Reinold von Thadden-Trieglaff

Etwas tun als Christ in der Welt

Man ist Christ.

Man will gut leben.

Auch Gutes tun.

Aber das ist manchmal schwer.

 

Was soll man tun?

Zum Beispiel:

Wenn etwas ungerecht ist?

Wenn Böses da ist?

 

Es gibt viel schlimmes in der Welt.

Zum Beispiel:

Menschen sind im Krieg.

Oder: Kinder werden verkauft.

Da muss man doch was machen!

Aber was?

 

Man braucht Wissen.

Und man braucht Mut.

Und man braucht auch andere Menschen.

Dann kann man aktiv sein.

Und etwas verändern.

 

Etwas anders machen, weil man Christ ist.

Denn man mag das Leben.

Denn man mag die Gerechtigkeit.

 

Aber man braucht Mut.

Und Wissen. Und andere Menschen.

Dann kann man aktiv sein.

Und etwas tun.

 

Dafür macht der Kirchen-Tag stark.

Das ist die Idee:

Als Christ in der Welt aktiv sein.

Dafür hat man den Kirchen-Tag erfunden.

 

 

Ein Mann hat den Kirchen-Tag erfunden.

Er war evangelischer Christ.

Der Mann heißt Reinhold von Thadden-Trieglaff.

 

Der Mann war erwachsen.

Dann geschah dies:

Die Nazis kamen an die Macht.

Der 2. Welt-Krieg begann.

Menschen wurde weh getan.

Und nur wenige hörten die Schreie.

Menschen wurden getötet.

Und nur wenige sahen hin.

 

Nach dem 2. Welt-Krieg.

Der Mann fragte:

Warum haben nur wenige Christen geholfen?

Warum hat die Kirche wenig gesagt?

 

Der Mann dachte:

Christen sollen Mut haben.

Christen sollen aktiv sein.

Aktiv sein bedeutet etwas tun.

Und sagen was falsch ist.

Christen sollen an Verantwortung denken.

Und auch so handeln.

Christen sollen sich Mut machen.

Das sollen Christen lernen.

Darum erfand der Mann den Kirchen-Tag.

Diese Seite teilen