18. März: Die Welt zu Gast beim Kirchentag
5000 Anmeldungen aus dem Ausland
Der 33. Deutsche Evangelische Kirchentag lockt Menschen aus der ganzen Welt nach Dresden. Bisher sind bereits rund 5000 Anmeldungen ausländischer Teilnehmenden aus 85 Ländern eingegangen. Alle Kontinente mit Ausnahme der Antarktis sind vertreten.
Selbst aus weit entfernten Ländern wie Trinidad und Tobago oder Sri Lanka reisen Kirchentagsgäste an. Die größte Distanz müssen die Besucher aus Papua-Neuguinea überwinden. Neben den Kirchentagsbesuchern werden auch 146 ausländische Referenten erwartet. Camilo Seifert, der die internationalen Gäste in der Kirchentagsgeschäftsstelle betreut, freut sich über die große Resonanz: "Unsere Teilnehmenden und Referenten aus aller Welt machen den Kirchentag über alle Landesgrenzen hinweg zu einem interreligiösen und internationalen Fest des Glaubens."
Damit der Anreise der internationalen Gäste nichts im Wege steht, unterstützt die Geschäftsstelle Teilnehmende und Referenten bei der Beantragung ihrer Einreisegenehmigung mit einem Einladungsschreiben. Während des Kirchentages helfen englischsprachige Informationsblätter und Dolmetscher, die ausgewählte Veranstaltungen übersetzen, bei der Verständigung.
Einige ausländische Gäste treffen sich auf dem Kirchentag mit Freunden aus deutschen Partnergemeinden. Zum Teil bestehen solche Partnerschaften mit ausländischen Gemeinden schon seit Jahrzehnten. "Für viele ist der Kirchentag ein willkommener Anlass, diesen Kontakt zu beleben", sagte Seifert. "So trägt der Kirchentag auch zum kulturellen Austausch bei."
Der 33. Deutsche Evangelische Kirchentag findet vom 1. bis 5. Juni 2011 in Dresden statt. Er ist mit ca. 100 000 Besuchern und rund 2200 Veranstaltungen das größte Fest der evangelischen Christen. Nach Leipzig 1997 kommt der Kirchentag das erste Mal wieder nach Ostdeutschland. Der Kirchentag steht unter der Losung "... da wird auch dein Herz sein", einer Zeile aus dem Matthäus-Evangelium.


