Logo Deutscher Evangelischer Kirchentag. Berlin/Wittenberg, 24.-28. Mai 2017
Mein Kirchentag
Ankunft

7 Besuchertypen, die Sie auf dem Kirchentag treffen

Wer geht zum Kirchentag und warum? Wir haben die Anreisenden am Berliner Hauptbahnhof abgefangen und nachgefragt.

von Laura Eßlinger und Ann-Kathrin Jeske

1. Susanne will den gesellschaftlichen Wandel

„Die Kirche bietet viele Möglichkeiten, sich sozial einzubringen. Das finde ich wichtig. Ich bin zum Beispiel in einem Tauschring engagiert, wo wir kostenlos Dinge tauschen. Ich erhoffe mir vom Kirchentag neue Ideen für meine ehrenamtliche Arbeit und Alternativen zum Kapitalismus.“

2. Tammo ist der Rückkehrer

„Mein letzter Kirchentag ist bestimmt schon 25 Jahre her. Die vergangenen Jahre hatte ich nie Zeit hinzugehen. Ich freue mich auf Veranstaltungen zu anderen Religionen. Auf dem Kirchentag kann ich über den Islam und das Judentum etwas lernen, ohne jemandem versehentlich auf die Füße zu treten: In einer Moschee würde ich bestimmt viele Regeln brechen, weil sie nicht kenne.“

3. Laurenz und Lisa weisen den Weg

„Es ist Tradition bei uns, dass wir als Pfadfinder gemeinsam zum Kirchentag fahren. Wir helfen den Besuchern sich auf dem Gelände zu orientieren. Am Donnerstagabend wollen wir mit unserer Gruppe den YouTube-Star DJ der guten Laune sehen und hoffen auf eine gute Party.“

4. Birgit und Bettina wollen Gott finden

Birgit (links): „Ich komme hierher, weil ich in den nächsten Tagen viele Christen treffen und mich mit ihnen austauschen möchte. Dazu habe ich im Alltag nicht so oft die Gelegenheit. Das stärkt den Glauben. Außerdem hoffe ich, auf dem Kirchentag Gott zu finden.“

Bettina (rechts): „Ich freue mich auf ein friedliches Miteinander und eine schöne Stimmung. Das Lichtermeer am Abend der Begegnung war auf den letzten sieben Kirchentagen, die ich besucht habe, immer ein Highlight. Auf Barack Obama bin ich aber auch gespannt.“

5. Magnus nimmt die Ideen mit nach Hause

„Ich habe mir schon einige Veranstaltungen aus dem Programm rausgesucht, zum Beispiel die Gesprächsrunde über zukünftige Aufgaben der Gesellschaft mit Soziologen Harald Welzer. Ich selbst erhoffe mir neue Ideen für meine regionale Nachhaltigkeitsinitiative. Dafür will ich den Markt der Möglichkeiten besuchen.“

 

6. Marlies, Edith, Gerlinde und Brita sind passionierte Kirchengängerinnen

„Wir sind aus Duisburg angereist und gehen dort regelmäßig in die Kirche. Wir waren bestimmt schon auf zehn Kirchentagen, auch beim ersten ökumenischen im Jahr 2003, der wie der diesjährige in Berlin stattfand. Die Jahre zuvor haben wir zusammen im Chor gesungen, dieses Mal sind wir auf eigene Faust angereist.“

7. Monika spielt die Musik

„Zuhause in Schleswig spiele ich im Posaunenchor. Mit 30 anderen Musikern machen wir auf dem Kirchentag Blasmusik. Auf das gemeinsame Musikmachen freue ich mich beim Kirchentag am meisten. In zwei Stunden geht die erste Probe los, am Abend begleiten wir dann den Eröffnungsgottesdienst und am Sonntag auch den Abschlussgottesdienst in Wittenberg.“

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