De Maizière diskutiert über Friedensethik
Bundesinnenminster Friedrich führt Gespräch über Sicherheit und Vertrauen im Internet
Fulda, 11. April 2011 - "Wie ein Christ Friedensethik und Verteidigungspolitik zusammenbringt" - darüber spricht Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière am 2. Juni auf dem 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden mit dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Nikolaus Schneider.
Der Dialog wurde neu in das Kirchentagsprogramm aufgenommen, nachdem de Maizière innerhalb der Bundesregierung in das Verteidigungsressort gewechselt ist. Sein Nachfolger im Innenministerium, Bundesminister Hans-Peter Friedrich, wird unter dem Titel "Wer bin ich, und wer ist mein Freund?" in Dresden über "Staat, Unternehmen und User - Wer sorgt für Sicherheit und Vertrauen im Netz?" diskutieren. Friedrichs Gesprächspartner sind die Sprecherin des Chaos Computer Clubs, Constanze Kurz, der netzpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen, Konstantin von Notz, sowie Clemens Riedl, Geschäftsführer der VZ-Netzwerke.
Der Politiker Thomas de Maizière ist Mitglied im Kirchentagspräsidium. Generalsekretärin Ellen Ueberschär erläutert zu der veränderten Programmplanung: "Das Ringen um friedensethische Positionen ist ein Kernthema des Kirchentages. Mit dem Wechsel von Thomas de Maizière in das Verteidigungsministerium ergibt sich die Chance, die schwierigen ethischen Fragen neu auf die Tagesordnung des Kirchentages zu bringen. Das Spitzengespräch wird verstärkt durch das große Zentrum Frieden und Sicherheit, in dem das Konzept des Gerechten Friedens ein zentrales Thema sein wird."
Der Kirchentag 2011 in Dresden steht unter der biblischen Losung "... da wird auch dein Herz sein" (Matthäus 6,21). Anmelden können Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich weiterhin im Internet unter www.kirchentag.de oder über das Servicetelefon 0351 79585-100.


