Bibelarbeiten: Seligpreisungen auch online und zum Mittanzen

Bei den Bibelarbeiten des Deutschen Evangelischen Kirchentages setzen sich immer mehr neue Formen durch. Dabei sind Gewaltlosigkeit und Umgang mit dem „Mammon“ zwei Schwerpunkte der Bibelarbeiten.

In Dresden heißt es zum ersten Mal „Bibel trifft Twitter“. Die Evangelische Studentengemeinde lädt online (unter der Internet-Adresse evangelisch.de) und offline (in ihren Räumen) zur Auseinandersetzung mit den Seligpreisungen ein.

Der Rektor der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden, Professor Christfried Brödel, will den Bibeltext tänzerisch interpretieren lassen. Seine Bibelarbeit steht unter dem Motto „Zum Mittanzen“. Eine „Kabarettistische Bibelarbeit“ kündigt die Gruppe „Klüngelbeutel“ aus Köln an. Für den Kabarettisten und Talkmaster Eckart von Hirschhausen ist ebenos wieder eine große Halle reserviert wie für die Theologin Margot Käßmann.

 

Zink per Live-Videoübertragung

Der Theologe Jörg Zink aus Stuttgart, ebenfalls einer der beliebtesten „Bibelarbeiter“ vergangener Kirchentage, ist diesmal aus gesundheitlichen Gründen nur per „Live-Videoübertragung“ präsent. Insgesamt stehen für Donnerstag, Freitag und Samstag rund 100 Bibelarbeiten im Programmheft (jeweils von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr).

 

Prominente Bibelarbeiter

An Prominenz bei den Bibelarbeiten fehlt es auch beim 33. Evangelischen Kirchentag nicht. Dabei sind der frühere Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Joachim Gauck, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, und der Vorsitzende der Katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch.

In den Seligpreisungen, dem Bibeltext für Donnerstag, heißt es in einer Übersetzung für den Kirchentag unter anderem: „Glückselig sind die, die Mut zur Gewaltlosigkeit zeigen, denn sie werden das Land erben.“ Am Freitag geht es um die Gottesbeziehung des Menschen und im Bibeltext für Samstag steht die Mahnung: „Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon!“ 

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