Dienstag, 22. Mai 2012
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Filmreihe „Überirdisch“ zum Kirchentag startet im Januar 2011

Dresden, 14. Dezember 2010. „Überirdisch“ lautet der Titel einer Filmreihe zum 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag, die von Dresdner Filminstitutionen betreut wurde und von Januar bis Mai 2011 in den Dresdner Programmkinos präsentiert wird. Filmbegeisterte Dresdner können so schon einen filmischen Einblick in die Themenbereiche des Kirchentages bekommen. Jeweils im letzten Mittwoch im Monat beleuchten die Filmemacher verschiedene Aspekte des Reihenmottos „Gott und die Welt“ und stellen sich anschließend ihrem Publikum in Gesprächen.

Beteiligt sind das Move IT! Filmfestival, die AG Kurzfilm, der Filmverband Sachsen, die Schauburg und das Filmfest Dresden, die jeweils einen Abend der Filmreihe gemeinsam mit dem Kirchentag und der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens gestalten. Gefördert wird die Reihe von der Ecclesia Versicherungsdienst GmbH.

Das Programm im Überblick

Mittwoch, 26. Januar 2011, 20.00 Uhr, Kino Thalia

„Stockholm Syndrome“ (2007 - 2010) von Amit Epstein.

Anschließend Filmgespräch mit dem Regisseur

In seinem Video-Triptychon „Stockholm Syndrome“ reflektiert der Künstler und Designer Amit Epstein die Sehnsucht vieler junger Israelis nach der imaginären Heimat Europa. Auch seine persönliche Exilsituation als in Tel-Aviv geborener aber in Deutschland lebender Jude fließt in die Betrachtung ein.

 

Mittwoch, 23. Februar 2011, 18.00 Uhr, Kino Thalia

Drei Dokumentarfilme von Sigrun Köhler und Wiltrud Baier

Anschließend Filmgespräch mit den Filmemacherinnen

Der „real existierende Realismus“ ist das Thema des Dokumentarfilmerinnen-Duos Böller und Brot, alias Sigrun Köhler und Wiltrud Baier. Ob im schwäbischen Gammesfeld, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint oder mit dem Missioniar Jakob Walter in Mecklenburg-Vorpommern: Alle drei Filme, der Kurzfilm „How Time Flies“ (2000) und die beiden Langfilme „Schotter wie Heu“ (2002) und „Der große Navigator“ (2007) begeben sich bewusst in die Alltags-Tristesse und Alltags-Freude des deutschen Hinterlandes und entdecken dabei so manche Wahrheit über Zeit, Geld und Glaube.?

 

Mittwoch, 30. März 2011, 20.00 Uhr, Programmkino Ost

„Ich, Tomek“ (2010) von Robert Gliński

Anschließend voraussichtlich Filmgespräch mit Robert Gliński

Der 15-jährige Tomek lebt in der Nähe der deutsch-polnischen Grenze. Durch seinen besten Freund gerät Tomek ins Strichermilieu. Er prostituiert sich, um mit dem Geld die Anerkennung seiner gleichaltrigen Freundin Marta zu erlangen. Zu spät muss er erkennen, dass alles im Leben seinen Preis hat. Und der Preis, den Tomek zu zahlen hat, ist hoch.

 

Mittwoch, 27. April 2011, 20.00 Uhr, Schauburg

"Francesco und der Papst" (2010) von Ciro Capellari

In seiner Dokumentation »Francesco und der Papst« taucht Grimme-Preisträger Ciro Cappellari mit seinen Protagonisten in den Mythen umwobenen Mikrokosmos Vatikanstaat ein und zeigt eine Kirche, die vor der wohl größten Herausforderung ihrer Geschichte steht: ihre Jahrtausende alten Lehren und Traditionen zu erneuern, um ihren Platz in einer modernen Gesellschaft zu finden und zu behaupten.

 

Mittwoch, 25. Mai 2011, 20.00 Uhr, Kino Thalia

Kurzfilmprogramm des 23. Filmfests Dresden

Anschließend Filmgespräche mit den Regisseurinnen und Regisseuren

Nur einen Monat nachdem das 23. Filmfest Dresden seine Preisträger gekürt hat, präsentiert das internationale Festival für Animations- und Kurzspielfilm ein abendfüllendes Programm mit Filmen aus der aktuellen Festivaledition.

 

Flyer "Überirdisch"