Textbausteine zum Programm in Dresden Die Zahl der Tage bis zum Kirchentag ist zweistellig geworden. Es sind weniger als 100 Tage bis zum 1. Juni, wenn das große Fest des Glaubens in Dresden gefeiert wird. 100 000 Gäste, 2300 Veranstaltungen, 50 000 Übernachtende in Privat- und Gemeinschaftsquartieren, fünf Tage diskutieren, singen, beten und feiern. Das alles ist Kirchentag. Was erwartet uns dort? Los geht es am Mittwochnachmittag um 17.30 Uhr mit gleich drei Eröffnungsgottesdiensten. Der größte von ihnen findet am Elbufer statt, mit Blick auf die Silhouette der Stadt. Ein weiterer Gottesdienst wird auf dem Altmarkt gefeiert. Auf dem Neumarkt gibt es einen Gottesdienst in leichter Sprache. Nach dem Ende der Gottesdienste beginnt der „Abend der Begegnung“ – fast die komplette Altstadt und innere Neustadt verwandeln sich in ein großes Straßenfest mit vielen musikalischen Bühnen und hunderten Ständen, die Sachsen auf kulinarische und kulturelle Art vorstellen. [Auch unsere Gemeinde wird mit einem Stand in der ___str vertreten sein.] Die drei zentralen Tage des Kirchentages sind alle gleich aufgebaut. Der Tag beginnt nach den Morgengebeten mit Bibelarbeiten an verschiedenen Orten, immer von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr. Für die Bibelarbeiten werden unter anderem Theologen wie Wolfgang Huber, Margot Käßmann und Jörg Zink erwartet, aber auch „weltliche“ Prominente wie Bundestagspräsident Norbert Lammert, Bahnchef Rüdiger Grube und Kabarettist Eckart von Hirschhausen legen biblische Texte aus. Der restliche Tag ist voll mit thematischem und kulturellem Programm. Die Veranstaltungsorte ziehen sich an der Elbe entlang und in die Stadt hinein – vom Messegelände bis zum Großen Garten. Diskutiert wird überall, über Themen aus Politik, Gesellschaft und Religion. Die drei Hauptpodienreihen heißen „Gott Geld Glück“, „Wer steuert Deutschland?“ und „Globales Wirtschaften“. Parallel dazu gibt es immer wieder musikalische Auftritte und dauerhafte Angebote: Der Markt der Möglichkeiten im Messezentrum etwa, und die speziellen Zentren für Jugendliche im Sportpark Ostra und Kinder am Deutschen Hygiene-Museum. Die Abende gehören vor allem Konzerten – großen unter freiem Himmel und kleineren in Kirchen und Hallen. Am Freitagabend feiern die meisten Gemeinden im Quartierbereich mit ihren Gästen ein Feierabendmahl. Am Samstagabend wird im Rudolf-Harbig-Stadion das Pop-Oratorium „Die 10 Gebote“ mit über 1000 Sängern und Sängerinnen aus ganz Deutschland aufgeführt. Im Stadion findet auch der große ökumenische Himmelfahrtsgottesdienst am Donnerstag statt. Musikalisch werden dort von 14.00 bis 15.00 Uhr vor allem die vielen hundert Bläserchöre zu hören sein, die beim Kirchentag mitwirken. Nach drei vollen Tagen geht der Kirchentag am Sonntagvormittag mit einem zentralen Schlussgottesdienst um 10.00 Uhr zu Ende. Erwartet werden über 100 000 Gäste im Zentrum der Stadt an beiden Ufern der Elbe, die alle gemeinsam Abendmahl feiern werden.