Dienstag, 22. Mai 2012
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Kirchentag bittet um alte Fahrräder

Zweiräder werden zum Kirchentag für ein zweites Leben wieder flott gemacht

Dresden, 6. Januar 2011. Der Deutsche Evangelische Kirchentag bittet darum, alte Fahrräder zu spenden. Die gebrauchten Drahtesel werden bis zum Beginn des Kirchentages am 1. Juni wieder verkehrstüchtig gemacht, damit sich die Kirchentagsbesucher auf zwei Rädern zwischen den Veranstaltungsorten bewegen können. Insgesamt, so Kirchentagsgeschäftsführer Hartwig Bodmann, wolle man mehrere hundert Fahrräder kostenfrei zur Beförderung anbieten.

Das Projekt werde nur durch Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Partnern möglich. Die Dresdner Vereine Arbeit & Lernen e.V. und Lebenshilfe e.V. werden die gespendeten Fahrräder begutachten und verkehrstauglich aufbereiten. Wo eine Reparatur nicht möglich ist, entsteht nach dem Prinzip "Aus Zwei oder Drei mach Eins" aus mehreren defekten Rädern ein taugliches.

Die Räder können ab sofort von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9.00 bis 17.00 Uhr sowie freitags von 9.00 bis 14.00 Uhr in der Geschäftsstelle des Kirchentages, Ostra-Allee 25, abgegeben werden. Auch ein Abholdienst für das Stadtgebiet Dresden steht zur Verfügung; Spenderinnen, die ihr ausgedientes Fahrrad nicht bringen können, rufen zwecks Abholung bitte die 0351 79585-156 an.

Der Kirchentag garantiert, dass die Räder ausschließlich für gemeinnützige Zwecke eingesetzt werden. Nach dem Kirchentag im Juni werden die Fahrräder den gemeinnützigen Werkstätten zurück gegeben, wo sie weiter sozial eingesetzt werden. Bodmann: "Statt das Rad im Keller verrosten zu lassen, wird den Rädern ein zweites, erfülltes Leben geschenkt."

Das Recycling der alten Fahrräder ist ein Teil des Projekts "Fahrradfreundlicher Kirchentag". Um Busse und Bahnen zu entlasten und den Besuchern die Möglichkeit zur Bewegung zwischen den Veranstaltungen zu geben, werden Fahrräder während des Kirchentages ohne Gebühr gegen Pfand verliehen. Zudem wird es ausgewiesene Fahrradrouten und zusätzlich eingerichtete Fahrradparkplätze im Stadtgebiet geben.