Mehr zu Welt und Gesellschaft

Hamburg 2013

34. Deutscher Evangelischer Kirchentag.
1. bis 5. Mai 2013

Gott würde Fahrrad fahren

Aus drei Himmelsrichtungen haben sich am Kirchentagssamstag hunderte Radfahrer in einer Sternfahrt auf den Weg zum Fischmarkt gemacht, um dort in einem Fahrradgottesdienst für klima- und fahrradfreundliche Städte zu beten.
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Samstag

Die Augenklappe hat ausgedient

Die Piraterie vor den Küsten Somalias und Westafrikas stellt eine große Gefahr für die weltweit 1,2 Millionen Seeleute dar. Für die Reedereien hat sie enorme wirtschaftliche Folgen. Doch die heutigen Strukturen der Piraterie als organisierte Kriminalität machen eine Bekämpfung schwierig. Auf dem Kirchentag diskutierten Experten über „Piraterie heute“. Zum Beitrag

Das Kein-Fisch-Meer

Hering, Lachs, Garnelen: Im Supermarkt erscheint der Reichtum an Fisch fast unerschöpflich. Doch soviel Fisch die Europäer brauchen, soviel fehlt vor Ort in den Regionen, wo der Fisch herkommt. Die Politik hat das Problem erkannt und versucht, zu handeln. Doch die Menschen in Westafrika finden, es ist noch viel zu wenig. Zum Beitrag

Begegnung mit den Unsichtbaren

Sie leben mitten unter uns, doch keiner sieht sie. Der Migrationsforscher Manuel Aßner zeigt bei seiner Führung durch Altona, wo und wie Menschen ohne Papiere in Deutschland leben. Auch während er von ihnen spricht, bleiben diese Leute unsichtbar. Doch Orte erzählen von ihrem Leben. Zum Beitrag

 

Zwischenruf: Zweisam oder einfach individuell

Die Themen bei diesem 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag haben eine Gemeinsamkeit: Sie werden an der Lebenswirklichkeit von Familien oder Paaren diskutiert – die vielen alleinlebenden Menschen kommen in diesen Diskussionen nur selten zu Wort. Zum Beitrag

Im Krieg über Frieden berichten

Ashwin Raman macht seit über vierzig Jahren Filme über Krisenregionen. Als "Ein-Mann-Team" war er unter anderem in Somalia, Afghanistan und im Irak unterwegs. Für seine Dokumentationen hat der gebürtige Inder zahlreiche Preise erhalten. Ihm gehe es vor allem darum, den Frieden im Krieg, also den Alltag der Menschen, zu zeigen, erzählt er im Interview. Zum Beitrag

Ein Blinddate auf dem Kirchentag

Der Kirchentag in Hamburg. Bunten Farben, fröhlichen Menschen, herzlichen Begegnungen und ein "Blinddate". Ein "Blinddate"?  In Hamburg kein Problem: In einem Café treffen sich Menschen mit und ohne Sehbehinderung. Und es wird nicht nur gemeinsam geredet und gelacht – sondern auch Kunst "erfahren". Zum Beitrag

Freitag

Europa: Intransparent, zerstritten, begehrt

Europa scheint zerrissen, die europäische Idee begraben unter einem Berg von Nationalinteressen. Auf dem Podium diskutierten am Freitag Martin Schulz, Liljana Popovska und Rolf Strauch über Ursachen der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Krise in Europa.
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Der alltägliche Kampf für ein friedliches Zusammenleben

Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es zumindest im Alltag für den Nahost-Konflikt? Auf der Podiumsdiskussion "Alltag und andere Möglichkeiten" sprachen Vertreter von israelisch-palästinensischen Organisationen über ihre gemeinsamen Verluste und ihre Zusammenarbeit. Drei Interviews. Zum Beitrag

Krieg als Geschäft

Wie keine andere Branche breitet die Rüstungsindustrie den Mantel des Schweigens über ihre Geschäfte. Unternehmen und Behörden halten sich bedeckt, statt die milliardenschweren Deals der Waffenhändler transparent zu machen. Auf dem Kirchentag in Hamburg sprachen sich Experten dafür aus, den Handel stärker zu regulieren.
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Verantwortung für Nachhaltigkeit

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in ihrem Hauptvortrag am Freitag zur Verantwortung der Industrienationen und besonders Deutschlands bekannt, Wachstum, Wohlstand und nachhaltige Entwicklung zusammenzubringen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Fragestellung „Was ist die Schöpfung in einer globalisierten Welt wert?“
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Sexualität im Alter - So lange du´s brauchst

Die meisten Senioren sind sexuell aktiv. Seit Neuestem widmen sich Filme und Theaterstücke dem Thema Sexualität im Alter ohne Tabus. Unter dem Titel „Ohlala! Frühlingserwachen“ diskutierten Kulturschaffende mit dem Publikum und stellten die Frage: Geht es wirklich nur um Sex? Zum Beitrag

Freiflugscheine zur neuen Erde

Eines der wichtigen Anliegen des Kirchentages ist der Klimaschutz - denn der menschgemachte Klimawandel betrifft jeden. Die Halle 7 auf der Messe widmet sich überwiegend diesem Thema. Zum Beitrag

Die Selbstverständlichkeit der Andersartigkeit

„Andersartigkeit löst Angst aus“, sagte Bernd Seguin, Journalist und seit einem Schlaganfall sprechbehindert, beim Podium „Arbeitswelten“ im Zentrum Inklusion. Der alltägliche Umgang mit Menschen mit Behinderungen sei in der Gesellschaft noch ein großes Problem. Zum Bericht

Gleich vor Christus, ungleich in der Welt

Ein szenischer Rückblick vor Hamburger Kirchen: Vier Schauspieler und die Historikerin Rita Bake stellen während des Kirchentages Frauenschicksale von Christinnen nach. So geben sie Einblicke in das Leben von unterdrückten Frauen – vom Mittelalter bis heute. Zum Beitrag

Gang über den Markt der Möglichkeiten

Zwischen Bim-Bam, Basketball und blauen Blickfang - die Vielfalt auf dem Markt der Möglichkeiten ist erschlagend. Rund 800 Organisationen und Initiativen präsentieren sich auf einer Fläche von fünf Fußballfeldern den Kirchentagsbesucherinnen und - besuchern. Zum Bericht

„Ohne Sprache fühlte ich mich wie ein Geist“

Flüchtlinge suchen in der Europäischen Union Schutz, so auch Rula Darwisch und Amir Nuhr Muhammadi. Auf der Podiumsdiskussion im Thalia Theater diskutierten die Flüchtlinge und Politiker über das „Tor zur Welt oder Festung Europa?“: In der EU angekommen, ist es schwer, hier bleiben zu dürfen. Zum Beitrag

Donnerstag

„Homosexuelle auszugrenzen ist Gotteslästerung“

In ihrer eigenen Kirche werden homosexuelle Christen teilweise als Sünder beschimpft. Der Hamburger Pastor Nils Christiansen, Sprecher des schwul-lesbischen Pfarrkonventes der Nordkirche, hat Gesprächsstrategien gegen Homophobie entwickelt, um Biblizisten mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Zum Beitrag

Als die Mauer fiel

Junge Leute befragen Zeitzeugen, wie sie die Wende miterlebten. Prominenter Gast war der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier.
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Ohne Simon wäre der Kirchentag nicht, was er ist

Mit einer Porträt-Veranstaltung hat der Hamburgische Richterverein am Donnerstag den ehemaligen Präsidenten mehrerer Kirchentage und Richter am Bundesverfassungsgericht Helmut Simon geehrt. Der 91-Jährige konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich teilnehmen. Zum Beitrag

„Soziale Segregation schadet allen“

Wie sieht die Stadt in Zeiten von Gentrifizierung aus? Die Wissenschaftler Martina Löw und Philipp Rode sprachen bei der Veranstaltung „Urbane Transformationen im 21. Jahrhundert“ über Strukturveränderungen in modernen Städten. Zum Beitrag

Geschlecht, ja?

„Und Gott schuf den Mensch […] als Mann und Frau“ (1.Mose 1,27) – dennoch sind viele Menschen dazu gezwungen, sich für ein Geschlecht zu entscheiden. Das Thema der Intersexualität wird auch auf dem Evangelischen Kirchentag diskutiert. Zum Beitrag

Eine starke Gesellschaft braucht Inklusion

Um das Fahrzeug mit der Nummer „0 – 1“ schart sich eine größere Menge. Bundespräsident Joachim Gauck war zu einem Podiumsgespräch zum Thema „Eine starke Gesellschaft“ gekommen, bei dem es um Lebenschancen von Menschen mit Behinderung geht. Zum Beitrag

Energiewende – ein Projekt für alle – weltweit

Die Energiewende ist nicht nur ein politischer Zankapfel in Deutschland auch weltweit wird um die Zukunft der Energieversorgung gerungen. Welche unterschiedlichen Konzepte es dabei gibt berieten Energieexpertinnen und Umweltpolitiker im Zentrum Umwelt, Frieden und globale Gerechtigkeit. Zum Beitrag

Angst vor China ist unbegründet

In Deutschland grassiert die Angst vor China. Dass sie unbegründet ist, wollte der Kirchentag zeigen und lud vier Experten zur Diskussion über Chinas Außenpolitik.
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„Soviel du kannst“ statt „soviel Du brauchst“

Um ein abgewandeltes Motto des Kirchentages ging es im Vortrag des Hamburger Unternehmers Michael Otto in der Hauptkirche St. Michaelis. In der Unternehmensethik gehe es weniger um „soviel du brauchst“ als vielmehr um „soviel du kannst“,  sagte der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Versandhandelsfirma Otto. Zum Bericht

Schick und fair - wie nachhaltig muss Mode sein?

Nach dem Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesh geraten Modeketten wie H&M immer stärker in die Kritik. Problemfelder sind neben fairen Arbeitsbedingungen eine umweltfreundliche Produktion und transparente Preisgestaltung. Zum Beitrag

Mittwoch

Hamburg - Stadt der Täter?

Traditionell findet zum Kirchentagsauftakt das Gedenken zu Beginn statt. Die Hamburger Polizei und der Eimsbütteler Turnverband führten das Ausmaß der Mitschuld von Verein und Feuerwehr an den NS-Verbrechen vor Augen.
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Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit

Mit einer sogenannten Brücken-
veranstaltung zum 1. Mai haben Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) und des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentags ihre gemeinsamen Anstrengungen für soziale Gerechtigkeit hervorgehoben. Zum Beitrag

Tankstelle des Glaubens

Bei der Eröffnungspressekonferenz warfen die Verantwortlichen des Kirchentages einen Blick auf das fünftägige Programm. Unter der Losung "Soviel du brauchst" gibt es drei Themenschwerpunkte. Zum Beitrag

Hoffnung am Regenbogenhimmel

Silke Lechner, Studienleiterin des Kirchentags und Koordinatorin des Resolutions-Verfahrens, über die Renaissance von Resolutionen und den Kampf für gleichgeschlechtliche Lebensformen. Zum Beitrag

Kirchentag und DGB: Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit

Mit einer sogenannten Brückenveranstaltung zum 1. Mai haben Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) und des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentages am Mittwoch ihre gemeinsamen Anstrengungen für soziale Gerechtigkeit hervorgehoben. Unter dem Titel "Soviel Gerechtigkeit du brauchst" betonte die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs, es sei notwendig, gemeinsam Verantwortung für gesellschaftliche Probleme wahrzunehmen. Zum Bericht

Menschen beim Kirchentag: Wer ist wer

Obwohl der Krchentag eine Veranstaltung ist, die durch die Mitwirkung von Vielen entsteht, gibt es einige Entscheidungsträger, die als Köpfe die wichtigsten Richtungen vorgeben. In Hamburg repräsentieren ein Präsident, eine Generalsekretärin, zwei Geschäftsführerinnen und ein Geschäftsführer den Kirchentag auch nach außen. Zum Beitrag

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