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Der Deutsche Evangelische Kirchentag wird vom 24. bis 28. Mai 2017 in Berlin und Wittenberg zu Gast sein. Er steht unter der Losung „Du siehst mich“ (1. Mose 16,13). Diese Losung vereint in sich das Wissen, dass Gott uns ansieht, und die Aufforderung, im Umgang mit Anderen genau hinzusehen. Ansehen bedeutet Ankerkennen und Wertschätzen. Wegsehen ist Missachtung und Ignoranz.

In der Hauptstadt Berlin werden unter anderem der Zusammenhalt in Deutschland, Flucht und Migration, interreligiöser und interkultureller Dialog sowie der Blick nach vorn auf die nächsten 500 Jahre Protestantismus wichtige Themen sein. In Podien, Vorträgen und Workshops füllen bekannte und weniger bekannte Referentinnen und Referenten mit viel Publikumsbeteiligung die Inhalte mit Leben. Konzerte, Theater und viel Kultur, weitgehend von den Teilnehmenden selbst verantwortet, machen den Kirchentag – mit mehr als 2500 Einzelveranstaltungen – zu einem Festival zum Mitgestalten. www.kirchentag.de

1. Liebe Frau Aus der Au, worauf freuen Sie sich am meisten, wenn Sie an den Kirchentag in Berlin und Wittenberg denken?

Christina Aus der Au: Am meisten freue ich mich auf all die begeisterten Menschen, auf die Begegnungen mit ihnen und auf den guten Geist und die Energie, die sie mitbringen!

2. Was ist denn ein Highlight aus dem riesigen Programm, auf das Sie jetzt schon hinweisen möchten?

Christina Aus der Au: Ein Schwerpunkt dieses Jahr ist das Zentrum Reformation and Transformation, wo es um die internationale Perspektive der Reformation und den Wandel im Glauben geht. Menschen aus aller Welt werden von ihrer Glaubenspraxis berichten. Hier bin ich zum Beispiel sehr gespannt auf Nadia Bolz-Weber, eine amerikanische Pfarrerin, die Kirche und Gottesdienst ganz anders angeht als wir es gewohnt sind. Mit ihr gemeinsam werde ich auch einen der Hauptvorträge halten.

3. Wie schafft es der Kirchentag so viele Menschen zu begeistern und so viele Ehrenamtliche als Helfer zu gewinnen?

Christina Aus der Au: Kirchentag ist nicht nur ein Event. Er ist eine Bewegung, die von Ehrenamtlichen getragen wird. Fast die Hälfte der Menschen, die am Kirchentag teilnehmen, gestaltet auch das Programm mit. Zum Beispiel in der Vorbereitung als Mitglied einer der Projektleitungen, die das inhaltliche Programm entwickeln. Oder als Sängerin, Musiker oder Künstlerin, die im kulturellen Programm und in Gottesdiensten mitwirken. Oder sie sind Teil einer Gruppe auf dem Markt der Möglichkeiten, wo sie ihr Engagement vorstellen. Und dann sind da natürlich noch die 5000 Helferinnen und Helfer, die in der Organisation unterstützen. Kirchentag ist kein fertig gekochtes Fünf-Gänge-Menü und man darf mal einen Happen kosten. Kirchentag ist wie ein Buffet, zu dem jede und jeder etwas mitbringt. Wir essen zusammen. Und dann werden Rezepte getauscht. Kirchentag lebt durch seine Ehrenamtlichen – und gerade weil er so sehr zum Mitmachen und Mitwirken einlädt motiviert er zu Engagement, das so andernorts kaum zu finden ist.

Stellen Sie sich vor, es ist Kirchentag und rund 140.000 Teilnehmende kommen! Das ist die Zahl an Besucherinnen und Besuchern, die das Kirchentagsbüro für den Kirchentag vom 24. bis 28. Mai 2017 in Berlin, Potsdam und Wittenberg erwartet. Die anreisenden Gäste freuen sich nicht nur auf das vielseitige Programm des Kirchentages, sondern brauchen auch einen Platz zum Schlafen. Deshalb bietet der Kirchentag den Anreisenden traditionell Optionen zur Übernachtung an: Eine davon ist die Unterbringung im Gemeinschaftsquartier.

Gemeinschaftsquartier – was ist das?

Rund 60.000 Teilnehmende werden während des Kirchentages in Gemeinschaftsquartieren übernach-ten. Als Quartiere dienen Schulen mit passenden Räumlichkeiten und sanitären Einrichtungen. Immer zehn bis sechzehn Gäste werden in einem Klassenzimmer auf selbst mitgebrachten Isomatten nächti-gen. Morgens bekommen die Kirchentagsbesucherinnen und -besucher ein Frühstück, um gestärkt in den Tag zu gehen.

Chance und Herausforderung: Gemeinschaftsquartiere in unserer Gemeinde

In unserer Gemeinde hat die Geschäftsstelle des 36. Evangelischen Kirchentages ___ (Anzahl der be-nannten Gemeinschaftsquartiere) Schulen als Gemeinschaftsquartiere benannt. Für diese Quartiere suchen wir engagierte Menschen, die sich aktiv in die Quartierbetreuung einbringen möchten. Im Sinne der Losung „Du siehst mich“ wollen wir unsere Gäste sehen und sie mit offenen Armen empfangen. Für viele Anreisende ist das Gemeinschaftsquartier nicht nur die einzige Übernachtungsmöglichkeit, son-dern auch ein echtes Highlight des Kirchentages. Als Gemeinde haben wir die Chance, kirchentagsbegeisterte Menschen kennenzulernen und ihnen mit unserer Gastfreundschaft eine unvergessliche Zeit zu bereiten.

Der Kirchentag braucht Sie!

Haben Sie vielleicht schon mal selbst in einem Gemeinschaftsquartier übernachtet oder kennen die begeisterten Schilderungen von Freundinnen und Freunden? Möchten Sie ehrenamtlich einen Beitrag zum Gelingen des Kirchentages leisten? Dann werden Sie Quartiermeisterin oder Quartiermeister! In dieser Rolle sind Sie für die Betreuung der Gäste (Einlass, Information, Nachtwache) und die Früh-stücksversorgung verantwortlich. Natürlich werden Sie dafür an zwei Schulungsabenden sorgfältig vom Kirchentagsteam eingearbeitet und erhalten ein umfassendes Handbuch mit Erläuterungen.

Jede Quartiermeisterin und jeden Quartiermeister bittet der Kirchentag um den Aufbau eines Teams von bis zu 25 Mitgliedern. Gesucht sind engagierte Unterstützerinnen und Unterstützer, die bei den Frühstücksvorbereitungen und der Betreuung des Quartiers helfen. Gerade auch für Konfirmandinnen und Konfirmanden oder Pfadfinderinnen und Pfadfinder ist das Mithelfen im Gemeinschaftsquartier eine tolle Option, um junge Menschen aus anderen Gemeinden innerhalb Deutschlands und weltweit kennenzulernen. Selbstverständlich sind auch Helferinnen und Helfer herzlich eingeladen, die nicht Mitglieder unserer Gemeinde sind. Jede helfende Hand ist willkommen!

Ihre Teilnahme am Kirchentag: Der Quartierbetreuungsausweis

Als Unterstützerinnen und Unterstützer haben Sie natürlich die Möglichkeit, auch selbst am Kirchentag teilzunehmen. Die Gemeinschaftsquartiergäste verlassen ihre Unterkunft nach dem Frühstück und keh-ren erst am Abend zur Übernachtung zurück. Als Betreuerin oder Betreuer erhalten Sie den kostenlo-sen Quartierbetreuungsausweis, mit dem Sie jede Veranstaltung des Kirchentages besuchen können.

Sie wollen Quartiermeisterin oder Quartiermeister werden?

Dann wenden Sie sich an den Gemeindebeauftragten / die Gemeindebeauftragte unserer Gemeinde Herrn/Frau ________________ (E-Mail: _____________, Tel.:_____) oder direkt an Oliver Schöpe (E-Mail: o.schoepe@kirchentag.de, Tel.: 030 400 339 221) in der Geschäftsstelle des Kirchentages. Das Team des Kirchentages dankt Ihnen schon jetzt für Ihr Engagement!

Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir gemeinsam!

Sie kennen Mitglieder anderer Gemeinden der EKBO? Ihnen fallen engagierte Freunde einer katholi-schen, jüdischen oder muslimischen Gemeinde ein? Oder Sie denken an Bekannte aus der Jugendar-beit, der Freiwilligenfeuerwehr, Chören oder den Pfadfindern? Zögern Sie nicht und sprechen Sie Ihre Kontakte an. Werden Sie persönlich Botschafterin und Botschafter des Kirchentages und unserer Ge-meinde, denn wir freuen uns über jede und jeden, der mitanpackt und Teil des Kirchentages werden möchte.

Um uns bei dieser Aufgabe zu unterstützen hat die EKBO das Projekt "Gemeinde-Tandem" ins Leben gerufen. Auf der Internetseite gemeinde-tandem.de steht uns eine digitale „Suche-Biete-Plattform“ zur Verfügung. Wir sind dazu aufgerufen, das Netzwerk zu nutzen, um uns mit anderen Gemeinden der EKBO zusammenzuschließen.

Rund 60.000 Übernachtungsgäste für Gemeinschaftsquartiere werden zum 36. Evangelischen Kirchentag in Berlin erwartet. Dafür werden Schulen dienen vom 24. Mai bis zum 28. Mai 2017 als Herbergen dienen. 150 bis 300 Übernachtungsgäste pro Schule müssen mit Schlafplätzen und einem stärkenden Frühstück versorgt werden.

Für Christoph Werkmann aus Metzingen bei Stuttgart ist das kein Problem! Er war schon bei einigen Kirchentagen als Quartiermeister im Einsatz und ist ein echter Profi-Gastgeber. Im Interview verrät er, wie man sich die Betreuung eines Quartiers vorstellen darf, was ihn besonders an der Arbeit reizt und mit welchen Überraschungen zu rechnen ist.

Herr Werkmann, Ihre erste Quartierbetreuung war 1997 in Leipzig. Wie ging Ihre Geschichte mit dem Kirchentag und den Gemeinschaftsquartieren danach weiter?

Nach Leipzig habe ich vor allem als Gruppenbetreuer und Teilnehmender einige Kirchentage miterlebt. Richtig aktiv als Quartiermeister war ich dann wieder 2013 in Hamburg mit an Bord. Man hatte uns, also mich und die Kolleginnen und Kollegen von der evangelischen Jugend in Stuttgart, bei der Anmeldung mit unserer Gruppe angesprochen, ob wir uns vorstellen könnten, das Quartier, in dem wir nächtigen würden, auch zu betreuen. Das haben wir gerne gemacht, 2015 in Stuttgart als Gastgeber dann natürlich auch.

Auch für Berlin und Potsdam sucht der Kirchentag wieder viele Quartiermeisterinnen und -meister. Welche Aufgaben warten denn nach Ihrer Erfahrung auf die Betreuenden?

Als Quartierbetreuerinnen und Quartierbetreuer organisiert man die Unterbringung der anreisenden Gäste in einer Schule. Man kümmert sich um die Organisation und den reibungslosen Ablauf. Das sieht dann so aus:

In Hamburg sind wir als Team zwei Tage vor Kirchentagsbeginn angereist, was sich natürlich für Quartierbetreuende, die auch in der Region wohnen, in welcher der Kirchentag stattfindet, erübrigt. Vor Ort haben wir dann mit dem Hausmeister der Schule eine sorgfältige Übergabe gemacht. Danach haben wir dann die Beschilderung der Schule vorgenommen. Dafür haben wir an wichtigen Stellen Zettel aufgehängt, damit alle Gäste Schlafräume, Toiletten und die Essensausgabe gut finden.

Zum Empfang der Übernachtungsgäste haben wir einen kleinen Infotisch vorbereitet, damit das Einchecken schnell funktioniert, da die meisten ja zügig zum Abend der Begegnung wollten. Als kleines Extra gab es noch Pinnwände, an denen alle Gäste Infos aufhängen durften, welche Veranstaltungen sie besuchen – damit man sich gut vernetzen kann und vielleicht auch gemeinsam am Programm des Kirchentages teilnimmt. Dafür ist ein Gemeinschaftsquartier ja auch sehr gut geeignet, so muss sich niemand allein fühlen.

Dann fallen als weitere Aufgaben eigentlich nur noch die Wach- und Schließdienste und die Frühstückvor- und -zubereitung an. Die Schulen sind von abends 18:00 Uhr bis zum nächsten Morgen um 9:00 Uhr geöffnet. Den Rest des Tages muss die Schule geschlossen sein und man kann als Betreuerin oder Betreuer am Kirchentag teilnehmen

Beim Frühstück haben wir uns für einen Lieferservice entschieden, der uns das Essen in der Nacht gebracht hat. Wir haben immer vier Nachtwachen organisiert, was in dieser Schule in Hamburg auch für die Frühstücksvorbereitung völlig ausreichte. Dadurch kam im Prinzip jeder nur einmal für eine Nachtwache und einen Frühstücksdienst dran. Am Sonntag erfolgte dann noch die Rückgabe der Schule an den Hausmeister und den Schulleiter.

Sind Sie vorab vom Team des Kirchentages auf die Quartierbetreuung vorbereitet worden?

Oh ja, natürlich! Also bevor es losgeht, bekommt man als Quartierbetreuender eine umfassende Schulung und zahlreiche Infomaterialien wie zum Beispiel ein Schulungshandbuch. In Hamburg haben wir sogar einen kompletten Raumplan der Schule bekommen, um uns anzuschauen, wo zum Beispiel Toiletten liegen und wie die Raumaufteilung aussehen könnte.

Zudem mussten wir noch eine Hygieneschulung machen, wobei das für mich und die Kolleginnen und Kollegen aus der Jugendarbeit kein Problem war, da wir ohnehin solche Schulungen regelmäßig nachweisen müssen. Außerdem hatte ich immer einen Ansprechpartner beim Kirchentag und konnte alle meine Fragen loswerden.

Wie wird denn die Reinigung des Gemeinschaftsquartiers organisiert?

Zum Thema Sauberkeit kann ich sagen, dass ein Putzdienst kam und wir nur darauf geachtet haben, dass die Schlafräume einigermaßen ordentlich gehalten werden. Mit der Endreinigung der Schule hat man als Quartierbetreuerin oder Quartierbetreuer aber nichts zu tun, sondern man übergibt die Räume besenrein. Außerdem weiß ich aus Erfahrung, dass die Gäste im Gemeinschaftsquartier meistens wissen, wie ihr Aufenthalt abläuft und auch gerne mithelfen. Da spürt man einfach den Geist des Kirchentages, die Leute packen nämlich alle gerne mit an.

Braucht man eigentlich besondere Fähigkeiten als Quartiermeisterin oder -meister?

Ich würde sagen, vor allem muss man Lust auf die Aufgabe und Spaß an der Sache haben. Es ist keine schwere Arbeit und man trifft viele nette Menschen. Ein gewisses Maß an Flexibilität kann nicht schaden, denn wie es im Leben so ist, manchmal kommt es anders als geplant. Wir hatten in Hamburg zum Beispiel eine Gruppe, die zu unserem Quartier kam und gar nicht bei uns gemeldet war, die mussten wir dann kurz umleiten. Doch sowas lässt sich leicht bewältigen. Das Frühstück wurde jedenfalls nie knapp.

Aber langweilig wird es auch nicht, oder?

Nein! In der Schule in Hamburg sollte es nur einen einzigen Duschraum mit drei Duschköpfen geben und wir rechneten mit ca. 150 Übernachtungsgästen! Also haben wir uns einen Plan gemacht: Morgens sollten Mädchen und Frauen duschen, abends dann die Jungs und Männer. Nun kommen wir aber in der Schule an und was sehen wir? Im Hof steht noch ein riesen Duschcontainer! Ich hab natürlich gelacht und mir gesagt: Ja, genau so funktioniert Kirchentag!

Sie haben ja nun schon einige Male Gemeinschaftsquartiere betreut. Was gefällt Ihnen an der Arbeit besonders?

Beim Kirchentag bin ich nie an Leute geraten, die schlecht drauf gewesen wären oder bei Fragen nicht für mich da gewesen wären. Das ist einfach bemerkenswert und macht die Arbeit schön. Außerdem würde ich sagen, kommen zum Kirchentag auch immer ganz besondere Leute, wodurch eine einzigartige Atmosphäre und ein sehr gutes Miteinander entstehen. Das schätze ich sehr. Die Übernachtungsgäste sind freundlich, hilfsbereit und auch sehr selbstständig, sodass man sich um einen reibungslosen Ablauf keine Sorgen machen muss.

Würden Sie auch in Berlin wieder ein Quartier betreuen?

Ja, aber natürlich! Ich habe Oliver Schöpe aus der Geschäftsstelle des Kirchentages schon gesagt, wenn er vier zentral gelegene Schulen für uns hat, sind wir von der Evangelischen Jugend in Stuttgart gern auch wieder als Betreuende dabei!

Das Team vom Kirchentag bedankt sich ganz herzlich bei Christoph Werkmann für sein Engagement und das Interview. Wenn Herr Werkmann auch Ihnen Lust auf die Gemeinschaftsquartierbetreuung gemacht hat, zögern Sie nicht und werden selbst Quartiersmeisterin oder Quartiersmeister. Dazu können Sie sich einfach mit Ihrem/Ihrer Gemeinschaftsquartierbeauftragten Herrn/Frau ___________ (E-Mail: ________ Tel.: ______) in Verbindung setzen oder melden Sich direkt bei Herrn Oliver Schöpe (E-Mail: o.schoepe@kirchentag.de Tel.: 030 400 339 221) in der Geschäftsstelle des Kirchentages. Wir danken Ihnen schon jetzt für Ihr Engagement!

Der Kirchentag rückt näher! Schon in wenigen Monaten heißen wir zu dieser Großveranstaltung rund 140.000 Besucherinnen und Besucher in Berlin, Potsdam und Umgebung willkommen. Gäste, die sich auf den Abend der Begegnung, die vielen Veranstaltungen und das Festwochenende in Wittenberg freuen.

Zu einem gelungenen Kirchentag gehört aber auch immer ein gemütlicher Schlafplatz für die Nacht. Traditionell kümmert sich die gastgebende Landeskirche mit um die Unterbringung der vielen Besucherinnen und Besucher aus Deutschland und der Welt. In diesem Jahr werden rund 60.000 Gäste in Gemeinschaftsquartieren in Schulen untergebracht. Doch nicht jeder kann die Nacht auf einer Isomatte verbringen. Manche Gäste benötigen wegen ihres Alters, als Mitwirkende oder als Familie mit Kindern eine etwas komfortablere und ruhigere Übernachtungsmöglichkeit.

Deshalb bittet der Kirchentag Sie als Gemeindemitglieder einer Kirche im Quartierbereich um Ihre Hilfe: Öffnen Sie Ihre Türen und schenken Sie einer Kirchentagsbesucherin oder einem Kirchentagsbesucher einen Platz zum Schlafen! Für den 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag werden insgesamt 15.000 private Schlafplätze gesucht. Also zögern sie nicht und werden Gastgeberin oder Gastgeber.

„Du siehst mich“ und ich sehe dich!

Ganz im Sinne der Losung des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentags ist die Gastgeberschaft eine Chance für Begegnungen. Sie können neue Menschen kennlernen und ermöglichen ihnen die Teilnahme am Kirchentag, denn viele Anreisende haben keine alternative Übernachtungsmöglichkeit und sind auf die Gastfreundschaft der Gemeinden unserer Landeskirche angewiesen.

Ihnen ist der Dank Ihrer Gäste sicher und Sie müssen auch nicht mit unabsehbaren Herausforderungen rechnen. Bei der Privatquartier-Spende geht es um einen Schlafplatz für die Nacht und, wenn es dem Gastgeber möglich ist, ein stärkendes Frühstück am Morgen. Tagsüber sind Ihre Gäste selbstständig unterwegs und kehren erst am Abend zurück.

Privatquartier schenken: Was müssen Sie wissen?

Wenn Sie einen Kirchentagsgast aufnehmen möchten, brauchen Sie nicht unbedingt über ein Gästezimmer zur Verfügung stellen. Gesucht sind funktionale Unterbringungen bei freundlichen Gastgebenden. Da aber vor allem ältere Menschen oder Familien im Privatquartier schlafen, gibt es ein paar Punkte zu beachten:

  • Gesucht werden Betten, Liegen oder Couches. Luftmatratzen und Isomatten werden nicht gesucht.
  • Gäste aus Deutschland brauchen vom 24. Mai bis 28. Mai 2017 einen Schlafplatz.
  • Gäste aus dem Ausland benötigen vom 23. Mai bis 29. Mai 2017 einen Schlafplatz.
  • Der Kirchentag bittet Sie um ein kleines Frühstück für Ihre Gäste.
  • Sie bieten Ihren Gästen ein Nachtlager und sind nicht für deren Tagesgestaltung verantwortlich
  • Sie haben die Chance, als Gastgebende neue Freundschaften mit Ihren Gästen zu knüpfen

Auf die Betten fertig los: So werden Sie Gastgeberin und Gastgeber

Ihr Interesse ist geweckt und Sie möchten zum Beispiel Ihre Schlafcouch zur Verfügung stellen? Dann wenden Sie sich ab dem 10. Januar 2017 an den Privatquartier-Beauftragten Ihrer Gemeinde (nur angeben, wenn bereits bekannt, sonst Passus streichen) Herrn/Frau _____________ (E-Mail: ___________, Tel.: __________) oder an Ihr Gemeindebüro ____________ (Name_____ , E-Mail_______, Tel.:_________) und melden sich dort als Gastgeberin oder Gastgeber. Alternativ können Sie auch im Internet auf kirchentag.de ein Quartier melden oder bei der Schlummernummer des Kirchentages: 030 – 400339-200. Der Kirchentag freut sich auf Ihre Anmeldung und ist Ihnen schon jetzt sehr dankbar!

Keine Schlafmöglichkeit frei? So können Sie trotzdem Gastfreundschaft zeigen

Wer keine Möglichkeit hat, einen Gast daheim aufzunehmen, sich aber trotzdem helfend bei der Unterbringung der Anreisenden einbringen möchte, kann bei der Betreuung eines Gemeinschaftsquartiers helfen. Für die Gruppenunterkünfte in Schulen werden Frühstückshelferinnen und –helfer sowie Unterstützerinnen und Unterstützer bei der Organisation und Nachtwache gesucht. Als Quartierbetreuer können Sie genauso wie beim Privatquartier tagsüber die Veranstaltungen des Kirchentags besuchen, da die Gemeinschaftsquartiere von 9:00 bis 18:00 Uhr geschlossen sind. Wenn Sie helfen wollen, melden Sie sich beim Gemeindebeauftragten Herrn/Frau _____________________ (E-Mail:_______ Tel.:______) Ihrer Gemeinde oder bei Herrn Oliver Schöpe (E-Mail: o.schoepe@kirchentag.de, Tel.: 030 400339-221) in der Geschäftsstelle des Kirchentages. Der Kirchentag dankt Ihnen und Ihrer Gemeinde herzlich für Ihre Unterstützung!

Rund 140.000 Menschen werden zum Kirchentag in Berlin und Wittenberg erwartet. Etwa die Hälfte der 2.500 Veranstaltungen werden von den Teilnehmenden selbst gestaltet. Zur Mitwirkung können sich Interessierte seit April online bewerben. Gesucht werden originelle Gottesdienstformate, kreative Aktionen für Zentrum Jugend und Zentrum Kinder, Stände für den Markt der Möglichkeiten sowie künstlerische, darstellende und musikalische Angebote. Bläser und Sänger können sich alleine oder als Chor voranmelden, um mit Einsätzen auf Straßen und Plätzen sowie in diakonischen Einrichtungen den Kirchentag zum Klingen zu bringen.

Alle Informationen und Bewerbungsformulare finden Sie unter www.kirchentag.de/mitwirken.

Ab September 2016 können sich Gruppen und Einzelpersonen auf kirchentag.de zur Teilnahme anmelden. Dabei kann die Anmeldung sofort gestartet und - bei Bedarf - noch bis Frühjahr 2017 geändert oder ergänzt werden. Wer möchte, dem vermittelt der Kirchentag für eine kleine Pauschale ein Quartier in einer Schule oder bei Privatpersonen. Eine Dauerkarte kostet 98 Euro, ermäßigt 54 Euro, Karten für Familien mit Kindern bis 25 Jahre kosten für 158 Euro. Für Grundsicherungsempfängerinnen und -empfänger sowie ALG-II-Bezieherinnen und -bezieher oder Asylbewerberinnen und -bewerber gibt es eine Förderkarte für 26 Euro. In der Karte ist der Fahrausweis für Berlin und Potsdam enthalten.

Die Anmeldung startet im September 2016 unter www.kirchentag.de/teilnehmen

Der Kirchentag ist Teil der Feierlichkeiten zum 500. Reformationsjubiläum. Der Schlussgottesdienst des Kirchentages in Berlin – Wittenberg 2017 wird als großer Festgottesdienst des Reformationssommers in Lutherstadt Wittenberg gefeiert. Zu diesem Festgottesdienst sind nicht nur die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kirchentages eingeladen. Die Festgemeinde kommt aus allen Himmelsrichtungen zusammen, vor allem aus den sechs Kirchentagen auf dem Weg, die parallel zum Berliner Kirchentag in Leipzig, Magdeburg, Erfurt, Jena/Weimar, Dessau-Roßlau und Halle/Eisleben vom 25.-28. Mai 2017 stattfinden.

Kurz vor dem Kirchentag beginnt in Wittenberg die Weltausstellung der Reformation mit dem Titel „Tore der Freiheit“. Zum Reformationssommer gehören außerdem Konfi- und Jugendcamps sowie ein Europäischer Stationenweg.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen des Reformationsjubiläums finden Sie unter www.r2017.org.

Ellen Ueberschär, Generalsekretärin des Kirchentages, lädt ein: „Feiern Sie mit uns einen besonderen Kirchentag in Berlin und beim großen Finale in Wittenberg, wo der Schlussgottesdienst zum Festgottesdienst wird.“

Traditionell empfängt die gastgebende Landeskirche nach dem Eröffnungsgottesdienst alle Kirchentagsgäste beim „Abend der Begegnung“. Am 24. Mai 2017 werden wir dieses Fest mitten in Berlin feiern und freuen uns auf hunderttausende Besucherinnen und Besucher. Damit sich Gäste noch lange an unsere Herzlichkeit erinnern, haben alle Gemeinden, kirchennahe Vereine, Initiativen und Werke innerhalb der EKBO die Chance, diesen Abend mitzugestalten und unvergesslich werden zu lassen.

Ob mit einem kreativen Mitmachangebot, einem Bühnenprogrammpunkt oder kleinen Köstlichkeiten: Sie können dabei sein und das größte christliche Straßenfest zu etwas ganz Besonderem machen! Die Anmeldung zur Mitwirkung beim „Abend der Begegnung“ ist ab sofort online möglich. Anmeldeschluss ist der 15. Dezember 2016. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des Kirchentags: kirchentag.de/adb.

Außerdem laden wir Sie herzlich ein, zu einem unserer Infoabende zu kommen. Dort erfahren Sie genau, wie Sie sich einbringen können, wie die Anmeldung konkret abläuft und haben die Möglichkeit konkrete Fragen zu stellen. Das EKBO-Kirchentags-Team freut sich sehr auf Sie!

Alle Infoabende im Überblick:

Berlin: 26.9.2016 & 6.10.2016, jeweils 19 Uhr, im Amt für Kirchliche Dienste (AKD), Goethestr. 26-30, Tagungshaus, 10625 Berlin

Cottbus: 13.10.2016, 19 Uhr, Lutherkirche Cottbus, Thiemstr. 27, 03050 Cottbus

Fürstenwalde: 22.9.2016, 19 Uhr, St. Marien Dom, Domplatz, 15517 Fürstenwalde

Potsdam: 29.9.2016, 18 Uhr, Heilig-Kreuz-Kirchengemeinde, Kiezstr. 16, 14467 Potsdam

Prenzlau: 20.9.2016, 19 Uhr, St.-Jacobi-Kirche, Friedrichstr. 40, 17291 Prenzlau

Wittstock: 21.9.2016, 19 Uhr, Catharina-Dänicke-Haus, Gröperstr. 20, 16909 Wittstock

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