Vorbereitung

Hinter den Kulissen

Mehrere Monate Vorbereitung haben die zahlreichen Helferinnen und Helfer hinter sich, damit der Evangelische Kirchentag in Dortmund sicher und gut organisiert verläuft. Doch was sind das eigentlich für Menschen, die sich für andere freiwillig engagieren?

von Bibiane Erler, Tamara Exenberger, Verena Bauer und Nina Köll

Es ist Dienstag, 13 Uhr. Tische werden gewischt, Bühnen aufgebaut und den Schildern noch der letzte Schliff verpasst. Die Vorbereitungen für den Kirchentag 2019 in Dortmund laufen auf Hochtouren. Und das alles wäre nicht ohne die zahlreichen Helferinnen und Helfer möglich, die sich ehrenamtlich am Kirchentag beteiligen.

Die Kirchentags-Redaktion hat sich heute mit einigen Helferinnen und Helfern aus verschiedenen Bereichen getroffen, um einen Einblick hinter die Kulissen zu bekommen.

Das erste Ziel war das Haupthelferquartier beim Stadthaus, wo Jule Lamma die Redakteurinnen durch das Quartier führte. Auffallend dort ist die angenehme, entspannte Atmosphäre.

Der 24- jährige Leo aus Berlin sagt auf die Frage, was genau seine Aufgabe sei:

„Wir sind vor allem für die Ordungsebene zuständig. Wir sorgen zum Beispiel dafür, dass jeder seinen Parkplatz findet und nicht lange in dieser Hitze suchen muss. Ich lass mich aber einfach mal überraschen.“

Vom Helfercafé geht´s weiter in die Helferwerkstätte. Dort wird fleißig gepinselt und gemalt, eine im wahrsten Sinne des Wortes farbenfrohe Stimmung:

„Wir unterstützen den Kirchentag, indem wir Kulissen und Dekorationen bauen, Dinge bunt machen; eigentlich machen wir alles, was irgendwie mit Farbe, Kreativität und Gestaltung zu tun hat“, sagt eine Malerin.

Einige der Helferinnen und Helfer der Werkstätte verbringen vier Wochen mit der Vorbereitung des Kirchentages, investieren also ihren gesamten Jahresurlaub. Aber die Arbeit lohnt sich: Wenige Stunden vor dem Start sind dort wunderschöne, kreative Arbeiten des Werkstättenteams zu bewundern.

„Wir liefern jetzt noch die Sachen an die Veranstaltungsorte. Wenn alle Sachen gut abgegeben sind, ist unsere Arbeit eigentlich getan! Wir können jetzt den Kirchentag einfach genießen“, ist sich ein Helfer sicher.

Insgesamt 8000 helfende Hände machen den Kirchentag zu einem großen Fest. Der Großteil der Ehrenamtlichen kommt aus Deutschland angereist, etwa 300 Besucher auch aus anderen Teilen Europas wie Frankreich, Holland oder der Schweiz.  Bemerkenswert ist außerdem, dass eine Gruppe gehörloser Menschen den Kirchentag tatkräftig unterstützt. Auch die große Altersspanne ist beeindruckend. Der jüngste Helfer ist erst 16, die Älteste bereits 79!

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