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19. April: Verkehrskonzept für 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag steht

Hamburg, 19.April 2013. An den großen Straßen rund um die Hamburger City stehen schon die ersten Schilder und weisen auf Straßensperrungen hin. Zu Beginn des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentages am 1. Mai werden den ganzen Tag über Teilnehmende anreisen und sich auf die rund 11.500 Privatquartiere und circa 180 Gemeinschaftsquartiere in Hamburger Schulen verteilen. Mit den erwarteten über 110.000 Dauerteilnehmenden sowie circa 40.000 Tagesgästen ist das Christentreffen eine Herausforderung für den Verkehr in Hamburg. Eine besondere Planungsarbeit erfordert auch die Bewältigung der Besucherströme für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und die Nutzung von Straßen und Plätzen zu den Quartieren und Veranstaltungsorten im gesamten Stadtgebiet.

Organisatorisch sind drei neuralgische Punkte definiert:

1. Am Mittwoch, 1. Mai 2013 in der Altstadt und in der HafenCity sowie auf der Reeperbahn und auf dem Fischmarkt.

Um 14.00 werden über 300 Fahrradpilger am Jungfernstieg erwartet. Zeitgleich treffen zahlreiche Ruderer auf der Binnenalster ein. Nach den vier Eröffnungsgottesdiensten unter freiem Himmel am Fischmarkt, auf der Reeperbahn, auf dem Rathausmarkt und am Strandkai von 17.00 bis 18.00 Uhr werden sich rund 300.000 Menschen im Gebiet zwischen Binnenalster und Elbe in der Altstadt, Speicherstadt und HafenCity zum Abend der Begegnung einfinden, der um 22.30 Uhr mit dem Abendsegen endet.

Sperrungen:

Bereits ab 11.00 Uhr erfolgt die Sperrung des Jungfernstieges für die Vorbereitung und Durchführung der Pilgerbegrüßung und des Eröffnungsgottesdienstes am Rathausmarkt.

Ab 16.00 Uhr werden die Große Elbstraße, die Reeperbahn und der Spielbudenplatz für die Vorbereitung und Durchführung der Eröffnungsgottesdienste am Fischmarkt und auf der Reeperbahn gesperrt.

Für den Abend der Begegnung werden ebenfalls zahlreiche Straßen im Veranstaltungsgebiet zwischen Binnenalster und Strandkai bereits ab 11.00 Uhr für den Aufbau der Bühnen und Stände gesperrt. Ab 16.00 Uhr folgt die Sperrung der Willy-Brandt-Straße.

Anlieger und Geschäftsleute sind informiert. Kirchentags-Geschäftsführer Constantin Knall: „Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen Beteiligten für die Bereitschaft, an diesem Tag Einschränkungen in Kauf zu nehmen.“ Für Rückfragen ist ein Anliegertelefon unter 040/430931-333 geschaltet. Die abendlichen Heimreise der Besucherinnen und Besucher soll überwiegend mit Bus und Bahn erfolgen, auch über den regulären Betriebsschluss von Hochbahn, S-Bahn und DB-Regio hinaus. Autos werden beim Kirchentag traditionell wenig genutzt. Es stehen keine Parkplätze zur Verfügung.

Die Polizei ist vor Ort präsent und wird, wenn notwendig, flexibel auf die Besucherströme reagieren. Polizei-Sprecher Mirko Streiber empfiehlt: „Alle Besucherinnen und Besucher des Kirchentages bitten, nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad zu den Veranstaltungen anzureisen. Alle anderen Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, den Veranstaltungsbereich weiträumig zu umfahren.“

2. Veranstaltungstage Donnerstag, 2. Mai, bis Samstag, 4. Mai 2013:

Dauer- und Tagesteilnehmende besuchen täglich Veranstaltungsorte auf dem Messegelände, im CCH und an 230 Veranstaltungsorten im Stadtgebiet. An an diesen Tagen gibt es nur wenige Einschränkungen im Straßenverkehr. Die Belastung des ÖPNV konzentriert sich auf die morgendliche Anfahrt aus den Quartieren mit den Schwerpunkten Messegelände, CCH, Universität und Innenstadt. Die Dauerkarten des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentages sind zugleich Fahrausweise im HVV-Gesamtbereich. Das Schleswig-Holstein-Ticket der Deutschen Bahn gilt an den Tagen 2. Mai und 3. Mai für Kirchentagsteilnehmende bereits vor 9.00 Uhr. Im Stadtpark gibt es am Freitag, 3. Mai 2013, abends das Großkonzert mit den Wise Guys.

Sperrungen:

In Harburg findet das Zentrum Jugend rund um den Schwarzenberg statt. Am Samstag, 4. Mai 2013 besuchen dort rund 4.000 Konfirmandinnen und Konfirmanden den Kirchentag. Für die Fußgänger wird die Schwarzenbergstraße zwischen Bissingstraße und Kasernenstraße gesperrt.

3. Am Sonntag, 5. Mai 2013, im Stadtpark:

Rund 100.000 Menschen werden zum Schlussgottesdienst auf der Festwiese im Stadtpark erwartet und direkt im Anschluss ihre Heimreise antreten.

Rund um den Stadtpark und in der City-Nord sind die jeweils rechten Fahrspuren der großen Straßen (Überseering, Jahnring, Saarlandstraße) für ca. 700 Reisebusse reserviert. Hierfür werden keine Sperrungen vorgenommen.

Sperrungen:

Der Südring ist von 6 bis 14 Uhr für den Individualverkehr gesperrt (Anlieger frei). Um den Fahrgästen von U- und S-Bahn eine sichere Anreise zum Gottesdienst zu ermöglichen, werden die Straßen Borgweg und Alte Wöhr in unmittelbarer Nähe zu den Bahnstationen am Sonntagvormittag gesperrt.

Für alle Großveranstaltungen im Rahmen des Kirchentages gibt es umfangreiche und mit den Behörden abgestimmte Maßnahmen zur Besucherlenkung, die für einen flüssigen Ablauf der Veranstaltungen Sorge tragen.

Geschäftsführer Constantin Knall: „Die intensive und umfangreiche Zusammenarbeit ist maßgeblich auf das persönliche Engagement der Vertreterinnen und Vertreter von der Hamburger Polizei, der Feuerwehr, aus allen Bezirksämtern und der HafenCity GmbH, der Behörde für Soziales und Umwelt (BSU), der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI), dem Büro der Senatskanzlei, des Hamburger Verkehrsverbundes, der Hochbahn und Hochbahnwache, der Deutschen Bahn mit S-Bahn, DB-Regio, DB Station & Service, DB Sicherheit sowie der Bundespolizei zurückzuführen. Hierfür bedanken wir uns ganz herzlich.“

In Abstimmung mit dem HVV und dem 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag haben sich die Hamburger Hochbahn AG, die S-Bahn Hamburg GmbH und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG (VHH) auf das Großereignis vorbereitet – unter anderem mit einem Kombiticket, mehr Zügen und Bussen sowie zusätzlichen Servicekräften und Helfern auf den Bahnhöfen.

Kombiticket

Die Kirchentagsteilnehmerinnen und -teilnehmer erhalten Eintrittskarten, die gleichzeitig ÖPNV-Fahrkarten sind. Die Dauerkarten berechtigen in der Zeit vom 1. bis 5. Mai zu beliebig vielen Fahrten in den Bussen und Bahnen im Gesamtbereich des HVV. Die Tages- und Abendkarten berechtigen zur Nutzung am aufgedruckten Gültigkeitstag bis 6 Uhr des Folgetages.

Verkehrsangebot

In weiten Teilen des Netzes verkehren die U- und S-Bahnen bis in die Abendstunden hinein alle 5 Minuten. Zudem wird der Betrieb um eine Stunde auf 1.30 Uhr (Abfahrt ab Hauptbahnhof) verlängert. In den Nächten von Freitag auf Sonnabend und von Sonnabend auf Sonntag verkehren die U- und S-Bahn-Linien durchgehend. Wie an anderen Wochenenden auch gilt dann ein 20-Minuten-Takt bis zum Betriebsbeginn am nächsten Morgen. Auf den Regionalbahnen (DB, Metronom, AKN) wird die Betriebszeit um eine Stunde verlängert, am Wochenende werden dort auch im Frühverkehr zusätzliche Fahrten angeboten.

Am 1. Mai wird es ab 11 Uhr wegen der Eröffnungsgottesdienste und des Abends der Begegnung im Busverkehr in der Innenstadt zu Einschränkungen kommen. Ab 16 Uhr enden die Buslinien 3, 4, 5, 6 und 109 sowie die Schnellbusse am Hauptbahnhof, am Dammtor bzw. am Sievekingplatz. Die Buslinie 111 wird nicht verkehren.

Für den Abschlussgottesdienst am 5. Mai werden Sonderzüge zwischen Altona und Ohlsdorf eingesetzt, so dass vor und nach dem Gottesdienst aus beziehungsweise in Richtung Innenstadt drei Züge innerhalb von zehn Minuten verkehren. Auch auf der Linie U3 werden zusätzliche Züge fahren.

Die Gemeinschaftsunterkünfte für die Kirchentagsteilnehmenden wurden so ausgewählt, dass sie gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind.

An Umsteigepunkten zwischen Bus und Bahn werden zusätzlich zu den planmäßigen Fahrten Busse bereitgehalten, um eine schnelle Anbindung der Unterkünfte zu gewährleisten.

Service

Zusätzliches Service- und Sicherheitspersonal steht den Kirchentagsgästen in den Bahnhöfen und Haltestellen zur Verfügung. Unter anderem werden täglich rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DB Sicherheit GmbH im Einsatz sein, die Hamburger Hochbahn AG setzt 200 zusätzliche Service- und Informationskräfte ein.

Die Information im Hamburger Hauptbahnhof am Südsteg ist rund um die Uhr besetzt, die Information in der Wandelhalle ist täglich von 6 bis 22 Uhr geöffnet.

Lutz Aigner, Sprecher der Geschäftsführung Hamburger Verkehrsverbund: „In einem gemeinsamen Kraftakt mit allen beteiligten Unternehmen ist es unser Ziel, den Kirchentags-Besucherinnen und Besuchern eine für ihre Bedürfnisse maßgeschneiderte Mobilität zu gewährleisten.“

Weitere Fahrplanauskünfte sind erhältlich in den Gemeinschaftsquartieren, in den HVV-Servicestellen oder über:

• die HVV-Infoline (040-19449), während des Kirchentages erreichbar von 7 bis 23 Uhr

• das Internet (www.hvv.de, www.bahn.de, www.hochbahn.de, www.facebook.com/hochbahn und www.twitter.com/hochbahn)

• die kostenlose HVV-App für iPhones und Android-Geräte (Download iOS App Store und in Google Play).

• den Kundendialog der Deutschen Bahn: 0180 5 99 66 33 (14 ct./Min. aus dem Festnetz, max. 42 ct./min aus dem Mobilfunknetz)

 

Über den Kirchentag

Der Deutsche Evangelische Kirchentag besteht seit 1949. Das Großereignis wird alle zwei Jahre in einer deutschen Stadt durchgeführt. Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg findet vom 1.-5. Mai 2013 statt. Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag Hamburg 2013 wird gefördert durch: Bundesministerium des Innern (aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages), Freie und Hansestadt Hamburg, Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland.

 

Rückfragen an:

Heike Rechkemmer

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Abteilungsleitung

Tel.: 040 430931-130

h.rechkemmer@kirchentag.de