Dienstag, 22. Mai 2012
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Den Deutschen Evangelischen Kirchentag 2011 in Dresden barrierefrei erleben

Göring-Eckardt: Gleichberechtigte Teilhabe nicht nur beim Kirchentag

Dresden, 14. Februar 2011. Der 33. Deutsche Evangelische Kirchentag wird für Menschen mit Behinderungen möglichst uneingeschränkt erlebbar sein. An diesem Vorhaben arbeiten zahlreiche ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende des Kirchentages. Barrierefreiheit, wie der Fachbegriff für den ungehinderten Zugang heißt, ist dem Kirchentag ein Herzensanliegen.

"Die Förderung der selbstbestimmten Teilnahme und Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Kirchentag ist Teil der Gastgeberschaft", betont Kirchentagspräsidentin Katrin Göring-Eckardt. Engagiert begleitet wird das Vorhaben, den Kirchentag barrierearm zu gestalten, von der Aktion Mensch. Sie leistet finanzielle Förderung und tatkräftige Mitarbeit.

Das Ziel eines ungehinderten Zugangs zu möglichst allen Bereichen des Kirchentages für Menschen mit Behinderung werden 500 freiwillige Helfer und Helferinnen unterstützen. Für Menschen mit besonderen Bedürfnissen werden auf dem Kirchentag zwei Servicepunkte eingerichtet. Sie bieten einen Ruhebereich mit Liegen und Betten sowie die Möglichkeit, Rollstühle und Rollatoren zu leihen oder reparieren zu lassen.

Piktogramme im Programmheft werden auf die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte hinweisen. Veranstaltungen mit Induktionsanlagen, Schriftdolmetschenden und Übersetzung in lautsprachbegleitende Gebärden (LBG) oder Deutsche Gebärdensprache (DGS) sind vorgesehen.

Auch bei den Veröffentlichungen geht der Kirchentag auf Bedürfnisse ein, die durch eine Behinderung entstehen. Bereits erschienen ist die Broschüre "Kirchentag Barrierefrei - Wichtige Hinweise für Ihre Teilnahme", eine CD in leichter Sprache sowie das Faltblatt "Gebärden: Hände mit Herz" mit Programmhinweisen für Veranstaltungen mit Übersetzung in Deutscher Gebärdensprache. Für blinde und sehbehinderte Menschen wird eine Informations-CD zum Hören erstellt.

Katrin Göring-Eckardt: "Der Kirchentag ist eine Großveranstaltung, die allen Menschen offensteht. Wir wollen die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen - nicht nur, aber auch beim Kirchentag."