Mit tierischer Unterstützung auf Bettensuche
Die Sängerin und Moderatorin Uta Bresan freut sich sehr über das große bundesweite Interesse am Kirchentag in ihrer Heimatstadt. Damit für alle Kirchentagsgäste auf einen erlebnisreichen Tag ein erholsamer Schlaf folgt, warb sie heute im Dresdner Zoo für Privatquartier-Kampagne und erhielt dabei tierische Unterstützung durch die neugierigen Nasenbären.
Mehr Besucher als erwartet kommen von außerhalb zum Kirchentag nach Dresden und benötigen eine Unterkunft. Die große Nachfrage nach Privatquartieren stellt eine besondere Herausforderung für die Mitarbeitenden des Kirchentages in Dresden dar. Bis Ostern muss ein Großteil der noch fehlenden Privatquartiere gefunden werden, damit eine passende Vermittlung von Kirchentagsgästen und Gastgebenden möglich ist.
Insgesamt wurden schon 6841 der insgesamt 12 000 dringend benötigten Privatquartiere gemeldet.
"Die sehr hohe Nachfrage nach Privatquartieren zeigt, wie sehr die Kirchentagsteilnehmenden auf Dresden und die gastfreundlichen Sachsen gespannt sind. Umso eindringlicher möchte ich die noch zögernden Menschen in Dresden und Umgebung dazu ermuntern, beim Kirchentag ein Privatquartier zu melden", so Nora Hupfer, Verantwortliche für die Privatquartier-Kampagne beim Kirchentag.
Viele Gastgebenden freuen sich auf interessante Gespräche und neue Begegnungen. Nicht selten sind zwischen Gastgebern und Gästen langjährige Freundschaften entstanden. Aber nicht nur Privatpersonen nehmen Kirchentagsbesucher auf. Auch Vereine und Unternehmer haben sich beim Kirchentag gemeldet und ihre Räumlichkeiten als Privatquartier gemeldet.
Wer Platz für Gäste hat, kann sich über ein Online-Formular unter kirchentag.de sowie montags bis donnerstags von 8.00 bis 18.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 15.00 Uhr unter der "Schlummernummer" 0351/79585-200 melden. Im Karstadt Dresden können Privatquartier-Meldekarten in der Bettwarenabteilung im 3. Obergeschoss ausgefüllt und direkt abgegeben werden.
Der Kirchentag vermittelt Privatquartiere an Kirchentagsbesucher, die nicht mehr mit Schlafsack und Isomatte in einem Gemeinschaftsquartier übernachten können oder möchten. Dies sind zumeist Menschen über 35 Jahren, Familien mit Kindern oder Menschen mit Behinderung. Die Gäste kommen größtenteils aus Deutschland, aber auch aus der ganzen Welt. Wer einen Kirchentagsgast aufnehmen möchte, braucht kein Gästezimmer - ein Schlafsofa oder eine Liege im Wohnzimmer reichen völlig aus.


