Montag, 21. Mai 2012
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Dresdner Sportvereine werden aktiv für Privatquartiere

Bereits 4576 Privatquartiere für Kirchentagsgäste

Dresden, 10. März 2011. Um auf die Bettensuche des Kirchentages aufmerksam zu machen, haben sich auf dem Dresdner Schloßplatz Sportlerinnen und Sportler von vier Dresdner Vereinen im Wettbettenbeziehen gemessen. Wie schnell es gehen kann, ein Gästebett herzurichten, stellten Dani Mancuso (DSC Volleyball), Gerrit Müller (SG Dynamo Dresden), Markus Ziesche (Dresdner Eislöwen) und Paul Krems (Dresden Monarchs) eindrucksvoll unter Beweis. Bisher hat der 33. Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) 4576 Privatquartiere von Gastgebenden aus Dresden und Umgebung erhalten.

Die vier Sportler verließen ihre gewohnten Wettkampfstätten, um sich in der vom Kirchentag erfundenen Sportart neu zu messen. "Wir hoffen, dass wir viele neue Gastgeber motivieren konnten", sagte Gerrit Müller, Mittelfeldspieler von Dynamo Dresden. Als Gastgeber muss man kein Gästezimmer haben und keinen großen Aufwand betreiben. Ein Schlafsofa im Wohnzimmer reicht für die Quartiermeldung völlig aus.

"Wir sind sehr dankbar für die Gastfreundschaft der Menschen in der Region. Nach wie vor suchen wir jedoch kostenlose Unterkünfte in Dresden und Umgebung. Damit wir rechtzeitig alle Quartiere vermitteln können, wird es Zeit, das Tempo anzuziehen", sagte Volker Knöll (Geschäftsführer des 33. DEKT). Passantinnen und Passanten feuerten die Sportler beim Open-Air-Bettenbeziehen kräftig an und informierten sich vor Ort über die Bettensuche.

Wer Platz für Gäste hat, kann sich über ein Online-Formular unter kirchentag.de sowie montags bis donnerstags von 8.00 bis 18.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 15.00 Uhr unter der "Schlummernummer" 0351 79585-200 melden.

Der Kirchentag vermittelt Privatquartiere an Kirchentagsbesucher, die nicht mehr mit Schlafsack und Isomatte in einem Gemeinschaftsquartier übernachten können oder möchten. Dies sind zumeist Menschen über 35 Jahren, Familien mit Kindern oder Menschen mit Behinderung. Die Gäste kommen größtenteils aus Deutschland, aber auch aus der ganzen Welt.