitgewirkt haben? (Markt der Möglichkeiten, Bläser- und Posaunenchor, Gottesdienste, Stand beim Abend der Begegnung, …) Befragen Sie sie nach ihren Erfahrungen!

Heike, 48 Jahre alt und von Beruf Krankenschwester, hat Freundinnen in München, Hamburg, Stuttgart, Berlin und demnächst wohl auch in Dortmund. Schuld daran ist nur der Kirchentag! „Der ist das Beste, was mir in den letzten zehn Jahren passiert ist!“ behauptet Heike. Angefangen hat alles mit ihrer Scheidung. Danach wollte sie mal raus und eine Städtereise machen. „München wäre ganz nett!“, dachte sich Heike. Aber alleine? Noch dazu als Frau? Dann doch wohl besser eine Gruppenreise?

Bei der Taufe ihrer Nichte fiel ihr der Einladungsflyer zum 2. Ökumenischen Kirchentag in München in die Hände. „Damit ihr Hoffnung habt.“ war die Überschrift. Das passte und Heike meldete sich kurz-entschlossen an, ohne so genau zu wissen, worauf sie sich einlässt. Sie entschied sich für ein Privatquartier.

Bis hierher scheint das alles noch ziemlich wenig mit Kirche und Glauben zu tun zu haben. Und als das Programmheft kam, war Heike überfordert. „Vielleicht doch lieber nur Stadt angucken?“

Die großen ökumenischen Themen waren ihr jedenfalls zu groß. Sie landete im geistlichen Zentrum Beratung und Seelsorge. „Das war quasi mein persönliches Kick-off!“

So unbedarft Heike in ihren ersten Kirchentag startete, so profiliert wirbt sie heute für den Kirchentag. Sie weiß längst, dass er sich nicht in persönlicher Begleitung erschöpft. Sie schätzt seine gesellschaftspolitische Bedeutung. In Worte fassen kann sie nicht, wie es sich anfühlt, wenn fünf Tage lang über 100.000 Menschen jeden Alters, unterschiedlicher Religionen und Herkunft zusammenkommen, um ein Fest des Glaubens zu feiern und in rund 2.000 Veranstaltungen über die Fragen der Zeit nachzudenken.

Das muss man einfach erleben!

Da musst Du hin! – Langfassung

Hans Leyendecker steht als Präsident an der Spitze des Kirchentages. In seiner journalistischen Laufbahn deckte der heute 69jährige viele politische Affären auf. Was gibt es jetzt für ihn beim Kirchentag zu entdecken? Darüber sprach mit ihm Christa A. Thiel

Was hat Sie als Kirchentagspräsident bisher am meisten beeindruckt?

Die Begeisterung der Mitarbeiter des Kirchentages für den Kirchentag und das Miteinander von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen. Das ist schon sehr beeindruckend.

„Vertrauen“ ist das Thema, das sich durch alle Veranstaltungen durchzieht. Wo wird es Ihrer Meinung nach zurzeit besonders gebraucht?

Die Losung „Was für ein Vertrauen“ passt in die Zeit, sie passt zu Dortmund, sie passt zum Kirchentag. Viele Menschen fragen sich, wem man überhaupt noch trauen kann. Wo es kein Vertrauen gibt, gibt es Unsicherheit und manchmal auch Angst. Junge Leute haben oft kein Vertrauen mehr in die Zukunft, viele Alte misstrauen den Eliten.

Wir erleben ja tatsächlich eine Welt, in der Machtgier und Rücksichtslosigkeit zu dominieren scheinen. Europaverächter, Feinde von Menschenrechten bestimmen einen Teil der gesellschaftlichen Debatte. Gleichzeitig wächst die Politikverdrossenheit. Was wir brauchen, sind nicht Wutbürger sondern Mutbürger. Wir brauchen die Dafür-Republik. Auch dabei kann der Kirchentag 2019 helfen.

Warum ist es gut für die Stadt, dass der Kirchentag nach Dortmund kommt?

Jeder Kirchentag kann eine Stadt verändern und jede Stadt den Kirchentag. Das wird in Dortmund der Fall sein. Dortmund und das Umland ist eine Region, wo Leute gelernt haben, füreinander einzustehen. Es sind Menschen, die existentielle Strukturkrisen erlebt und durchstanden haben. Und es sind viele Fremde nach Dortmund gekommen.

Dortmund ist ein idealer Kirchentagsort, weil die Themen wie Migration, Integration, aber auch Verlust an sozialer Gerechtigkeit vor Ort spürbar waren oder sind. Das sind klassische Themen des Kirchentages und darauf wird es Antworten geben. Kirchentag ist nicht nur ein Event, sondern auch eine Bewegung, die von vielen Ehrenamtlichen getragen wird.

Was darf in diesen Tagen auf keinen Fall passieren?

Da gibt es vieles, was passieren könnte und dazu gehören auch Sicherheitsfragen, aber ich habe große Zuversicht, dass es ein toller Kirchentag werden wird.

Sagen wir mal: Uli, 40 Jahre alt, ist noch hin und hergerissen, ob er Sonderurlaub einreichen soll, um teilzunehmen. Nennen Sie ihm mal ein schlagkräftiges Argument!

Uli, da musst Du hin. Du wirst ernsthafte, gutgelaunte Leute jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft treffen, die den Dialog wollen. Und Du wirst viele gute Nachrichten hören.

Da musst Du hin! – Kurzfassung

Hans Leyendecker steht als Präsident an der Spitze des Kirchentages. In seiner journalistischen Laufbahn deckte der heute 69jährige viele politische Affären auf. Jetzt engagiert er sich für den Kirchentag.

Was hat Sie als Kirchentagspräsident bisher am meisten beeindruckt?

Die Begeisterung der Mitarbeitenden des Kirchentages für den Kirchentag und das Miteinander von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen.

„Vertrauen“ ist das Thema, das sich durch alle Veranstaltungen durchzieht. Wo wird es Ihrer Meinung nach zurzeit besonders gebraucht?

Die Losung „Was für ein Vertrauen“ passt in die Zeit, sie passt zu Dortmund, sie passt zum Kirchentag. Viele Menschen fragen sich, wem man überhaupt noch trauen kann. Feinde von Menschenrechten bestimmen einen Teil der gesellschaftlichen Debatte. Gleichzeitig wächst die Politikverdrossenheit. Was wir brauchen, sind nicht Wutbürger sondern Mutbürger. Auch dabei kann der Kirchentag 2019 helfen.

Warum ist es gut für die Stadt, dass der Kirchentag nach Dortmund kommt?

Dortmund und das Umland ist eine Region, wo Leute in Strukturkrisen gelernt haben, füreinander einzustehen. Dortmund ist ein idealer Kirchentagsort, weil die Themen wie Migration, Integration, aber auch Verlust an sozialer Gerechtigkeit vor Ort spürbar waren oder sind. Das sind klassische Themen des Kirchentages und darauf wird es Antworten geben.

Was darf in diesen Tagen auf keinen Fall passieren?

Da gibt es vieles, was passieren könnte und dazu gehören auch Sicherheitsfragen, aber ich habe große Zuversicht, dass es ein toller Kirchentag werden wird.

Sagen wir mal: Uli, 40 Jahre alt, ist noch hin und hergerissen, ob er Sonderurlaub einreichen soll, um teilzunehmen. Nennen Sie ihm mal ein schlagkräftiges Argument!

Uli, da musst Du hin. Du wirst ernsthafte, gutgelaunte Leute jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft treffen, die den Dialog wollen. Und Du wirst viele gute Nachrichten hören.

Kirchentag – ein Angebot für Einzelpersonen und Gemeindegruppen - Langfassung

„Was für ein Vertrauen“- das ist die Losung für den 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag. Er ist vom 19.-23. Juni 2019 zu Gast in Dortmund. Ein Großereignis, das bestens geeignet ist, um für den eigenen Glauben aufzutanken und mit neuem Schwung ins Gemeindeleben zurückzukommen.

Fünf Tage lang kommen 100.000 Menschen nach Dortmund, um sich in Vorträgen, Konzerten, Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen dem Thema „Vertrauen“ zu nähern. „‘Was für ein Vertrauen‘“ ist eine Losung, die Zuversicht und Ermutigung gibt ohne Fragen und Zweifel auszusparen. Staunend. Fröhlich. Widerständig.“ Davon ist die Generalsekretärin des Kirchentages Julia Helmke überzeugt.

„Diese Losung hat ein hohes aktuelles Potenzial“, meint Annette Kurschus, die leitende Geistliche der gastgebenden westfälischen Kirche.

„Die Losung stammt aus einer eher unbekannten Geschichte im Alten Testament der Bibel - aus einer kriegerischen Szene. Gewalt und Auseinandersetzung gibt es da, feindliche Rivalität zwischen unterschiedlichen Religionen. Der Textzusammenhang ist sperrig und verwirrend. Und gerade darin erschreckend aktuell. Es geht um Gottvertrauen. Darum, wie es zum Leben hilft. Wie es darüber hinaus Politik beeinflusst und gesellschaftliches Handeln.“

Kirchentagspräsident Hans Leyendecker sieht deshalb in der Losung eine Chance, der Vertrauenskrise in Politik, Kirche und Gesellschaft zu begegnen.

„Wir wissen aber, dass Vertrauen nicht befohlen oder angeordnet werden kann. Nur wer bereit ist, anderen zu vertrauen, kann auch Vertrauen bekommen. Die Losung ist also bestens geeignet, um darüber zu reden, in welcher Welt wir leben wollen und in welcher Welt nicht. Sie passt zu Dortmund, zu einer Region, in der Menschen mit schwierigsten Problemen, mit gravierenden Strukturveränderungen, fertiggeworden sind. Auf die Frage „Was tun?“ haben viele Menschen im Revier geantwortet: „Wir tun was.“

Weitere Informationen zum Kirchentag und wie Sie teilnehmen können finden Sie unter kirchentag.de.

Tipp für die Redaktion
Auf einer Seite kurze Statements von Gemeindegliedern sammeln. Thema: „Wem vertrauen Sie?“

Kirchentag – ein Angebot für Einzelpersonen und Gemeindegruppen - Kurzfassung

„Was für ein Vertrauen“- das ist die Losung für den 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag. Er ist vom 19.-23. Juni 2019 zu Gast in Dortmund. Ein Großereignis, das bestens geeignet ist, um für den eigenen Glauben aufzutanken und mit neuem Schwung ins Gemeindeleben zurückzukommen.

Fünf Tage lang kommen 100.000 Menschen nach Dortmund, um sich in Vorträgen, Konzerten, Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen dem Thema „Vertrauen“ zu nähern. „‘Was für ein Vertrauen‘“ ist eine Losung, die Zuversicht und Ermutigung gibt ohne Fragen und Zweifel auszusparen. Staunend. Fröhlich. Widerständig.“ Davon ist die Generalsekretärin des Kirchentages Julia Helmke überzeugt.

„Diese Losung hat ein hohes aktuelles Potenzial“, meint Annette Kurschus, die leitende Geistliche der gastgebenden westfälischen Kirche.

„Die Losung stammt aus einer eher unbekannten Geschichte im Alten Testament der Bibel. Es geht um Gottvertrauen. Darum, wie es zum Leben hilft. Wie es darüber hinaus Politik beeinflusst und gesellschaftliches Handeln.“

Kirchentagspräsident Hans Leyendecker sieht deshalb in der Losung eine Chance, der Vertrauenskrise in Politik, Kirche und Gesellschaft zu begegnen.

„Nur wer bereit ist, anderen zu vertrauen, kann auch Vertrauen bekommen. Die Losung ist also bestens geeignet, um darüber zu reden, in welcher Welt wir leben wollen und in welcher Welt nicht.“

Weitere Informationen zum Kirchentag und wie Sie teilnehmen können finden Sie unter kirchentag.de.

Tipp für die Redaktion
Auf einer Seite kurze Statements von Gemeindegliedern sammeln. Thema: „Wem vertrauen Sie?“

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