Logo Deutscher Evangelischer Kirchentag. Berlin/Wittenberg, 24.-28. Mai 2017
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Mein Kirchentag
Abschluss

So Gott will und wir leben

Mit einem großen Gottesdienst auf dem Cannstatter Wasen ist der 35. Deutsche Evangelische Kirchentag in Stuttgart vorübergegangen. 95.000 Menschen feierten am Ufer des Neckar gemeinsam Abendmahl.

Kirchentagspräsident Andreas Barner stellte in seinem Abschlusswort das Wort "Wir" aus der Losung "damit wir klug werden" in den Mittelpunkt und sprach allen Beteiligten des Kirchentages seinen Dank aus. "Danke an die, die durch ein freundliches Wort, durch ein Lächeln, durch eine hilfsbereite Tat den Kirchentag zu einem Kirchentag mit einer wunderbar toleranten und wertschätzenden Atmosphäre gemacht haben."

Klare Worte fand Barner zum Thema gleichgeschlechtliche Partnerschaft, das auf dem Kirchentag heftig diskutiert worden war. Auch darauf beziehe sich "klüger Werden", so der Kirchentagspräsident: "Gegen Liebe können wir Christen uns nicht stellen."

Pastorin Nora Steen rückte in ihrer Predigt zu 1. Könige 3,5—6 das Thema Frieden und Flüchtlinge in den Mittelpunkt: "Salomos Traum vom hörenden Herzen gibt uns den Vorgeschmack auf einen Frieden der realisierbar ist, weil er im Kleinen beginnt. Nicht nur die Politiker beim G7-Gipfel, wir allen stehen in der Verantwortung." Sie rief die Anwesenden dazu auf, Gott mehr zuzutrauen als "ein bisschen Sozialromantik". Sein Frieden sei ein "Frieden, der die Welt umfasst."

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, lud zum 100. Deutschen Katholikentag vom 25. bis 29. Mai 2016 nach Leipzig ein. Der Berliner Landesbischof Markus Dröge und die nächste Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au kündigten die Feierlichkeiten im Sommer 2017 an - mit sieben Kirchentagen auf dem Weg, dem 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin vom 24. bis 28. Mai und einem Festgottesdienst in Wittenberg am 28. Mai 2017 zu 500 Jahren Reformation.

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