Hamburg 2013

34. Deutscher Evangelischer Kirchentag.
1. bis 5. Mai 2013

Die Hamburger Camerata

Mit Beginn der Saison 2012-2013 hat die HAMBURGER CAMERATA den hochkarätigen jungen Nachwuchsdirigenten Simon Gaudenz als neuen Chefdirigenten gewinnen können. Unter seiner Leitung wird das Kammerorchester einen wichtigen Beitrag zum Aufbruch der Musikstadt Hamburg leisten und als Botschafter Hamburgs auch weit über die Grenzen der Stadt hinaus wirken.

Die HAMBURGER CAMERATA wurde 1986 gegründet und hat sich seitdem mit ausgefallenen, durchdachten Programmen und Interpretationen einen besonderen Namen gemacht. Souveräne technische Präzision und unkonventionelle Lebendigkeit des Spiels zeichnen das Ensemble ebenso aus wie Stiltreue, flexibler kammermusikalischer Klang und vitale Spielfreude. Mit der seit 1990 bestehenden Konzertreihe in der Laeiszhalle Hamburg schuf sich das Orchester unter der Leitung von Max Pommer, Claus Bantzer und Ralf Gothóni einen unverwechselbaren Platz in der Hamburger Musiklandschaft. Ein breit gefächertes Programmangebot von kammermusikalischer Sinfonik und sinfonischer Kammermusik sowie das Engagement für moderne Musik sind charakteristisch für diese Konzertreihe.

2001 übernahm Max Pommer die künstlerische Gesamtleitung der HAMBURGER CAMERATA. Mit großem Erfolg konzertierte das Ensemble unter seiner Leitung in zahlreichen Städten Deutschlands und bei internationalen Musikfestspielen. Anlässlich seines 75. Geburtstags im Februar 2011 verabschiedete sich Max Pommer nach zehn erfolgreichen Jahren als Künstlerischer Leiter der HAMBURGER CAMERATA. Gleichzeitig konnte Gustav Frielinghaus, Primarius des Amaryllis Quartetts, für die verantwortungsvolle Position des Konzertmeisters gewonnen werden.

Im Juni 2011 stellte sich Simon Gaudenz als preisgekrönter Gastdirigent mit der ›Ungarischen Serenade‹ in der Laeiszhalle Hamburg vor. Die überschäumende Begeisterung des Publikums und der Musiker war Grundlage für die Entscheidung zur neuen künstlerischen Zusammenarbeit im Großen Saal der Laeiszhalle Hamburg.

Auch außerhalb der Abonnementsreihen entfaltet das moderne flexible Ensemble vielfältige Aktivitäten mit ca. 45 Konzerten pro Jahr in den führenden Kirchen Hamburgs und Norddeutschlands und auf bedeutenden Festivals und Konzertpodien im In- und Ausland.

So ist die HAMBURGER CAMERATA eingeladen zum achten Kulturevent ›East Meets West‹ (Japanisch-Deutsches Freundschaftskonzert) auf Gut Haseldorf, 2013 zum Spring Light Festival in das 2011 eröffnete Konzerthaus ›Musiikkitalo Helsinki‹ nach Finnland unter Leitung von Ralf Gothóni und zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern unter Leitung von Chefdirigent Simon Gaudenz.

Außerdem wirkt das Kammerorchester an einem Projekt im Rahmen des Deutschen Evangelischen Kirchentages Hamburg 2013 (DEKT) mit und spielt mit der in Finnland lebenden russischen Pianistin Anastasia Injushina und Ralf Gothóni 2012 für Naxos Ondine eine CD ein.

Die HAMBURGER CAMERATA engagiert sich für eine langfristige und nachhaltige Musikvermittlung, auch besonders für Kinder aus sozialen Brennpunkten, mit Familienkonzerten, Elbwichtel Konzerten, Schüler und Kita-Konzerten, Patenschaften, Schul- und Kita-Besuchen, Orchestererlebnisproben und Workshops. Sie erreicht damit mehr als 10.000 Kinder und Jugendliche pro Jahr.

 

The Young ClassX

The Young ClassX ist ein einzigartiges Musikprojekt, das Kinder und Jugendliche in Hamburg für Musik begeistert. In unterschiedlichen Modulen bekommen Kinder und Jugendliche die Chance, Musik zu erleben und aktiv selber zu musizieren: Stadtteilchöre, Orchester, Instrumentalunterricht, MusikMobil, Internet-Community. Egal ob Singen im Chor, Spielen im großen Projektorchester oder in kleineren Ensembles, Erleben von Probenbesuchen und tollen Konzerten unserer Kooperationspartner, Vernetzen über die Internet-Community, Auftritte auf großen oder kleinen Bühnen vom Werkstatt- und Stadtteilkonzert bis hin zum großen Jahreskonzert – jeder kann aktiv mitmachen und sich beteiligen und das kostenlos.

The Young ClassX ist eine gemeinsame Initiative der Otto Group und des Ensembles Salut Salon. Als „Ausgewählter Ort 2011“ im Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“ schafft The Young ClassX ein erfolgreiches Zusammenspiel zwischen Kultur, Wirtschaft und Politik.

Der "Opernchor"

Der "Opernchor" setzt sich zusammen aus Sängerinnen und Sängern der beiden Kantoreien von St. Nikolai. Die Kantorei St. Nikolai, 1957 gegründet, steht seit 2002 unter der Leitung von Matthias Hoffmann-Borggrefe. Neben der regelmäßigen Gestaltung von Gottesdiensten mit anspruchsvoller a-cappella-Literatur liegt ein Schwerpunkt der Arbeit der Kantorei auf der konzertanten Darbietung der Chor-Literatur der Moderne. Neben der zentralen Bedeutung des Werks von Johann Sebastian Bachs, dessen Passionen, “Weihnachtsoratorium” (einschließlich des von Matthias Hoffmann-Borggrefe erfolgreich eingeführten “Weihnachtsoratorium für Kinder”) alljährlich aufgeführt werden, beschäftigt sich daher der Chor in besonderem Maße mit der Musik des 20. Jahrhunderts. So wurden etwa das “Requiem”, “In terra pax” und “Golgotha” von Frank Martin, die “Glagolitische Messe” von Leos Janácek, Honeggers „Roi David“ und „La Danse des Morts“, Schönbergs „Friede auf Erden“ und „Überlebender aus Warschau“, Boulangers „Du Fond de l’Abime“, Hans Pfitzners “Dunkles Reich” mit ebenso großem Erfolg aufgeführt wie a-cappella-Werke von Distler, Pepping, Kodály und Poulenc. Inzwischen dokumentieren auch im Handel erhältliche CD-Einspielungen die Qualität und den Schwerpunkt der Kantorei. Sowohl das “Weihnachtsoratorium für Kinder” als auch Honeggers “La Danse des Morts” und Martins “Requiem” liegen in Einspielungen aus den Jahren 2007 und 2010 vor.
Die Seniorenkantorei St. Nikolai, 1989 durch LKMD Dieter Schmell gegründet und seit 2008 unter der Leitung von Matthias Hoffmann-Borggrefe, ist einer der Gemeindechöre von St. Nikolai mit dem besonderen Schwerpunkt auf der gottesdienstlichen Musik. Zusätzlich gibt der Chor auch verstärkt Konzerte und führt Kantaten, Messen und Oratorien auf, darunter auch Uraufführungen und Wiederaufführungen sowie Werke des 20. Jahrhunderts.

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