Mein Kirchentag
Auftakt

35. Deutscher Evangelischer Kirchentag beginnt in Stuttgart

Fast 100.000 Menschen werden zu dem großen Fest des Glaubens erwartet. Bis Sonntag werden sie die rund 2.500 Veranstaltungen besuchen, gemeinsam singen, beten und feiern.

Der 35. Deutsche Evangelische Kirchentag steht unter dem Motto "damit wir klug werden" - für Kirchentagspräsident Prof. Dr. Dr. Andreas Barner ist das eine aktivierende Losung. "Die Bibelstelle heißt in der Lutherübersetzung 'Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf das wir klug werden' - diese Worte ermuntern dazu, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Wir sind aufgefordert zum Tun, zum Handeln."  Das gelte in besonderer Weise im Hinblick auf die Situation der Flüchtlinge. " Das Sterben im Mittelmeer muss ein Ende haben, kein Mensch soll auf der Flucht sein Leben verlieren."

Die "Suche nach intelligenten Lösungen für die zahlreichen Dilemmata der gegenwärtigen Weltlage" ist auch für Generalsekretärin Dr. Ellen Ueberschär ein wichtiges Thema des Kirchentages. "Uns bietet sich die große Chance, eines religiösen, sozialen und politischen Dialoges - von diesem Kirchentag werden zahlreiche Impulse für gesellschaftliches und politisches Engagement ausgehen." Dazu werden auch die über 5000 internationalen Gäste beitragen, unter ihnen auch hochrangige Vertreter aus Korea sowie große Gruppen, die aus Indonesien oder Nigeria anreisen.

"Eines unserer landeskirchlichen Themenangebote heißt "Stuttgarts Reichtum", sagt Landesbischof Dr. h.c.Frank Otfried July :" und dieser Reichtum meint die Menschen aus aller Welt, deshalb gehört ein weltoffener Blick zur württembergischen Landeskirche." Diese Offenheit macht es auch möglich, bei diesem Kirchentag eine Kooperation mit dem Christustag zu ermöglichen. "Darüber freuen wir uns," so July. 

Der 35. Deutsche Evangelische Kirchentag wird von rund 30.000 Mitwirkenden mitgestaltet, davon alleine 375 Bläsergruppen, die die Stadt überall mit ihren Liedern füllen werden. Am heutigen Abend der Begegnung laden rund 4000 Menschen aus der württembergischen und die badischen Kirche die Gäste ein, Themen und Spezialitäten aus der Region kennen zu lernen. 

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