Die gastgebende Landeskirche

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Kirche in Dresden

Evangelisches Leben in Elbflorenz.

Dresden 2011

33. Deutscher Evangelischer Kirchentag
3. bis 7. Juni 2011

Einladung nach Dresden

Als Einladung an Menschen aus Deutschland und der ganzen Welt zum 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag 2011 in Dresden entstand im Auftrag der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens ein Film. Anhand einiger spannender Details können Sie sich auf dieser Seite auch selbst einen ersten Eindruck von der Stadt machen.

Glaube - Liebe - Hoffnung

Für die Moderatorin und gebürtige Dresdnerin Anja Koebel bietet Dresden mehr als in jedem Reiseführer steht. Hier findet man alles, was man aus ihrer Sicht zum Leben braucht: Glaube, Liebe und Hoffnung.

„Erstaunlicherweise hat mich mein Weg nie für lange Zeit aus Dresden weggeführt. Stattdessen trieben sich meine Wurzeln immer tiefer in die Stadt hinein. Hier bin ich geboren, aufgewachsen und hier habe ich meinen Platz gefunden. Hier gibt es Menschen, die mich mit Liebe empfangen, die meinen Glauben stärken und mir die Hoffnung geben, eine wirkliche Heimat zu haben. Ich lade Sie ein, diese wunderbare Stadt kennenzulernen!“

Das junge Dresden

Chillen auf den Elbwiesen, Frisbee spielen im Großen Garten, Partys im Studenten- und Szeneviertel Neustadt oder Sonnen am City Beach – auch dieses Gesicht hat Dresden. Mit ihren zahlreichen Bars, Diskotheken, Restaurants und kleinen Geschäften lädt die Neustadt zum Feiern und Verweilen ein.

Dresden und Umgebung bieten auch ein abwechslungsreiches Angebot an Freizeit- und Sportmöglichkeiten: Wandern und Klettern in der nahen Sächsischen Schweiz, Rudern auf der Elbe oder Joggen im Großen Garten. Dies und vieles mehr macht die Stadt Dresden gerade für junge Menschen, wie zum Beispiel für die Sänger des Dresdner Kreuzchores, zu einem lebenswerten Ort.

Versöhnung leben

Für Schwester Edith Haufe ist Dresden mit seinen vier Nagelkreuzzentren eine Stadt in der praktische Versöhnung geübt und gelebt wird. Als Orte der Versöhnung treten die Zentren weltweit für Frieden, Vergebung, Aussöhnung und Neubeginn ein, überwinden Gegensätze und suchen nach neuen Wegen in eine gemeinsame Zukunft.

Ihr Symbol ist das Nagelkreuz, das nach der Zerstörung der Kathedrale von Coventry im Zweiten Weltkrieg aus drei großen Zimmermannsnägeln gefertigt wurde. In Dresden stehen Nagelkreuze in der Diakonissenanstalt, der Kreuzkirche, der Frauenkirche und der Gemeinde "Maria am Wasser".

Das Alte, Zerstörte und Neue Dresden

Eine kritische Auseinandersetzung und ein aktiver Dialog über die Gestaltung und Entwicklung ihrer Stadt bewegen viele Dresdnerinnen und Dresdner. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von moderner Architektur mit der Wiedergewinnung verloren gegangener Bausubstanz nach dem Zweiten Weltkrieg und der Erhalt barocker Bauten. Altes bewahren, Neues aufbauen und Zerstörtes rekonstruieren: In diesem Spannungsfeld entsteht ein Stadtbild, das Dresden eine einzigartige Identität verleiht.

Die Dresdner Frauenkirche ist das wohl bekannteste Symbol für den Wiederaufbau. Brühlsche Terrasse, Hofkirche, Zwinger und Semperoper gelten als Zeichen für die Bewahrung barocker Bausubstanz. In Dresden existieren aber auch High-Tech Gebäude, etwa die Gläserne Manufaktur von Volkswagen, die Neue Synagoge oder das Congress Center Dresden. Auch die Verbindung von Moderne und Barock ist möglich. Das beweist der Wiederaufbau des Residenzschlosses, dessen Schlosshof ein gläsernes Dach bekommen hat.

Stadt der Musik

Mit der Sächsischen Staatskapelle, der Philharmonie, der Sächsischen Staatsoper und dem Kreuzchor ist Dresden als Stadt mit großer Musiktradition weltweit bekannt. Aber auch zahlreiche Laienbewegungen und Musikfestivals bestimmen das musikalische Leben in und um Dresden. Eine lebendige kirchenmusikalische Tradition pflegt zum Beispiel die Sächsische Posaunenmission, die größte instrumentale Laienmusikvereinigung Sachsens.

Jede Woche treffen sich rund 500 Chöre und 6.500 Bläser in den Gemeinden, um Gottesdienste und das kirchenmusikalische Leben in Sachsen zu gestalten. Neben Posaunen erklingen dann auch Trompeten, Flügelhörner, Baritone, Tuben und Waldhörner.

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