Montag, 21. Mai 2012
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Tom Pauls bringt die Schäfchen ins Trockene

Kirchentag sucht noch 3215 Privatquartiere in Dresden und Umgebung

Dresden, 21. April 2011 - In der Geschäftsstelle des Kirchentages in Dresden sind bis jetzt 8785 der 12 000 benötigten Privatquartiere gemeldet worden. In Pirna machte heute Tom Pauls, Schirmherr der Privatquartier-Kampagne, vor der Baukulisse des Peter-Ulrich-Hauses noch einmal darauf aufmerksam, dass auch noch Gastgebende aus der Region rund um Dresden - von Freiberg bis Bautzen, von Altenberg bis Großenhain und von Nossen bis Bad Schandau - gesucht werden.

In den Dauerkarten der Kirchentagsbesucher sind Fahrausweise für den öffentlichen Nahverkehr enthalten. Dies ermöglicht eine Übernachtung in Orten entlang der Bus- und Bahnlinien. "Ich kenne meine Sachsen und ihre Gastfreundschaft. Menschen, die jetzt noch zögern, möchte ich dazu ermuntern, beim Kirchentag ein Privatquartier zu melden. Jede Liege und jedes Sofa ist willkommen. Und wer fährt nach einem anstrengenden Tag in Dresden nicht gern raus, wo es noch ein bisschen grüner und schöner ist", sagte Pauls augenzwinkernd.

Parallel zur Bettensuche hat in der Geschäftsstelle des Kirchentages bereits die Zuordnung der Kirchentagsgäste auf die Gastgebenden in Dresden und Umgebung begonnen. Die Puzzlearbeit wird drei bis vier Wochen in Anspruch nehmen und erfolgt per Hand - ohne die Hilfe eines Computerprogrammes: Eine große Herausforderung für das dreiköpfige Privatquartier-Team, denn bei der Zuordnung wird nach der größtmöglichen Übereinstimmung der Wünsche und Bedürfnisse gesucht, die von Gastgebern und Gästen angegeben wurden.

Wer Platz für Gäste hat, kann sich über ein Online-Formular unter kirchentag.de sowie montags bis donnerstags von 8.00 bis 18.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 15.00 Uhr unter der "Schlummernummer" 0351/79585-200 melden.

Der Kirchentag vermittelt Privatquartiere an Kirchentagsbesucher, die nicht mehr mit Schlafsack und Isomatte in einem Gemeinschaftsquartier übernachten können oder möchten. Dies sind Menschen über 35 Jahre, Familien mit Kindern oder Menschen mit Behinderung. Die Gäste kommen größtenteils aus Deutschland, aber auch aus der ganzen Welt. Wer einen Kirchentagsgast aufnehmen möchte, braucht kein Gästezimmer - ein Schlafsofa oder eine Liege im Wohnzimmer reichen völlig aus.