Mein Kirchentag
Verpflegung

90 Prozent Bio

270.000 Protionen in wenigen Tagen: Verpflegung beim DEKT ist eine Mammutaufgabe. Trotzdem soll der Großteil des Essens Bio und aus der Region sein.

Beim Deutschen Evangelischen Kirchentag 2015 in Stuttgart wird ein Großteil der konsumierten Nahrungsmittel biologischer Herkunft sein. Constantin Knall, einer der Geschäftsführer des Kirchentages, rechnet mit einer Bio-Quote von 90 Prozent für das Essen, das den Gästen auf dem Neckarparkgelände im Stuttgart-Bad Cannstatt angeboten wird. Auch für die Helferinnen und Helfern wird überwiegend ökologisch gekocht: 55 Prozent der Verpflegung für die Mitarbeitenden ist Bio. Insgesamt rechnet Knall mit 270.000 Portionen, die während des Kirchentages für Teilnehmende sowie Helferinnen und Helfer ausgegeben werden - im Neckarpark und beim Abend der Begegnungen in der Stuttgarter Innenstadt.


Bei der Mitarbeiterverpflegung wird Wert auf kurze Wege und regionale Produkte gelegt. Egal ob Fleisch, Gemüse oder Obst, am liebsten soll in der Region eingekauft werden. Und das nicht auf Vorrat, sondern nach tagesaktuellem Bedarf. "Morgens um sechs ist der Salat noch auf dem Feld", sagt Matthias Fischer, Chefkoch im größten Verpflegungszelt für Helfer. Die kurzen Wege und tagesaktuelle Bedarfsplanung soll auch dafür sorgen, dass am Ende möglichst wenig Essen weggeworfen wird. Um das sicherzustellen, wird nicht auf Masse gekocht, sondern auf Nachfrage, auch wenn das aufwendiger sei, sagt Fischer.


 

Damit verfolgt der Kirchentag weiter sein großes Ziel für das Jahr 2019: Die Verpflegung von Mitarbeitenden, Helferinnen und Helfern komplett auf Bio umzustellen. Die Portionen sollen besser kalkuliert und der Fleischkonsum gesenkt werden. Vegetarisches wird bei Kirchentagen künftig deutlich in den Vordergrund rücken.

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