Montag, 21. Mai 2012
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Kirchentag sucht jetzt 12 000 Privatquartiere

Kreuzchor weckt noch schlafende Gastgeber auf

Das Interesse am Kirchentag in Dresden ist groß, so dass mehr Kirchentagsgäste von außerhalb kommen und eine Unterkunft benötigen. Bis Ende April sucht der Kirchentag deshalb jetzt 12 000 statt 10 000 Privatquartiere in Dresden und Umgebung.

Ein froher Gast fällt niemandem zur Last - dies finden auch viele Menschen in Dresden und Umgebung und nehmen einen oder mehrere Kirchentagsgäste auf. Insgesamt wurden schon 6319 Privatquartiere gemeldet. Viele Gastgeber freuen sich auf interessante Gespräche und neue Begegnungen. Nicht selten sind zwischen Gastgebern und Gästen langjährige Freundschaften entstanden.

Auch Gegenbesuche finden im Anschluss häufig statt, so Kirchentags-Geschäftsführer Volker Knöll. Aber nicht nur Privatpersonen nehmen Kirchentagsbesucher auf. Auch Vereine und Unternehmer haben sich beim Kirchentag gemeldet und ihre Räumlichkeiten als Privatquartier gemeldet.

Um die noch schlafenden Gastgeber in Dresden und Umgebung aufzuwecken, lieferte sich der Kreuzchor heute mit Kirchentags-Geschäftsführer Volker Knöll eine Kissenschlacht und läutete damit den Endspurt für die Bettensuche des Kirchentages ein. Seit 2005 tritt der Dresdner Kreuzchor bei evangelischen Kirchentagen auf. Umso mehr freut es die Kruzianer, dass der Kirchentag dieses Jahr in Dresden stattfindet, so Kreuzkantor Roderich Kreile. "Wir hoffen, dass viele Menschen unsere großartige Stadt besuchen und viele schöne Eindrücke mitnehmen. Jeder Kirchentagsbesucher braucht jedoch eine Unterkunft. Ich möchte die noch zögernden Menschen in Dresden und Umgebung dazu ermuntern, beim Kirchentag ein Privatquartier zu melden", sagt Kreile.

Wer Platz für Gäste hat, kann sich über ein Online-Formular unter kirchentag.de sowie montags bis donnerstags von 8.00 bis 18.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 15.00 Uhr unter der "Schlummernummer" 0351 79585-200 melden. Im Karstadt Dresden können Privatquartier-Meldekarten in der Bettwarenabteilung im 3. Obergeschoss ausgefüllt und direkt abgegeben werden.

Der Kirchentag vermittelt Privatquartiere an Kirchentagsbesucher, die nicht mehr mit Schlafsack und Isomatte in einem Gemeinschaftsquartier übernachten können oder möchten. Dies sind zumeist Menschen über 35 Jahren, Familien mit Kindern oder Menschen mit Behinderung. Die Gäste kommen größtenteils aus Deutschland, aber auch aus der ganzen Welt. Wer einen Kirchentagsgast aufnehmen möchte, braucht kein Gästezimmer - ein Schlafsofa oder eine Liege im Wohnzimmer reichen völlig aus.