Die Schäfchen ins Trockene bringen Kirchentag sucht statt 10 000 jetzt 12 000 Privatquartiere Vom 1. bis 5. Juni 2011 ist der 33. Deutsche Evangelische Kirchentag in Dresden zu Gast. Das bundesweite Interesse am Kirchentag ist sehr groß, so dass mehr Teilnehmende von außerhalb eine Unterkunft benötigen als ursprünglich angenommen. Bis Ende April sucht der Kirchentag deshalb nun 12 000 statt 10 000 kostenlose Privatquartiere in Dresden und Umgebung. Unter dem Motto "la le lu – bitte gib ein Bett dazu" und mit den blauen Schäfchen-Plakaten wurden bereits über 6000 Betten gefunden. Die Organisatoren des Kirchentages freuen sich sehr, dass so viele Gäste in die Stadt an die Elbe kommen möchten. Allerdings ist dies aber auch eine besondere Herausforderung für die gesamte Region. Bis Ostern muss ein Großteil der fehlenden Betten gefunden werden, damit eine passende Vermittlung von Gästen und Gastgebenden möglich ist. Die sehr hohe Nachfrage nach Privatquartieren zeigt, wie sehr die Kirchentagsteilnehmenden auf Dresden und die gastfreundlichen Sachsen gespannt sind. Und der Kirchentag hat auch für die Menschen der Region viel zu bieten: Neben geistlichen Angeboten bietet die Großveranstaltung auch offene Foren für kritische Debatten zu Themen unserer Zeit sowie ein umfangreiches kulturelles Programm. Damit für die Kirchentagsgäste auf erholsamen Schlaf ein schöner und erlebnisreicher Tag folgen kann, benötigen sie eine gute Unterkunft. Aus diesem Grund ist der Kirchentag auf der Suche nach neugierigen Gastgebern, die Kirchentagsgäste kostenlos aufnehmen. Man muss selber kein Christ sein, um sich als Privatquartier-Gastgeber zu melden. Wer Schlafplätze zur Verfügung stellt, kann sich etwas Kirchentag in die eigenen vier Wände holen und darf auf tolle Begegnungen gespannt sein. Der Kirchentag vermittelt Privatquartiere an Kirchentagsbesucher, die nicht mehr mit Schlafsack und Isomatte in einem Gemeinschaftsquartier übernachten können oder möchten. Dies sind zumeist Menschen über 35 Jahren, Familien mit Kindern oder Menschen mit Behinderung. Viel Komfort erwarten die Besucherinnen und Besucher nicht – eine einfache Liege oder eine Schlafcouch reichen völlig aus. Es werden Gastgeber aus der Region um Dresden – von Freiberg bis Bautzen und von Altenberg bis Großenhain gesucht. Wenn Sie in dieser Region wohnen und einen Kirchentagsgast aufnehmen möchten, rufen Sie die „Schlummernummer“ 0351 79585-200 an oder melden Sie sich über das Online-Formular auf der Internetseite kirchentag.de.