Montag, 11. Dezember 2017

Der Kirchentag kommt in Stuttgart an: Eröffnung der Geschäftsstelle mit mehr als 150 Gästen

Obere Reihe v. links: Landeskirchlicher Beauftragter Wolfgang Kruse, Vorstandsvorsitzende Gabriele Bartsch, Vorstand des Landesausschusses Württemberg Ursula Ripp-Hilt, Generalsekretärin Dr. Ellen Ueberschär, Bürgermeister Dr. Martin Schairer, Prälat Ulrich Mack, Landtagsvizepräsidentin Brigitte Lösch, Oberkirchenrat Prof. Dr. Ulrich Heckel, Kirchentagspastor Joachim Lenz; untere Reihe v. links: Geschäftsführerin Lena Schneider, Geschäftsführer Constantin Knall, Geschäftsführerin Sirkka Jendis, Leiter Finanzen und Organisation Dr. Jörg Kopecz

Gemeinsam mit über 150 Gästen weihten die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle des 35. Deutschen Evangelischen Kirchentages ihre neuen Büroräume in der Breitscheidstr. 48, im Stuttgarter Westen, ein. Bis zu der Großveranstaltung vom 3. bis 7. Juni 2015 haben die gegenwärtig rund 30 Mitarbeitenden noch einiges zu tun.

 „Über 100.000 Dauerteilnehmende, zehntausende Tagesteilnehmende aus der Region, mehrere hunderttausend Menschen beim Abend der Begegnung - dem großen Straßenfest zur Eröffnung, 40.000 Mitwirkende, mehr als 2.000 Veranstaltungen, viele Orte, viele Betten, die wir brauchen“, rechnete Constantin Knall, Geschäftsführer des 35. Deutschen Evangelischen Kirchentages, vor.

Auch wenn sich die Belegschaft der Geschäftsstelle im Herbst nächsten Jahres auf rund 100 Mitarbeitende, Praktikantinnen und Praktikanten und junge Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) erhöht, ist der Kirchentag auf ehrenamtliches Engagement angewiesen. Ohne die vielen ehrenamtlich Mitwirkenden, ob im Bläserchor, in der Quartierbetreuung oder als freiwillige Helferinnen oder Helfer, kann das Großereignis Kirchentag nicht gelingen. „Stuttgart ist eine Stadt, die das kennt und die das kann: Nach 1952, 1969 und 1999 wird der Kirchentag 2015 bereits das vierte Mal in Stuttgart zu Gast sein“ so Knall. Er freue sich auf die gemeinsame Planungsarbeit mit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.

Gastgeberin des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Stuttgart ist die Evangelische Landeskirche in Württemberg. Prälat Ulrich Mack hieß die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle herzlich willkommen. „Wir freuen uns sehr den Kirchentag zum vierten Mal hier zu Gast zu haben. In der württembergischen Landeskirche ist eine Vielzahl an geistlichen Strömungen vereint, die einen großen Reichtum für Glaube und Leben bedeuten.“ so Prälat Mack.

Für den Stuttgarter Bürgermeister Martin Schairer ist der Kirchentag eine weitere Chance für Stuttgart, „sich als gastfreundliche Stadt zu erweisen und zu zeigen, welch eine innovative und überraschende Metropole Stuttgart ist. Der Kirchentag steht für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung und Nachhaltigkeit,“ so Schairer, „also für die Frage, in welchem Umfeld wir eigentlich leben möchten. Diese Frage stellen wir uns auch für unsere Stadt.“

Für die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Frau Dr. Ellen Ueberschär ist es der Geist des Kirchentages, welcher immer wieder Tausende in die Veranstaltungsstädte lockt. „Dieser Geist weckt Talente und macht Mut, mit ihnen zu wuchern – zum Beispiel das Talent, Salz in der Suppe zu sein, mit Kraft und Vertrauen in die Zukunft zu denken und Gottes gerechte Welt unter uns sichtbar werden zu lassen.“

Bildnachweis: DEKT/Jens Schulze