Kirchentag kooperiert mit regionalem Handwerk und Gewerbe
500 000 Brötchen werden bei Bäckern bestellt
Dresden, 29. Dezember 2010. Der Veranstalter benötigt für den Kirchentag im nächsten Jahr eine halbe Million Brötchen, um 5000 ehrenamtliche Helfer und die Gäste in den rund 250 Gemeinschaftsquartieren zu verpflegen. In Abstimmung mit der Bäckerinnung wird der Kirchentag die Versorgung über die Bäcker der Region sicher stellen, denn ein Grundsatz des Kirchentages ist es, Ware möglichst regional zu kaufen.
Um lange Transportwege und damit unnötige Emissionen zu vermeiden, bevorzugt der Kirchentag Produkte aus der Kirchentagsregion. Auch ökonomisch mache es meistens Sinn, vor Ort zu kaufen und schließlich wolle man der Region, von der man gefördert und unterstützt werde, auch etwas zurück geben. „Regionale Produzenten und Händler sind unsere ersten Ansprechpartner für Material und Dienstleistungen“, sagt der Geschäftsführer des Kirchentages Volker Knöll. Das Prinzip regionaler Einkauf stoße nur da an Grenzen, wo der zur Ausschreibung verpflichtet sei.
Im hauseigenen Vertrieb verkauft der Kirchentag generell nur Produkte, die den Kriterien bio, fair oder regional entsprechen. Stollen aus Dresdner und Handtücher aus Lausitzer Produktion gehören ebenso zum Sortiment wie in Sachsen hergestellte CDs oder Tonkrüge. Die aus Asien stammende T-Shirts und andere Bekleidungsstücke wurden ausnahmslos aus ökologisch angebauter Baumwolle gewebt und fair gehandelt.


