Menschen im Gottesdienst von oben

Gastgeber sein

Ob in den Quartieren, beim Abend der Begegnung, oder in Feierabendmahlen - für die Gemeinden rund um die Kirchentagsstadt gibt es viele Möglichkeiten, mitzuwirken.

In den gastgebenden Städten des Kirchentages hat Gastfreundschaft Tradition. Daran knüpfen wir an und fügen einen weiteren Mosaikstein hinzu. Je besser die Gastgeberschaft organisiert ist, umso mehr profitieren Gäste und Gastgeber vom Kirchentag.

Wenn über 140.000 Gäste kommen, ist eines schnell klar: Alle werden gebraucht! Nicht nur in der Gastgeberstadt, sondern in der ganzen Region. Nur gemeinsam schaffen wir das, denn gemeinsam geht es besser. Viele Gemeinden haben schon begonnen zu überlegen, wo und wie sie sich einbringen können. Erste Ideen entwickeln sich und es ist mehr und mehr die Lust zu spüren, sich auf diese Herausforderung einzulassen.

Zunächst einmal geht es darum, rund 15.000 Privatquartiere zu finden und rund 60.000 Kirchentagsgäste in Schulen unterzubringen. Das klingt viel - und es ist tatsächlich auch eine große Aufgabe. Es gilt also, Menschen zu gewinnen, die ihre Türen für Gäste aus dem In- und Ausland öffnen. Daneben suchen wir Teams, die Gemeinschaftsquartiere (in der Regel Schulen) betreuen.

Eine Karte des Quartierbereichs

Privatquartiere

Für Teilnehmende und Mitwirkende des Kirchentages, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in einem Gemeinschaftsquartier übernachten können, werden rund 15.000 Unterkünfte in privaten Haushalten benötigt. Die Gäste sind in erster Linie Teilnehmende über 35 Jahre, die nicht mehr mit Schlafsack und Isomatte in einer Schule übernachten möchten oder können, Familien mit Kindern, Menschen mit Behinderung oder Mitwirkende, die für ihre Einsätze etwas mehr Ruhe benötigen.

Gemeinsam mit vielen Privatquartier-Beauftragten in den Gemeinden rührt das Kirchentags-Team ab Mitte Januar vor dem Kirchentag die Werbetrommel. Das Team Unterkunft und die Pressestelle starten eine öffentlichkeitswirksame Medien- und Presse-Kampagne. Jede Woche werben bekannte Gesichter der Region an besonderen Orten für die Privatquartier-Suche.

Eine Gruppe von Gästen am Bahnhof in Hamburg

Gemeinschaftsquartiere

Rund 60.000 Teilnehmende übernachten während der Kirchentage in Gemeinschaftsquartieren. Die Betreuung dieser Quartiere ist eine Herausforderung und Chance für die gastgebenden Gemeinden.

Als Gemeinschaftsquartiere für Jugendliche und jung gebliebene Teilnehmende dienen Schulen. Die Schulgebäude werden dem Kirchentag durch die Schulträger im Quartierbereich zur Verfügung gestellt. Die Gespräche diesbezüglich führt die Geschäftsstelle des Kirchentages. In Klassenräumen wird auf selbst mitgebrachten Isomatten im Schlafsack übernachtet.

Die Betreuung (Einlass, Nachtwache) sowie die Frühstücksversorgung der Gäste in den Schulen wird bei Kirchentagen traditionell durch die Gemeinde übernommen, in deren Gebiet die jeweiligen Schulen liegen.

Eine Quartiermeistergruppe serviert Frühstück
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