Wo Ost und West sich begegnen
Eine Blaskapelle aus Estland, Jugendliche aus Ungarn und eine Rumänin: Im Begegnungszentrum Mittel- und Osteuropa treffen sie auf Kirchentagsbesucher aus ganz Deutschland
Fremdheit führt zu Distanz. Doch es kann zur Begegnungen kommen, zur Gemeinsamkeit, ja selbst zur Versöhnung.
Dies war der Grundgedanke, als die Evangelische Kirche Oberlausitz vor zehn Jahren Christen aus Polen und der Tschechoslowakei nach Görlitz einlud. Erstmals nach dem Fall der Mauer sollten die Menschen die Möglichkeit haben, einander zu begegnen und einen gemeinsamen Gottesdienst zu feiern.
Der Evangelische Kirchentag in Dresden führt diese Tradition der christlichen Begegnungstage fort und heißt Menschen aus Mittel- und Osteuropa in besonderer Weise willkommen.

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Vor allem Besucher aus Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien, Litauen, Estland, Lettland, Russland und der Ukraine begrüßt das „Begegnungszentrum Mittel- und Osteuropa“ in der Dreikönigskirche.

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Vier Tage lang ist dort Zeit, gemeinsame Gottesdienste zu feiern und sich mit gesellschaftlichen Themen aus einer grenzüberschreitenden Perspektive auseinander zu setzen. An den Abenden gibt es ein kulturelles Rahmenprogramm mit Musik, Theater und Tanz.

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Weit über den Kirchentag hinaus sollen die neu geschlossenen Beziehungen wirken und zu weiteren, lebendigen Begegnungen zwischen den Menschen in Deutschland und den Ländern Mittel- und Osteuropas beitragen.

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