300 alte Fahrräder beim Kirchentag eingetroffen
Aktion läuft weiter / Auch Bischof trennte sich von seinem alten Drahtesel
Dresden, 17. Januar 2011. Ein erster Spendenaufruf hat dem 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag bereits 300 alte Fahrräder beschert. Die gebrauchten Drahtesel werden bis zum Beginn des Kirchentages am 1. Juni wieder verkehrstüchtig gemacht, damit sich die Kirchentagsbesucher auf zwei Rädern zwischen den Veranstaltungsorten bewegen können.
Kirchentagsgeschäftsführer Hartwig Bodmann bedankte sich bei den Spenderinnen und Spendern. Die Aktion, so Bodmann, liefe weiter, denn den Gästen des Kirchentages wolle man genügend Fahrräder kostenfrei zur Beförderung anbieten.
Bei der Spendenaktion ging Landesbischof Jochen Bohl mit gutem Beispiel voran und übergab am Freitag dem Kirchentag sein altes Rad.
Räder können von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9.00 bis 17.00 Uhr sowie freitags von 9.00 bis 14.00 Uhr in der Geschäftsstelle des Kirchentages, Ostra-Allee 25, abgegeben werden. Auch ein Abholdienst für das Stadtgebiet Dresden steht zur Verfügung; Spenderinnen, die ihr ausgedientes Fahrrad nicht bringen können, rufen zwecks Abholung bitte die 0351 79585-156 an. Die Abholung startet in dieser Woche.
Das Projekt ist eine Kooperation mit den Dresdner Vereinen Arbeit & Lernen e.V. und Lebenshilfe e.V., wo die gespendeten Fahrräder begutachtet und verkehrstauglich aufbereitet werden. Wo eine Reparatur nicht möglich ist, entsteht aus mehreren defekten Rädern ein taugliches.
Das Recycling der alten Fahrräder ist ein Teil des Projekts „Fahrradfreundlicher Kirchentag“. Um Busse und Bahnen zu entlasten und den Besuchern die Möglichkeit zur Bewegung zwischen den Veranstaltungen zu geben, werden Fahrräder während des Kirchentages ohne Gebühr gegen Pfand verliehen.


