Mein Kirchentag
Beeindruckende Zahlen

Fast jeder vierte Teilnehmende erlebt den Kirchentag mit einer Gruppe

Mit aktuell gut 106.000 Dauerteilnehmenden findet der Kirchentag etwas größeren Zuspruch als vor zwei Jahren: Zum Kirchentag in Stuttgart waren rund 96.000 Dauerteilnehmende gekommen.

von Wolfgang Heilig-Achneck

Der Kirchentag bleibt in hohem Maß geprägt von Menschen, die aktiv sind und sich engagieren: Mehr als 5.000 Helferinnen und Helfer (Eine frühere Version dieser Meldung nannte irrtümlich 17.000 Helferinnen und Helfer) tragen in der Organisation zum Gelingen bei, mehr als 30.000 sind als Mitwirkende angemeldet, davon allein 6.800 beim Markt der Möglichkeiten. Und mit mehr als 300 Chören haben sich 2.600 Bläserinnen und Bläser angemeldet. Aus dem Ausland empfängt der Kirchentag 6.355 Gäste aus 105 Ländern.

Darüber hinaus werden in Berlin knapp 40.000 Teilnehmende erwartet, die Tageskarten erwerben. Bei zahlreichen, frei zugänglichen Veranstaltungen wird sich die Resonanz nur schätzen lassen. An den regionalen Kirchentagen auf dem Weg werden weitere 40.000 Menschen teilnehmen.

Alle Altersgruppen sind auf dem Kirchentag gut vertreten: Die stärkste Gruppe sind mit 17,8 Prozent die 50- bis 59-Jährigen. Regional betrachtet, machen die Gläubigen aus der gastgebenden Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (gut 26.000), der Rheinischen Kirche (gut 14.000) sowie der Landeskirchen aus Westfalen und Hannover (jeweils knapp 10.000) den größten Anteil aus. Genau 8,6 Prozent der Besucherinnen und Besucher sind katholisch. Für jede und jeden vierte Teilnehmenden ist es der erste Kirchentag.

Anspruchsvolles Öko-Zertifikat

Bei der Wahl der Verkehrsmittel dominiert die Bahn mit gut 50 Prozent. Seit zehn Jahren ist der Kirchentag EMAS-zertifiziert (Eco-Management und Audit Scheme). Dieses anspruchsvolle Siegel wurde dem Kirchentag auch für Berlin und Wittenberg zuerkannt.

Das Budget für den Kirchentag Berlin – Wittenberg beträgt gut 22 Millionen Euro. Rund die Hälfte davon sind durch Mittel der Länder Berlin und Brandenburg sowie des Bundes gedeckt.

Die Hitparade der technischen Zahlen führen die 35.000 Papphocker an sowie die 30.000 Picknickdecken für die Festwiese in Wittenberg.

Um die Helferinnen und Helfern zum Frühstück zu versorgen, gilt es unter anderem, 26.000 Brötchen und 2.400 Liter Bio-H-Milch zu beschaffen. Und schließlich: Wer sich das gesamte Programm zu Gemüte führen wollte, müsste sich dafür insgesamt 175 Tage am Stück freihalten – ohne Pause und rund um die Uhr.

Ebenfalls beachtlich ist der Anteil derer, die das Geschehen nicht als Einzelbesuchende erleben wollen: Mit 700 Gruppen sind fast 26.000 Teilnehmende angereist, teilte Geschäftsführer Stephan Menzel bei der Eröffnungspressekonferenz mit.

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